{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2016-07-14", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2015-57_2016-07-14.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "045439a60e13f442c2503a32e3fff9fd"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2015-57_2016-07-14.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2015_57_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2f6e1819b581cfc69dabcb19ac8d0a73cb9ca0f1cbd7cc9a3e3195cb1d2c8ace6655a9746d4e2107245d859187af181cdd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2f6e1819b581cfc69dabcb19ac8d0a73cb9ca0f1cbd7cc9a3e3195cb1d2c8ace6655a9746d4e2107245d859187af181cdd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2015_57", "Checksum": "b0f1c4f7dc2f4b7b0c9645300a78e3d1"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2015 57"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 14.07.2016 II 2015 57"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungen 2010 und 2011; Qualifikation von Liegenschaften) | Einkommens- und Vermögenssteuer"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:27:00", "Checksum": "f6203ff922fa8239463c536569cc055f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 14.07.2016 II 2015 57\nRegeste:\nEinkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungen 2010 und 2011; Qualifikation von Liegenschaften) | Einkommens- und Vermögenssteuer\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer II\n\nII 2015 57\n\nEntscheid vom 14. Juli 2016\n\nBesetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident\nDr.iur. Frank Lampert, Richter\nMonica Huber-Landolt, Richterin\nDr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber\n\nParteien A+B.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Pius Gürber, GUERBER TAX AG,\n\ngegen\n\nKantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die\ndirekte Bundessteuer,\nVorinstanzen,\n\nGegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungen 2010 und\n2011; Qualifikation von Liegenschaften)\nSachverhalt:\n\nA. In den Veranlagungsverfügungen 2010 und 2011 vom 12. November 2013\nqualifizierte die Kantonale Steuerverwaltung/Kantonale Verwaltung für die direkte\nBundessteuer bei den steuerpflichtigen Ehegatten A+B.______ in Abweichung\nzur Selbstdeklaration einzelne dem Privatvermögen zugeordnete Liegenschaften\nals Geschäftsvermögen und verweigerte für die Liegenschaften im\nGeschäftsvermögen die geltend gemachten pauschalen Unterhaltskosten von\n20%, gewährte jedoch trotz der fehlenden Belege 5 Prozent des\nLiegenschaftenertrags als Unterhaltskosten.\n\nB. Gegen die Veranlagungsverfügungen 2010 und 2011 vom 12. November\n2013 liessen die Ehegatten A+B.________ mit Schreiben vom 27. November\n2013 bei der Kantonalen Steuerkommission/Kantonalen Verwaltung für die\ndirekte Bundessteuer Einsprache erheben.\n\nC. In teilweiser Gutheissung der Einsprache berücksichtigte die Kantonale\nSteuerkommission/Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer mit Einspracheentscheid vom 29. April 2015 in der Steuerperiode 2010 die effektiven\nLiegenschaftsunterhaltskosten der selbstbewohnten Liegenschaft GB-Nr.\nF.________, im Betrag von Fr. 11'529.--. Im Übrigen wurde bezüglich der im\nAlleineigentum des Ehegatten A.________ gehaltenen Grundstücke GB-Nr.\nG.________ (4 Grundstücke), in C.________, an der Qualifikation als\nGeschäftsvermögen festgehalten, und sowohl in der Steuerperiode 2010 als\nauch in der Steuerperiode 2011 wurden die beantragten pauschalen\nUnterhaltskosten von Fr. 6'720.-- bzw. Fr. 6'480.-- verweigert. Ebenso bezüglich\ndes im gemeinschaftlichen Eigentum der Ehegatten gehaltenen Grundstückes\nGB-Nr. H.________, Gemeinde D.________, wurde an der Qualifikation des\nhälftigen Eigentumsanteils des Ehegatten A.________ als Geschäftsvermögen\nfestgehalten und in der Steuerperiode 2010 die anteiligen pauschalen\nUnterhaltskosten von Fr. 12'264.-- (50 Prozent von Fr. 24'528.--) verweigert.\n\nD. Gegen diesen Einspracheentscheid vom 29. April 2015 lassen die Ehegatten A+B.________ rechtzeitig am 21. Mai 2015 (Postaufgabe) Beschwerde beim\nVerwaltungsgericht einreichen mit folgenden Rechtsbegehren:\n1. Die Veranlagungsverfügung 2010 vom 12. November 2013 sei zu korrigieren.\nFolgende Korrekturen sollen vorgenommen werden:\n- Die Liegenschaften in C.________ (GB G.________ (4 Grundstücke))\nsollen als Privatvermögen qualifiziert werden; insbesondere soll der\nLiegenschaftsunterhalt bei den genannten Liegenschaften in C.________\nmit der Pauschale von 20% für Liegenschaften im Privatvermögen\nberücksichtigt werden:\n2\nCHF 6'720 und CHF 6'480\n- Die Liegenschaften an der K.______ (Strasse), D.________ (halber Anteil)\nsoll zu 100% als Privatvermögen qualifiziert werden; insbesondere soll der\nLiegenschaftsunterhalt bei der genannten Liegenschaft mit der Pauschale\nvon 20% für Liegenschaften im Privatvermögen berücksichtigt werden;\nPauschalabzug für die gesamte Liegenschaft CHF 24‘528\nDas steuerbare Einkommen bei den Kantons- und der direkten Bundessteuer sei\nentsprechend aufgrund der interkantonalen/internationalen Steuerausscheidung\nneu festzusetzen.\n2. Die Veranlagungsverfügung 2011 vom 12. November 2013 sei zu korrigieren.\nFolgende Korrekturen sollen vorgenommen werden:\n- Die Liegenschaften in C.________ (GB G.________ (4 Grundstücke))\nsollen als Privatvermögen qualifiziert werden; insbesondere soll der\nLiegenschaftsunterhalt bei den genannten Liegenschaften in C.________\nmit der Pauschale von 20% für Liegenschaften im Privatvermögen\nberücksichtigt werden:\nCHF 6'720 und CHF 6'480\nDas steuerbare Einkommen bei den Kantons- und der direkten Bundessteuer sei\nentsprechend aufgrund der interkantonalen/internationalen Steuerausscheidung\nneu festzusetzen.\n3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates.\n\nE. Mit Vernehmlassung vom 10. Juni 2015 beantragt die Kantonale\nSteuerkommission/Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführer vollumfänglich\nabzuweisen.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n"}