Im unregelmässigen Hang waren unterschiedliche Bereiche vorhanden, die auch unterschiedlich beurteilt werden mussten. Während die Geländerücken, die teilweise sogar kaum Schnee aufgewiesen hatten, entsprechend günstiger zu beurteilen waren, konnte vor allem in den Mulden und in den Hangbereichen, wo es vom flachen ins steile Gelände übergeht, bei der vorherrschenden Lawinensituation mit frischem Triebschnee gerechnet werden. Entsprechend mussten diese Hangbereiche bei dieser Situation kritischer eingestuft werden (vgl. SLF-Gutachten ad 2e).