Zwischen 1800 m und 2200 m sei die Gefahr gemäss Lawinenbulletin ebenfalls als "erheblich" (Stufe 3) prognostiziert worden. Es habe aber davon ausgegangen werden können, dass die Gefahr mehrheitlich vom Triebschnee ausgegangen sei und die schwache Altschneedecke weniger verbreitet gewesen sei. Bei Gefahr vor Triebschnee würden die Hauptgefahrenstellen in Rinnen und Mulden sowie in kammnahem Gelände liegen. Das Anrissgebiet der Unfalllawine liege in einem nach Nordosten ausgerich- 36 teten Schattenhang auf ca. 1940 m.ü.M. in muldenförmigem Gelände. Das Gelände im Unfallhang sei sehr unregelmässig.