{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2020-09-16", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-21_2020-09-16.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "9d2e8594ae3ecf926ab28c105629c581"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-21_2020-09-16.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_21_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2d738390c890a3a271277220f640da71aa93106cc93afabdaeea38aebf15169472ba4f8657a4746ed66cf370415daaa86d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2d738390c890a3a271277220f640da71aa93106cc93afabdaeea38aebf15169472ba4f8657a4746ed66cf370415daaa86d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_21", "Checksum": "ff3f82c1835d2d84686685a7ed54d086"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 21"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. 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Als sie A.________ nach dem Lawinenniedergang\nnicht mehr gesehen hätten, seien sie nach unten gefahren, um das Gelände überblicken zu können. Sie seien nicht durch das Lawinenschuttgebiet gefahren. Sie\nseien durch Stauden hindurch gefahren, daran könne sie sich erinnern, jedoch\nnicht wo genau; wahrscheinlich durch jene dort unten. Die Stauden hätten zum\nTeil aus dem Schnee hinausgeschaut und kaum Blätter getragen. Dort, wo sie\nhinuntergefahren seien, sei es knollig und rau gewesen. Weiter unten, wo sie bis\nganz hinunter hätten schauen können, seien sie geblieben und sie habe begonnen, Hilfe anzufordern (am fotografisch dokumentierten Standort auf dem Rega-\nBild Nr. 3, vgl. auch SLF-Gutachten Abb. 1 S. 8 und Beilage 2 und 3). Q.________\nhabe unten das Snowboard abgezogen, weil sie gemeint habe, es habe sich etwas\nbewegt und sie müsse jetzt graben. Sie glaube, die Lawine sei hier in der Mitte\nhinuntergegangen. Das Couloir sei wahrscheinlich auch mit Schnee gefüllt gewesen. Wo genau sich A.________ und Q.________ befunden hätten, könne sie\nnicht sagen. Sie sei etwas oberhalb der Anrisskante gestanden. Die Distanz zu\nQ.________ habe sicher mehr als 3 m betragen, ob es 10 m oder 20 m gewesen\nseien, wisse sie nicht. Sie denke, A.________ sei hier durch dieses Couloir hinunter (vgl. Antworten auf Fragen 3c bis 3e).\n\n- an der Position etwas höher, im Bereich der Anrisskante des mittleren Lawinenabgangs:\nAls A.________ gesagt habe, er gehe schauen, habe sie gedacht, hier gehe es\nnoch recht steil nach unten. Da wo sie den Sessellift unterquert hätten, sei es weniger steil gewesen. Das könne hier stimmen, weil man das Gelände nicht recht\nüberblicken könne und nicht bis nach unten sehe. Sie seien nach dem Lawinenniedergang nicht durch das Couloir, sondern auf der Seite, durch die Stauden,\nnach unten gefahren. Für sie mache der Verlauf hier Sinn. Bei der vorherigen Position (näher bei Mast 9), sei kein Couloir gewesen, das gerade nach unten verlaufen sei, sondern eher seitlich. Auch stimme die Distanz zum Sessellift. Zwischen\nwelchen Masten sie die Sesselbahn unterquert hätten, wisse sie nicht, sie habe\nnicht auf die Nummern geachtet. Was A.________ auf dem Sessellift gesagt habe,\nund wo sie tatsächlich gefahren seien, müsse nicht übereinstimmen. A.________\nsei nach ihrer Vorstellung etwas schräg, aber nicht steil gegen das Couloir hingefahren, als er gesagt habe, sie sollten warten; sie könne das aber nicht mit Sicherheit sagen. Dass an verschiedenen Stellen Lawinen abgegangen seien, habe sie\nnicht realisiert (vgl. Antworten auf Fragen 3e bis 3g).\n\n30\n- an der Position (wieder) etwas näher zur Sesselbahn, unterhalb des Masten 9:\nHier hinunter sei es bestimmt nicht gewesen. Das Gelände habe anders ausgesehen. Es habe ein Couloir gehabt, das nicht schräg, sondern gerade hinuntergegangen sei, so wie bei der vorherigen Position. Der Anriss sei eigentlich direkt unter ihr gewesen. Sie sei oberhalb des linken Eckbereichs des Anrisses (Blickrichtung bergwärts gestanden. Von dort aus sei sie zu Q.________ gelangt, ohne über\neinen Anriss fahren müssen. Von dort bis zur Stelle, wo sie dann gewartet hätten,\nhätten sie nie in den Lawinenschnee gequert. Aber sie seien durch Stauden gefahren (vgl. Antwort auf Frage 3g).\n\n- an der Position etwas höher in den Bereich der Anrisskante oberhalb des, der\nSesselbahn am nächsten liegenden Lawinenzuges (vgl. SLF-Gutachten Abb. 1\nS. 8 und Beilage 2 und 3):\nDas stimme für sie nicht hier. Als A.________ schauen gegangen sei, sei da ein\nCouloir gewesen, das gerade nach unten verlaufen sei, ein richtiger Kennel. Die\nStauden, durch welche sie nachher abgefahren seien, seien rechts (Blickrichtung\ntalwärts) von diesem Kennel gewesen. Als sie unten an der Stelle gewesen seien,\nwo sie Hilfe angefordert hätten, habe sie oben eine Person gesehen und ihr zurufen können, dort wo man auch auf dem Foto (vgl. Rega-Bilder Nr. 1 - 3) Personen\nsehe. Von dort, vom Lift her, seien dann auch die Retter zu ihnen heruntergekommen. Sie selber seien aber nicht von diesem Bereich her nach unten gefahren.\nVon dort wo die Retter heruntergekommen seien, sei auch die Lawine nicht heruntergekommen, (vgl. Antworten auf Frage 3g).\n\nÜber das Variantenfahren oder Tourenfahren hätten sie sich nicht unterhalten. Sie\nsei an zwei Skitagen dabei gewesen. Das sei das erste Mal gewesen, dass man\nVariantenfahren gegangen sei. Eigentliche Vorbereitungen hätten sie nicht getroffen. Es sei ein Spontaneinfall gewesen. Die Themen Lawinengefahr und Lawinenbulletin seien nicht diskutiert worden (vgl. Antworten auf Fragen 8 bis 11).\n\n- an der Position (wieder) etwas tiefer, unterhalb des Masten 9, nach Konfrontation, dass Q.________ gesagt habe, sie sei hier gestanden, als A.________ unter ihr durchgefahren sei, wo die Lawine abgegangen sei:\nDem würde sie nicht zustimmen. Es sei ein richtiger Kennel gewesen, der abgegangen sei und es habe diese Stauden auf der rechten Seite (Blickrichtung talwärts) gehabt. Sie seien weiter hinübergefahren, bei welchem Masten wisse sie\nnicht. Dort wo sie gestanden sei, als sie angehalten hätten, habe sie diese Spur,\ndie weiter oben nach hinten verlaufen und hinter dem Hügel verschwunden sei,\nüberblicken können, nicht nur ein kurzes Stück. Wenn sie jetzt hier stehe, würde\nsie von dieser Spur nur das letzte Stück, weit hinten sehen. Um dorthin zu gelangen, wo die Spur hingeführt habe, wären sie zu tief gewesen. Aber sie hätten ja\n\n"}