{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-06-26", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2017-77_2018-06-26.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "bcfa282f86c2ffa4a0eaa342c48b81a5"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2017-77_2018-06-26.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2017_77_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f278267eab97e2846ea33e4d491e25dbc2f5f93e42a4c502eae8b5564f194ad5b9e1f0856ad75c74a72d4062bfffeeda0ed7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f278267eab97e2846ea33e4d491e25dbc2f5f93e42a4c502eae8b5564f194ad5b9e1f0856ad75c74a72d4062bfffeeda0ed7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2017_77", "Checksum": "2a5ca327d73f3260fc579f5d6239b992"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2017 77"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. 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August\n2017 betreffend die Grundstückgewinnsteuer in den Verkaufsfällen mit den\nNummern VO-2013-1149, VO-2013-1150, VO-2013-1151, VO-2013-1152,\nVO-2013-1153, VO-2013-1154, VO-2013-1155, VO-2013-1156, VO-2013-\n1157, VO-2013-1158, VO-2013-1159, VO-2013-1160, VO-2013-1161, VO-\n2013-1162, VO-2013-1163, VO-2013-1243, VO-2013-1601, VO-2013-1982,\nVO-2013-2288 und VO-2014-1702 sei aufzuheben;\n\n2. Die Grundstückgewinnsteuer in den Verkaufsfällen mit den Nummern VO-\n2013-1149, VO-2013-1150, VO-2013-1151, VO-2013-1152, VO-2013-1153,\nVO-2013-1154, VO-2013-1155, VO-2013-1156, VO-2013-1157, VO-2013-\n1158, VO-2013-1159, VO-2013-1160, VO-2013-1161, VO-2013-1162, VO-\n2013-1163, VO-2013-1243, VO-2013-1601, VO-2013-1982, VO-2013-2288\nund VO-2014-1702 seien gemäss der Grundstückgewinnsteuererklärung der\nBeschwerdeführerin vom 2. September 2014, d.h. mit einem kumulierten\nGrundstückgewinn von CHF 386‘515, zu veranlagen;\n\n3. Eventualiter sei die Sache zur Neuveranlagung an die Beschwerdegegnerin\nzurückzuweisen;\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nF. Mit Vernehmlassung vom 20. November 2017 beantragt die Vorinstanz die\nkostenfällige Abweisung der Beschwerde.\n\nMit Schreiben vom 22. Dezember 2017 hat die Beschwerdeführerin eine\nStellungnahme mit ihren Bemerkungen zur Vernehmlassung der Vorinstanz\neingereicht.\n\n5\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1.1 Gemäss § 104 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Schwyz (StG;\nSRSZ 172.200) vom 9. Februar 2000 unterliegen der Grundstückgewinnsteuer\nGewinne aus der Veräusserung von im Kanton gelegenen Grundstücken des\nPrivat- und Geschäftsvermögens oder von Anteilen an solchen. Die Steuerpflicht\nwird durch jede Veräusserung begründet, mit der Eigentum an Grundstücken\noder Anteilen an solchen übertragen wird (§ 106 Abs. 1 StG).\n\nDer zu besteuernde Grundstückgewinn entspricht dabei dem Betrag, um den der\nVeräusserungserlös die Anlagekosten (Erwerbspreis und Aufwendungen) übersteigt (§ 113 Abs. 1 StG). Als Veräusserungserlös gilt der Verkaufspreis mit allen\nweiteren Leistungen (§ 114 Abs. 1 Satz 1 StG). Der Erwerbspreis entspricht dem\nKaufpreis und allen weiteren Leistungen (§ 115 Abs. 1 Satz 1 StG). Als Aufwendungen sind namentlich in der massgebenden Besitzesdauer angefallene Ausgaben anrechenbar, die eine Werterhöhung des Grundstückes bewirkt haben,\nwie Kosten für Bauten, Umbauten und Meliorationen (§ 116 Abs. 1 Bst. a StG).\n\n1.2 Vorliegend geht es um den von der Beschwerdeführerin (insgesamt) erzielten steuerpflichtigen Grundstückgewinn aus den Verkäufen der StWEG-Einheiten\nin der von der B.________ AG zu erstellenden bzw. erstellten Gesamtüberbauung. Da in den (öffentlich beurkundeten) Kaufverträgen von der Beschwerdeführerin (als \"Verkäuferschaft\") im Verhältnis zu den Käufern (\"Käuferschaft\") jeweils\nzugleich die Funktion als Werkherstellerin bzw. -lieferantin (insb. mit Gewährleistung gemäss den einschlägigen SIA-Normen) übernommen und für das Kaufobjekt jeweils auch (pauschal) ein Kaufpreis vereinbart wurde, steht (aufgrund der\ntatsächlichen Identität von Landverkäuferin und Werkherstellerin bzw. -\nlieferantin) ausser Frage, dass bei den betreffenden Verkäufen die Zusammenrechnungspraxis anwendbar ist: Danach bildet die Summe von Landpreis und\nWerklohn die massgebende Grundlage bei der Ermittlung des Grundstückgewinns (vgl. hierzu insb. BGE 131 II 722 Erw. 3 S. 724 ff.; vgl. dazu nunmehr auch\nUrteil des Bundesgerichts 2C_450/2015 vom 14.6.2016 Erw. 3.4 u. 4.3).\n\nDaran ändert grundsätzlich nichts, dass die Beschwerdeführerin (als \"BAU-\nHERR\") ihrerseits die Gesamtüberbauung gestützt auf einen Totalunternehmervertrag (TU-Vertrag) von der B.________ AG (als \"TOTALUNTERNEHMER\") erstellen liess. Die Kosten für die Erstellung des Bauwerks sind bei der Ermittlung\ndes Grundstückgewinns (grundsätzlich) als wertvermehrende Aufwendungen anrechenbar (§ 116 Abs. 1 Bst. a StG). Die Vorinstanz ist jedoch der Auffassung,\ndass es aufgrund des mit der B.________ AG für die Erstellung der Gesamtüberbauung gemäss TU-Vertrag vereinbarten Pauschalpreises zu einer Verschie-\n\n6\nbung vom Landpreis in den Werklohn, bzw. zu einer Gewinnverschiebung von\nder Beschwerdeführerin zur B.________ AG gekommen sei. Dabei steht fest\nbzw. ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin und die B.________ AG durch\ndie gleichen Aktionäre beherrscht werden.\n\n"}