{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-04-19", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-27_2018-04-19.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "efe5e25e7b3f5736d6cf7212cc3ea2d8"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-27_2018-04-19.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_27_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2874368ca001e1e34d40c8e036fffdff7b29d049c557536f558f7f1a4f26ff50f4409884ab7d73a6680245b6c132f2d01d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2874368ca001e1e34d40c8e036fffdff7b29d049c557536f558f7f1a4f26ff50f4409884ab7d73a6680245b6c132f2d01d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_27", "Checksum": "fe19f0472e80d7507149acb17cde82e6"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 27"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 19.04.2018 II 2018 27"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kausalabgaben (Wasseranschlussgebühren) | Kausalabgaben"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:01", "Checksum": "dc9a30b2bfdc8a8bca15241a5a2915bf", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 19.04.2018 II 2018 27\nRegeste:\nKausalabgaben (Wasseranschlussgebühren) | Kausalabgaben\n\n 7\nLieferung von Trink-, Brauch- und Löschwasser durch den Bezirk Gersau (Art. 1).\nDass es für die Baugebiete Rigi Scheidegg nicht gelten sollte, resp. für die dortige Wasserversorgung die WVR (mit eigenständigem Reglement) zuständig ist,\nergibt sich aus dem Reglement nicht. Mithin war es für die Beschwerdeführer\nkeinesfalls ohne Weiteres erkennbar, dass sich die Baubewilligung bezüglich\nFestsetzung der Wasseranschlussgebühr auf ein falsches Reglement stützt.\n\n5.1 Damit erweist sich die Beschwerde als begründet. Der Beschluss des Bezirksrates Gersau vom 2. Februar 2018, mit welchem Beschlussdispositiv-Ziffer 3\ndes Beschlusses vom 27. April 2017 widerrufen und eine neue Wasseranschlussgebühr festgesetzt wurde, wird ersatzlos aufgehoben.\n\n5.2 Diesem Ergebnis entsprechend sind die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen) in der Höhe von Fr. 800.-- dem Bezirk Gersau\naufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). Anspruch auf Parteientschädigung der nicht\nanwaltschaftlich vertretenen Beschwerdeführer besteht nicht (§ 74 VRP).\n\n8\nDemnach erkennt das Verwaltungsgericht:\n\n1. Die Verfahren II 2018 27 und II 2018 30 werden vereinigt. In Gutheissung\nder Beschwerden wird der Beschluss 18-020 des Bezirksrates Gersau vom\n2. Februar 2018 aufgehoben.\n\n2. Die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren werden auf Fr. 800.--\n(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) festgesetzt und dem Bezirk Gersau auferlegt, der diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung auf\ndas Postkonto 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu bezahlen hat.\n\nDer von Beschwerdeführer Ziff. 1 und Beschwerdeführer Ziff. 2 einbezahlte\nKostenvorschuss von je Fr. 800.-- ist ihnen aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten.\n\n3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*\nin öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das\nBundesgericht, BGG, SR 173.110).\n\nSoweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht\nzulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten\ngerügt werden (Art. 113ff. BGG).\n\n4. Zustellung an:\n- die Beschwerdeführer Ziff. 1 (R)\n- den Beschwerdeführer Ziff. 2 (R)\n- den Bezirksrat Gersau (R)\n- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (2).\n\nSchwyz, 19. April 2018\n\nIm Namen des Verwaltungsgerichts\n\nDer Vizepräsident:\n\nDer Gerichtsschreiber:\n\n9\n*Anforderungen an die Beschwerdeschrift\nDie Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rumantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der\nBeweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form\ndarzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die\nsich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen\nhat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.\n\nVersand: 23. April 2018\n\n10\n"}