{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-05-15", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-24_2018-05-15.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "e8ce61a7ef650ff197bbf68f2aeb8755"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-24_2018-05-15.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_24_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2e2c64f052cb5d0870075aeaf5a1711cbfd48a270ce0c36db3c5e787e1dfae4fff8e3c77e182a32df252f1df45cba29fdd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2e2c64f052cb5d0870075aeaf5a1711cbfd48a270ce0c36db3c5e787e1dfae4fff8e3c77e182a32df252f1df45cba29fdd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_24", "Checksum": "66d8ffabf420435448da260b0641e908"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 24"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 15.05.2018 II 2018 24"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht) | Ergänzungsleistungen"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:24:18", "Checksum": "dc1223f671eb73b1f86685c03e3ad692", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 15.05.2018 II 2018 24\nRegeste:\nErgänzungsleistungen (Vermögensverzicht) | Ergänzungsleistungen\n\nMithin errechnete die Vorinstanz per 1. Januar 2009 einen Vermögensverzicht\nvon Fr. 556'000.--, den sie der Beschwerdeführerin infolge der Gütertrennung mit\nWirkung ab 14. Juli 2009 zur Hälfte, d.h. im Umfang von Fr. 278'000.--, anrechnete. Daraus resultierte per 1. Januar 2015 ein anzurechnender Vermögensverzicht (unter Berücksichtigung eines jährlichen Jahresabzugs von Fr. 10'000.--)\nvon Fr. 218'000.--, per 1. Januar 2016 ein solcher von Fr. 208'000.-- und per\n1. Januar 2017 ein solcher von Fr. 198'000.-- (vgl. Vi-act. 62 und Vi-act. 42 ff.).\n\n5.3 Wie bereits ausgeführt herrscht zwischen den Parteien insofern Einigkeit,\nals einmal ein beträchtliches Vermögen der Beschwerdeführerin und ihres zwischenzeitlich geschiedenen Ehemannes bestand, welches heute indes nicht\nmehr vorhanden ist. Es ist diesbezüglich auch unbestritten, dass das Ehepaar\nC.________ während ihrer Ehe eine Vermögensabnahme von Fr. 668'615.--\n(vom 1.1.2005 bis 31.12.2008) zu verzeichnen hatte.\n\nGemäss dem IK-Auszug (vgl. Vi-act. 60) erzielte der damalige Ehemann der Beschwerdeführerin bei der D.________ von 1996 bis 2004 ein durchschnittliches\nJahreseinkommen von Fr. 229'832.20. Mit dem Ausscheiden aus der\nD.________ erzielte der Ehemann von 2005 bis 2008 noch ein durchschnittliches\nJahreseinkommen von Fr. 152'154.50.\n\nDa das Vermögen des Ehepaares zwischen dem 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2008 von ursprünglich rund Fr. 731'680.-- innert vier Jahren trotz eines\ndurchschnittlichen Jahreseinkommens von Fr. 152'154.50 praktisch verbraucht\nwurde, war die Vorinstanz gehalten, den Gründen hierfür nachzugehen und von\nder Beschwerdeführerin entsprechende Auskünfte zu verlangen (vgl. Vi-act. 14).\n\n5.4 Mit der Berücksichtigung eines pauschalen Vermögensverbrauchs von\nFr. 20'000.-- pro Jahr hat die Vorinstanz die Beschwerdeführerin von der Beweisführung der adäquaten Gegenleistung bzw. der rechtlichen Verpflichtung der\nVermögenshingabe befreit. Der in diesem Sinne von der Vorinstanz angerechnete pauschale Vermögensverbrauch wirkt sich somit zugunsten der Beschwerdeführerin aus.\n\n6.1 Die Beschwerdeführerin behauptet, sie hätten als Familie trotz des erheblichen Lohnrückganges des Ehemannes ihren gewohnt hohen Lebensstandard\n\n9\nweitergeführt. Mit diesen Ausführungen versucht sie einen Teil der strittigen\nVermögensdifferenz zu erklären und reichte hierzu entsprechende Unterlagen\nnach. Diese ergeben bezüglich der geltend gemachten Ausgaben folgendes Bild:\n\n- Zahlung an E.________ vom 13. Mai 2005 Fr. 10'750.00\n\n- Konto-Belastungsanzeige F.________ vom 2. März 2006 Fr. 47'267.30\n\n- Leasingvertrag G.________ vom 14./16. Mai 2007 Fr. 20'000.00\nmonatlicher Leasingzins (SAAB 9-3) Fr. 1'024.35\n\n- Wagenübergabeprotokoll H.________ vom 18. Juli 2007 Fr. 21'233.10\nmonatlicher Leasingzins (Audi A6) Fr. 1'233.10\n\n- Rechnung der I.________ vom 6. Oktober 2007 (Audi S3) Fr. 26'000.00\n\n- J.________ Barverkauf vom 12. November 2007 Fr. 2'006.00\n\n- Rechnung K.________ vom 14. Mai 2009 Fr. 6'185.85\n\n- Zahnarztrechnung vom 3. März 2009 Fr. 4'585.10\n\n- Kündigungsbestätigung des Leasingvertrags A der\nG.________ vom 8. Januar 2010 Fr. 9'111.45\n\nAufgrund dieser (neuen) Aktenlage ergibt sich, dass erhebliche Beträge abgeflossen sind. Mithin sind für die Jahre 2005 bis 2010 folgende Ausgaben ausgewiesen:\n\nJahr: Ausgabe:\n\n2005 Fr. 10'750.-- (E.________)\n2006 Fr. 47'267.30 (verschiedene Ausgaben)\n2007 Fr. 82'574.55 (Anzahlungen, Leasingraten, Ausgaben für Autos)\n2008 Fr. 27'089.40 (Leasingraten von Fr. 12'292.20 und Fr. 14'797.20)\n2009 Fr. 31'674.50 (inkl. Leasingraten von Fr. 12'292.20 und Fr. 14'797.20)\n2010 Fr. 9'111.45 (exkl. Leasingraten)\n\n6.2 Wie die Vorinstanz zu Recht geltend macht, sind die Belege der Jahre\n2009 sowie 2010 bzw. die entsprechend geltend gemachten Ausgaben ohne Belang, da sich der Vermögensverzicht einzig auf die Jahre 2005 bis 2008 bezieht.\n\nAuch für die Jahre 2005 bis 2008 legt die Beschwerdeführerin Belege für Ausgaben von gesamthaft Fr. 167'681.25 (pro Jahr durchschnittlich Fr. 41'920.30) vor.\nMithin sind gestützt auf die von der Beschwerdeführerin nachgereichten Unterlagen konkrete Hinweise auf eine Verwendung eines für die Jahre 2005 bis 2008\ndie berücksichtigte Pauschale von Fr. 20'000.-- pro Jahr erheblich übersteigenden Betrages mit rechtlicher Verpflichtung und/oder adäquater Gegenleistung\n\n"}