{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2019-01-16", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-102_2019-01-16.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8bb45e07e46c310d016d56e428a4df9e"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-102_2019-01-16.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_102_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f295bd2232dc4f06d7da1946ed622dc8ab966fc130927847a79c6d4841e6f47083132ebf826337cd56247b2e465b6059e8d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f295bd2232dc4f06d7da1946ed622dc8ab966fc130927847a79c6d4841e6f47083132ebf826337cd56247b2e465b6059e8d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_102", "Checksum": "9c8abf3c54a917142e176737ff89b298"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 102"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. 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Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch B.________,\n\ngegen\n\nAusgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53,\n6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Ergänzungsleistungen (Erlass Rückforderung; Fristversäumnis)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ (geboren am ________1943; verstorben am ________2018)\nwar mit B.________ (geboren am ________1944) verheiratet.\n\nB. A.________ bezog von November 2005 bis Juni 2008 Ergänzungsleistungen (EL) zur Invalidenversicherung (IV). Ab Juli 2008 bezog er EL zur Altersund Hinterlassenenversicherung (AHV). Ab 1. Januar 2018 bezog er EL in der\nHöhe von monatlich Fr. 6'998.-- (inkl. Prämienpauschale der Krankenversicherung im Betrag von Fr. 401.--).\n\nC. Am 11. Juni 2018 setzte B.________ - unter Einreichung der ärztlichen Todesbescheinigung vom 29. Mai 2018 - die Ausgleichskasse Schwyz über den\nTod ihres Ehemannes, A.________, in Kenntnis (vgl. Vi-act. 1).\n\nD. In der Folge verfügte die Ausgleichskasse am 18. Juni 2018 die Einstellung\nder Ergänzungsleistungen ab dem 1. Juni 2018 sowie die Rückforderung der\nvom 1. Juni 2018 bis 30. Juni 2018 zuviel ausbezahlten Ergänzungsleistungen im\nBetrag von Fr. 6'597.-- zuzüglich Fr. 190.-- (vgl. Vi-act. 2).\n\nE. Nach Einreichung zahlreicher Unterlagen seitens B.________, berechnete\ndie Ausgleichskasse - infolge Änderung der Heimtaxe für A.________ ab dem 1.\nJanuar 2018 - die Ergänzungsleistungen ab dem 1. Januar 2018 bis 31. Mai\n2018 neu (vgl. Vi-act. 11). Dies ergab eine Nachzahlung der Ergänzungsleistungen für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Mai 2018 von Fr. 484.--. Dieser Betrag wurde mit der EL-Rückforderung von Fr. 6'787.-- verrechnet, sodass ein EL-\nRückforderungsbetrag von Fr. 6'303.-- verblieb (vgl. Vi-act. 12ff).\n\nF. Mit Schreiben vom 30. Juni 2018 ersuchte B.________ die Ausgleichskasse um Erlass der Rückerstattungsforderung (vgl. Vi-act. 15), welches mit Verfügung vom 27. August 2018 abgelehnt wurde (vgl. Vi-act. 16). Dagegen erhob\nB.________ mit Schreiben vom 11. Oktober 2018 Einsprache (vgl. Vi-act. 19).\nDie Ausgleichskasse bestätigte den Eingang der Einsprache mit Schreiben vom\n17. Oktober 2018 (vgl. Vi-act. 20). Am 31. Oktober 2018 erliess die Ausgleichskasse folgenden Einspracheentscheid (vgl. Vi-act. 21):\n\n1. Auf die Einsprache vom 11. Oktober 2018 wird nicht eingetreten.\n\n2. Das Verfahren ist kostenlos.\n\n3. (Rechtsmittel)\n\n4. (Zustellung)\n\n2\nG. Gegen diesen Einsprachentscheid vom 31. Oktober 2018 erhebt\nB.________ namens ihres verstorbenen Ehemannes mit Eingabe vom 21. November 2018 (Postaufgabe am 25.11.2018) fristgerecht \"Beschwerde\" betreffend\n\"Verfügung vom 27. September 2018\" bei der Ausgleichskasse Schwyz, welche\ndiese Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz weiterleitete.\nDie Ehefrau des Beschwerdeführers beantragt sinngemäss, den Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2018 aufzuheben und das Gesuch vom 30. Juni 2018\num Erlass der Rückforderung gutzuheissen.\n\nH. Mit Vernehmlassung vom 6. Dezember 2018 beantragt die Ausgleichskasse die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu\nLasten des Beschwerdeführers. Mit Stellungnahme vom 13. Dezember 2018\näusserte sich die Ausgleichskasse auf Ersuchen des Verwaltungsgerichts zur Divergenz des Rückforderungsbetrages in den Erwägungen (Fr. 6'303.--) und im\nDispositiv (Fr. 6'787.--) der Rückforderungsverfügung vom 27. August 2018, die\nsich mit der Verrechnung einer EL-Nachzahlung von Fr. 484.-- erkläre.\n\nI. Mit Eingabe vom 23. Dezember 2018 reicht die Ehefrau des Beschwerdeführers eine Stellungnahme ein.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1.1 Ist die Vorinstanz auf die Begehren einer rechtsuchenden Person nicht\neingetreten, so hat das Verwaltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung\nauf Beschwerde hin grundsätzlich nur zu prüfen, ob dieser\nNichteintretensentscheid zu Recht erfolgt ist (vgl. VGE II 2010 44 Erw. 1 mit\nHinweisen). Bejaht es diese Frage, so hebt es den Nichteintretensentscheid auf\nund weist die Akten an die Vorinstanz zurück, damit diese hinsichtlich dieses\nRechtsmittels einen Sachentscheid trifft (VGE III 2015 98 vom 26.8.2015 Erw.\n1.3.1; VGE II 2012 108 vom 24.10.2012 Erw. 2.1; VGE III 2014 194 vom\n27.11.2014 Erw. 2.1).\n\nVon dieser Praxis weicht das Verwaltungsgericht in bestimmten Fällen (vor allem\naus verfahrensökonomischen Gründen) ab, beispielsweise wenn die Vorinstanz\nin einem ausführlichen obiter dictum eine materielle Beurteilung vorgenommen\nhatte (und eine entsprechende Rückweisung einem formalistischen Leerlauf\ngleichgekommen wäre), oder wenn es um einen zweiten Rechtsgang in der gleichen Sache ging (vgl. VGE III 2010 192 vom 14.4.2011 Erw. 2.1.2 m.V.a. VGE III\n2010 202+203 vom 21.12.2010 Erw. 2; VGE 403/96 vom 27.9.1996 Erw. 2 und\ndort enthaltene Hinweise).\n\n"}