{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-11-22", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-15_2018-11-22.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "9f97d9e5dde658e2b01c101a627a826b"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-15_2018-11-22.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_15_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f26fbc486ac968c2992798aa6b7272f4259bc53ad19e57fc0c4715d274607d44ac46c8ce2b90d6865569084ed914e7db2cd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f26fbc486ac968c2992798aa6b7272f4259bc53ad19e57fc0c4715d274607d44ac46c8ce2b90d6865569084ed914e7db2cd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_15", "Checksum": "447e78809a87ddaf6a10451e79ac3c3b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 15"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. 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Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\n\ngegen\n\nKantonale Steuerkommission, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232,\n6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Güterschätzungen (Neuschätzung infolge Investitionen)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ erwarb mit Grundbucheintrag vom 23. Dezember 2003 an der\nZ.________strasse in der Gemeinde W.________/SZ das Eigentum an dem\nGrundstück GB-Nr. xxx mit Einfamilienhaus (Baujahr 1984 / Umbau 1999) einschliesslich des damit subjektiv-dinglich verknüpften 1/3 Miteigentumsanteils an\ndem Grundstück GB-Nr. yyy mit Doppelgaragen zum Preis von insgesamt\nFr. 1'230'000.-- (vgl. Schätzungsakten act. 16 ff.). Nachdem die bisherigen Steuerwerte zunächst unverändert übernommen wurden, passte die Schätzungsabteilung der Kantonalen Steuerverwaltung mit Schätzungsverfügungen vom\n28. Januar 2005 aufgrund der vom Regierungsrat zwischenzeitlich gestützt auf\ndas StHG erlassenen Übergangsverordnung die Steuerwerte prozentual an die\nVorschriften des StG und StHG an und erhöhte die bisherigen Steuerwerte um\n80% mit Wertgültigkeit ab 1. Januar 2004 (vgl. § 1 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 Bst. a\nder Verordnung über die vorläufige prozentuale Anpassung der Vermögenssteuerwerte nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke [ÜbeVNL; SRSZ 172.218] vom\n29.6.2004; in Kraft vom 9.7.2004 bis 31.12.2013). Infolge Anfechtung der prozentualen Anpassung der Steuerwerte durch Einsprache nahm die Schätzungsabteilung der Kantonalen Steuerverwaltung mit Schätzungsverfügung vom 4. April\n2007 auf entsprechenden (Eventual-) Antrag von A.________ gemäss § 6 Abs. 2\nÜbeVNL eine individuelle Neuschätzung für das Grundstück GB-Nr. xxx einschliesslich des subjektiv-dinglich verknüpften 1/3 Miteigentumsanteils an GB-\nNr. yyy als Bestandteil der Schätzung vor und legte den Eigenmietwert auf\nFr. 21'834.-- und den Vermögenssteuerwert auf Fr. 1'073'220.-- mit Wertgültigkeit\nab 1. Januar 2004 fest (vgl. Schätzungsakten act. 14 f.).\n\nB. Mit Schätzungsverfügung vom 4. Dezember 2013 nahm die Schätzungsabteilung der Kantonalen Steuerverwaltung aufgrund einer internen Meldung der\nAbteilung Veranlagung Natürliche Personen vom 1. März 2013 betreffend Investitionen/Renovationen in Liegenschaft (vgl. Schätzungsakten act. 11) eine \"Neuschätzung infolge Investitionen\" (bzw. individuelle Schätzung) gemäss § 7 Abs. 2\nSchätzV (Verordnung über die steueramtliche Schätzung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke [SRSZ 172.113] vom 24.11.2004) vor und legte den Eigenmietwert auf Fr. 26'488.-- und den Vermögenssteuerwert auf Fr. 1'477'299.-- mit\nWertgültigkeit ab 31. Dezember 2011 fest (vgl. Schätzungsakten act. 1).\n\nC. Mit Einspracheentscheid vom 10. Dezember 2017 hiess die Kantonale\nSchätzungskommission die von A.________ gegen die Schätzungsverfügung\nvom 4. Dezember 2013 erhobene Einsprache vom 23. Dezember 2013 teilweise\n\n2\ngut und korrigierte den Eigenmietwert von Fr. 26'488.-- auf Fr. 25'682.-- und den\nVermögenssteuerwert von Fr. 1'477'299.-- auf Fr. 1'472'000.--.\n\nD. Gegen diesen Einspracheentscheid der Kantonalen Steuerkommission\nvom 10. Dezember 2017 (Versand: 18.12.2017) erhebt A.________ innerhalb\nder gesetzlichen Frist von 30 Tagen rechtzeitig am 18. Januar 2018 (Postaufgabe) Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit folgenden Rechtsbegehren:\nA) Auf vorliegende Neuschätzung sei zu verzichten, da die Voraussetzungen für\neine solche hier schon grundsätzlich fehlen. Der Vermögenssteuerwert ist\nsomit bei Fr. 1'073'220.- und der Eigenmietwert bei 21'834.- zu belassen.\nB) Eventualiter sei mind. auf jegliche Neuschätzung (des 1/3-Anteiles im\nblossen Miteigentum) der zusätzlichen Drittliegenschaft GB-Nr. yyy zu\nverzichten; da diese Liegenschaft bei jeglicher (d.h. selbst bei\n\"gegenparteilicher\") Betrachtungsweise durch vorliegend im Recht liegende\nUnterhaltsarbeiten an GB-Nr. xxx gar nicht betroffen ist und andernfalls auch\nnoch zusätzlich gegen das verfassungsmässige Diskriminierungsverbot (z.B.\nArt. 8/1 und Art. 9 BV) verstossen würde.\nC) Sub-Eventualiter sei eine allfällige Neuschätzung (steuerlicher\nLiegenschaftswert wie analog Eigenmietwert) gemäss nachfolgenden Punkten\nund Einsprache wie dargelegt substanziell nach unten, d.h. auch in diesem\n(rechtmässig und willkürfrei an sich gar nicht zur Anwendung gelangenden)\nSub-Eventualfall zumindest nahe bisheriger rechtsgültiger Schätzung vom\n4.4.2007 zu korrigieren.\nUnter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gegenpartei (bezw. des\nStaates).\n\nE. Mit Vernehmlassung vom 22. Februar 2018 beantragt die Kantonale\nSteuerkommission, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zu Lasten des\nBeschwerdeführers vollumfänglich abzuweisen. Mit Schreiben vom 25. April\n2018 repliziert der Beschwerdeführer und hält an den bisherigen\nRechtsbegehren fest.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n"}