Satz 1 und 2 würden nichts über die Gefahrenstufe aussagen, sondern über die flächige Verbreitung der Gefahrenstellen (und über Schwachstellen in der Schneedecke) und somit indirekt allenfalls über die Grösse der zu erwartenden Lawinen. Personen mit viel Erfahrung in der Lawinenbeurteilung könnten Satz 2 auch entnehmen, dass oberhalb von 2200 m eher die Chance bestehe, Alarmzeichen, z.B. Wummgeräusche oder Risse in der Schneedecke wahrzunehmen, und dass dort die Gefahr aufgrund des schwachen Altschnees langsamer zurückgehe. Alarmzeichen seien in Verbindung mit einer schwachen Altschneedecke häufiger als bei einer reinen Triebschneesituation.