{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2019-04-17", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-107_2019-04-17.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "46ccd28d54a3c7cc26e7c22c7c0de142"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-107_2019-04-17.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_107_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f22a465411ddba5143f6a97a531b2042117183dba933edcaf28da7b0381428f4bc64f8ddea187cfd88290d7c883acac402d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f22a465411ddba5143f6a97a531b2042117183dba933edcaf28da7b0381428f4bc64f8ddea187cfd88290d7c883acac402d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_107", "Checksum": "2cd2fef2cbdfdd041406c9acf0e5a549"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 107"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. 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A und Kläg-act. 2 Ziff. 6.1) und war zu entsprechenden Beitragszahlungen verpflichtet (Kläg-act. 2 Ziff. 3.3), was aktenmässig ausgewiesen ist und nicht bestritten wird.\n\n2.2 Die Klägerin stellt die vor Verwaltungsgericht eingeklagte Forderung tabellarisch wie folgt dar (Klageschrift S. 3 f.):\nPrämienjahr 2016 CHF\nSaldo per 01.01.2016 13'449.05\nBeitrag Sicherheitsfonds für 2015 27.00\nJahresprämie 2015 + 2016 58'580.35\nZahlung -13'576.05\nMahnspesen 100.00\nVerzugszins (4.00%) 3'364.75\nSaldo per 31.12.2016 61'945.10\n\nPrämienjahr 2017 CHF\nSaldo per 01.01.2017 61'945.10\nBeitrag Sicherheitsfonds für 2016 91.45\nJahresprämie 2017 36'827.55\nZahlungen -24'000.00\nNicht verbrauchte Prämien -9'206.90\nMahnung 100.00\nKosten Vertragsauflösung 700.00\nBetreibungsbegehren 800.00\nZahlungsbefehl 103.30\nZins 4.00% bis zum 13.12.2017 3'426.65\nBeitrag Sicherheitsfonds 2017 48.15\nLetzte Mahnung vom 27.03.2018 100.00\nSaldo gemäss Mahnung nach Vertragsauflösung 70'935.30\n\nDer von der Klägerin hergeleitete Saldo von Fr. 70'935.30 erweist sich als\nschlüssig. Die tabellarisch angeführten Beträge sind mithin aktenkundig ausgewiesen. Insbesondere die Kontoauszüge betreffend die Jahre 2016, 2017 und\n2018 (datiert vom 27.11.2018, Kläg-act. 16.1, 16.2 und 16.3) listen einerseits die\nin Rechnung gestellten (Kosten-, Risiko- und Spar-)Prämien (unter Einschluss\ndes Abzugs der \"nicht verbrauchten Prämien\", vgl. auch Kläg-act. 12), Zinsbelastungen, Mahn- Betreibungs- sowie Vertragsauflösungskosten und andererseits\ndie Zahlungen der Beklagten auf. Die Posten \"Beitrag Sicherheitsfonds 2017\"\nsowie \"Zins 4.00% bis zum 13.12.2017\" lassen sich dem Schreiben der Klägerin\nvom 13. November 2017 (Kläg-act. 13) bzw. der darin enthaltenen Schlussab-\n\n6\nrechnung sowie der \"Provisorischen Zinsrechnung 01.01.17 - 13.12.17\" vom\n10. November 2017 (= Beilage zu Kläg-act. 13) entnehmen (wohingegen auf dem\noben erwähnten Kontoauszug [Kläg-act. 16.2] die Zinsen bis 31.12.2017 ausgewiesen werden; anzufügen ist, dass die in der genannten Schlussabrechnung\ngeltend gemachten Zinsen wohl versehentlich als \"Zinsen bis 21.05.2017\" statt\nbis 13.12.2017 bezeichnet werden). Der \"Saldo gemäss Mahnung nach Vertragsauflösung\" (vgl. Kläg-act. 14) von Fr. 70'935.30 zu Gunsten der Klägerin\nentspricht der von der Klägerin eingeklagten Kapitalforderung.\n\n2.3 Gemäss Ziff. 3.3 (letzter Absatz) des vorliegenden und von der Beklagten\nunterzeichneten Anschlussvertrages (Kläg-act. 2) anerkennt der Arbeitgeber\nPrämien- bzw. Beitragsrechnungen und Mahnungen, sofern er nicht innert 20\nTagen nach erfolgter Zustellung schriftlich begründet Einspruch erhebt. Es ist\nden vorliegenden Akten nicht zu entnehmen, dass die Beklagte gegen eine konkrete Beitragsabrechnung Einwände erhoben hätte. Vielmehr hat die Beklagte\nmit vier Teilzahlungen im Jahr 2017 zu je Fr. 6'000.--, total Fr. 24'000.-- (vgl. vorstehend Erw. 2.2) zumindest konkludent anerkannt, dass Beiträge geschuldet\nbzw. zu begleichen sind. Zudem hat die Beklagte, welcher die Klageschrift zugestellt und Frist (VG-act. 3) bzw. Nachfrist zur Einreichung einer Klageantwort\n(VG-act. 4) angesetzt wurde, gegen die Berechnung der Beitragsausstände nicht\nremonstriert.\n\n2.4 Die von der Klägerin geltend gemachten Zinssätze von 4% (bis 13.12.2017,\nKläg-act. 13 Beilage S. 2 in fine) bzw. 5% (ab 14.12.2017, Kläg-act. 15) geben\nkeinen Anlass zur Beanstandung (vgl. Ziff. 2.2 Abs. 2 f., Ziff. 3.3 Abs. 1 u. 6 des\nAnschlussvertrages [= Kläg-act. 2]; Art. 66 Abs. 2 BVG; SVR-Rechtsprechung\n1994 BVG Nr. 2 Erw. 3b/aa mit Hinweis; siehe auch Brechbühl, in: Schneider/Geiser/Gächter [Hrsg.], a.a.O., N 36 zu Art. 66 BVG; VGE II 2011 28 vom\n25.9.2012 Erw. 2.3 mit Verweis auf VGE I 2007 183 vom 22.11.2007 Erw. 3.3).\n\n2.5 Im Übrigen sind die Kosten für das Inkasso gemäss Ziff. 3.3 (Abs. 6) des\nAnschlussvertrages vom säumigen Arbeitgeber zu tragen, wobei in Ziffer 4 des\nanwendbaren Kostenreglements (= Kläg-act. 4) die pauschalisierten Kosten für\ndie einzelnen Inkasso-Handlungen aufgelistet werden (Mahnung Fr. 100.--; Betreibungsbegehren von mindestens Fr. 400.--, abgestuft nach der Höhe der\nausstehenden Forderung, in casu Fr. 800.-- aufgrund von Mahnbeträgen zwischen Fr. 50'000.-- und Fr. 100'000.--). Diese Kosten für das Inkassoverfahren\nsind ebenfalls nicht zu beanstanden, was ferner auch für die Vertragsauflösungskosten von Fr. 700.-- gilt (Kläg-act. 2 Ziff. 6.8 i.V.m. Kläg-act. 4 Ziff. 6).\n\n"}