6.3 Die Aussagen zur Prävalenz sind uneinheitlich. Laut Bauquis (Bauquis et al., a.a.O. 2014) sind von Geschlechtsidentitätsstörungen 1 von 35'000 Männern und 1 von 100'000 Frauen betroffen. Gemäss Schellenberg (Schellenberg, a.a.O.) liegt die Prävalenzrate (Lebenszeitprävalenz) in europäischen Ländern etwa bei 2 pro 100'000 erwachsene Einwohner. Mann-zu-Frau-Transsexuelle seien zwei bis dreimal häufiger als Frau-zu-Mann-Transsexuelle, wobei sich seit Jahren ein Trend in Richtung einer ausgeglichenen Verteilung abzeichne. In ei-