{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2019-04-17", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-107_2019-04-17.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "46ccd28d54a3c7cc26e7c22c7c0de142"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-107_2019-04-17.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_107_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f22a465411ddba5143f6a97a531b2042117183dba933edcaf28da7b0381428f4bc64f8ddea187cfd88290d7c883acac402d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f22a465411ddba5143f6a97a531b2042117183dba933edcaf28da7b0381428f4bc64f8ddea187cfd88290d7c883acac402d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_107", "Checksum": "2cd2fef2cbdfdd041406c9acf0e5a549"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 107"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 17.04.2019 II 2018 107"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge (Beitragsforderung / Beseitigung Rechtsvorschlag) | Berufliche Vorsorge (ohne med. SV)"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:22:07", "Checksum": "1ee7f5752c641b85a375e3df3d8eb3fa", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 17.04.2019 II 2018 107\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge (Beitragsforderung / Beseitigung Rechtsvorschlag) | Berufliche Vorsorge (ohne med. SV)\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer II\n\nII 2018 107\n\nUrteil vom 17. April 2019\n\nBesetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident\nDr.oec. Andreas Risi, Richter\nDr.iur. Frank Lampert, Richter\nMLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nc/o B.________ AG,\nKlägerin,\n\ngegen\n\nC.________ AG,\nBeklagte,\n\nGegenstand Berufliche Vorsorge (Beitragsforderung / Beseitigung\nRechtsvorschlag)\nSachverhalt:\n\nA. Die C.________ AG (nachfolgend: C.________) schloss sich mit Anschlussvertrag per 1. Juli 2009 der A.________ (nachfolgend: A.________),\nzwecks Durchführung der beruflichen Vorsorge an. Mit Unterzeichnung am 7.\nNovember 2011 verlängerten die Parteien diesen Anschlussvertrag (Vertrag Nr.\n2/5429) per 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2016. In der Folge verlängerte sich\nder Anschlussvertrag mangels Kündigung stillschweigend um ein weiteres Jahr\n(vgl. Kläg-act. 2 Ziff. 6.1 insbesondere).\n\nB. Am 11. Mai 2016 hat der C.________ den Eintritt von D.________ mit Versicherungsbeginn per 1. März 2015 angemeldet (Kläg-act. 6), worauf die\nA.________ am 4. Juli 2016 die Beiträge der beruflichen Vorsorge für die Jahre\n2015 und 2016 (Fr. 26'767.15 bzw. Fr. 31'813.20, total Fr. 58'580.35) dem\nC.________ in Rechnung stellte (Kläg-act. 7.1 und 7.2). Da der C.________ für\ndas Jahr 2017 keine Lohnmutationen gemeldet hatte, stellte die A.________ am\n25. November 2016 die Prämien für das Jahr 2017 (Fr. 36'919.--) auf der Basis\nder Vorjahreszahlen in Rechnung (inkl. Beitrag Sicherheitsfonds von Fr. 91.45 für\ndas Jahr 2016; Kläg-act. 8.1 und 8.2).\n\nC. Mit Schreiben vom 16. Februar 2017 mahnte die A.________ den\nC.________ wegen Beitragsausständen per 31. Dezember 2016 von Fr.\n62'136.55 (inkl. Mahnspesen von Fr. 100.--), unter Ansetzung einer Zahlungsfrist\nbis spätestens 8. März 2017 (Kläg-act. 9). Mit Zahlungsbefehl vom 5. April 2017\n(Betreibung Nr. _____, Betreibungsamt E.________) forderte die A.________\n(als Gläubigerin) vom C.________ (als Schuldnerin) die ausstehenden BVG-\nBeiträge gemäss Mahnung vom 16. Februar 2017 (nebst Zins zu 5% seit dem\n1.1.2017, Betreibungsgebühren sowie Mahnspesen (Kläg-act. 10). Dagegen erhob die Schuldnerin am 7. April 2017 Rechtsvorschlag (Kläg-act. 10). In der Folge leistete die Schuldnerin vier Teilzahlungen von je Fr. 6'000.-- (Klageschrift Ziff.\n7 in fine).\n\nMit weiterer Mahnung vom 15. September 2017 wies die A.________ den\nC.________ darauf hin, dass der am 16. Februar 2017 in Mahnung gesetzte Beitragsausstand von Fr. 51'039.85 (recte: wohl Fr. 62'136.55) bis dato nicht oder\nnur teilweise beglichen worden sei und setzte Frist bis 30. September 2017, um\nden Saldo auszugleichen. Im Falle eines Ausbleibens der Bezahlung innert Frist\ngelte der Vertrag per 30. September 2017 als gekündigt, und würden die entstehenden Kosten dem Vertragskonto belastet (Kläg-act. 11).\n\nMit Schreiben vom 13. November 2017 (Kläg-act. 13) löste die A.________ den\nStiftungsanschluss des C.________ per 30. September 2017 auf. Gleichzeitig\n2\nforderte sie den C.________ auf, bis 13. Dezember 2017 den Saldo auf dem\nVertragskonto zu ihren Gunsten von Fr. 70'835.30 (gemäss Schlussrechnung;\nKläg-act. 13) auszugleichen bzw. diesen Betrag zu bezahlen.\n\nD. Mit Schreiben vom 27. März 2018 mahnte die A.________ den\nC.________ erneut wegen nicht vollständig einbezahlter Beiträge (Fr. 70'935.30)\nfür die Versicherungsjahre 2016/2017 und drohte für den Fall der nicht fristgerechten Bezahlung mit der Durchsetzung auf dem Rechtsweg (Kläg-act. 14). Mit\nZahlungsbefehl vom 17. Mai 2018 (Betreibung Nr. _____) forderte die\nA.________ (als Gläubigerin) vom C.________ (als Schuldnerin) Fr. 70'935.30\nnebst Zins zu 5% seit dem 14. Dezember 2017, zuzüglich Fr. 800.-- Betreibungsgebühren (Kläg-act. 15). Dagegen erhob die Schuldnerin am 4. Juni 2018\nRechtsvorschlag (Kläg-act. 15).\n\nE. Mit Eingabe vom 13. Dezember 2018 erhebt die Klägerin beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz gegen die Beklagte Klage betreffend Beiträge\nan die berufliche Vorsorge mit den folgenden Rechtsbegehren:\n1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 70‘935.30 nebst Zins zu\n5% seit 14. Dezember 2017, CHF 800.00 Bearbeitungsgebühren und Zahlungsbefehlskosten von CHF 118.30 zu bezahlen;\n2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. _____ des Betreibungsamtes\nE.________, vom 15. Mai 2018 sei in diesem Umfange aufzuheben und der\nKlägerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen;\nunter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.\n\nF. Mit Verfügungen vom 17. Dezember 2018 setzt das Verwaltungsgericht der\nBeklagten Frist zur Einreichung der Klageantwort bis 8. Januar 2019 an. Aufgrund dessen, dass die Beklagte diese Frist ungenutzt verstreichen lässt, setzt\ndas Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 10. Januar 2019 unter Androhung der\nSäumnisfolgen eine nicht erstreckbare Nachfrist bis 31. Januar 2019 zur Einreichung der Klageantwort an. Trotz Zustellung der Verfügung vom 10. Januar 2019\nam Postschalter am 15. Januar 2019 (vgl. VG-act. 5) reicht die Beklagte auch innert Nachfrist keine Klageantwort ein. Sie ist daher androhungsgemäss mit ihrer\nKlageantwort ausgeschlossen.\n\n3\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n"}