{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2011-01-27", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2010-50_2011-01-27.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "2b2bdb9a3ff444bf2c8d23087cbbd937"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2010-50_2011-01-27.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2010_50_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f278f5ab38f0ea3c1304cf5834e10f5e63a3338b9bd81c4803198433ab9ce99a79493b04ffcac2a221e50994ac2a2c41dbd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f278f5ab38f0ea3c1304cf5834e10f5e63a3338b9bd81c4803198433ab9ce99a79493b04ffcac2a221e50994ac2a2c41dbd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2010_50", "Checksum": "b8a4468293419dc3f614750dbd5ddc3a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2010 50"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 27.01.2011 II 2010 50"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kausalabgaben (EW- und Kanalisationserschliessungsbeiträge, -anschluss Kosten/Gebühren) | Kausalabgaben"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:06", "Checksum": "54bdc57815d038c2e50b259da2e0166e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 27.01.2011 II 2010 50\nRegeste:\nKausalabgaben (EW- und Kanalisationserschliessungsbeiträge, -anschluss Kosten/Gebühren) | Kausalabgaben\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer II\n\nII 2010 50\n\nEntscheid vom 27. Januar 2011\n\nBesetzung Dr.iur. Josef Hensler, Vizepräsident\nDr.oec. Andreas Risi und Dr.iur. Frank Lampert, Richter\nlic.iur. Gion Tomaschett, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Werner Marti,\nPostgasse 27, Postfach 649, 8750 Glarus,\n\ngegen\n\nGemeinderat Tuggen, Zürcherstrasse 14, Postfach 159,\n8856 Tuggen,\nVorinstanz,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Christian Michel,\nBreitenstrasse 16, 8852 Altendorf,\n\nGegenstand Kausalabgaben (Erschliessungsbeiträge und Anschlussgebühren/\nAnschlusskosten gemäss EW-Reglement und Abwasserreglement\nder Gemeinde Tuggen)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ ist Eigentümer des 5'443 m2 umfassenden Grundstücks KTN\nC.________ in der Gemeinde Tuggen, welches zur Wohnzone W2 gehört. Er\nbeabsichtigt, darauf 6 Mehrfamilienhäuser (MFH) mit insgesamt 25 Wohnungen,\nTiefgaragen und Zufahrtsstrasse zu erstellen. Mit Beschluss Nr. 425 vom 22.\nApril 2010 hat der Gemeinderat Tuggen den Neubau dieser sechs\nMehrfamilienhäuser unter gewissen Auflagen und Bedingungen bewilligt.\nHinsichtlich der geschuldeten Abgaben hielt der Gemeinderat im Dispositiv was\nfolgt fest:\n5. Die Hausanschlusskosten der elektrischen Zuleitung (Graben und Rohre\nbauseits) gemäss Art. 14ff. des EW-Reglements der Gemeinde Tuggen vom\n30. November 2007 (EW-R) betragen à Konto Fr. 52'000.00 plus Fr. 3'952.00\n(7.6 % MWST), insgesamt Fr. 55'952.00. Die definitive Abrechnung erfolgt\nnach Realisierung des Hausanschlusses.\n6. Die EW-Anschlussgebühr gemäss Art. 9 des neuen EW-Reglementes der\nGemeinde Tuggen wird nachträglich nach Realisierung des\nHausanschlusses, zusammen mit der Abrechnung der Hausanschlusskosten,\nin Rechnung gestellt.\n7. Der EW-Erschliessungsbeitrag gemäss Art. 8 des neuen EW-Reglementes\nder Gemeinde Tuggen beträgt Fr. 27'215.00 (5'443 m2 x 1.0 x Fr. 5.00).\n8. Für den Anschluss an die Kanalisationsanlage ist gemäss Art. 26 des\nAbwasserreglements der Gemeinde Tuggen vom 12. Dezember 2003 (AR)\nein Beitrag von Fr. 163'994.00 (17'012 m3 à Fr. 9.00 und 5'443 m2 à Fr. 2.00)\nplus Fr. 12'463.55 (7.6 % MWST), insgesamt Fr. 176'457.55 zu entrichten.\n9. Der Kanalisationserschliessungsbeitrag gemäss Art. 26 AR beträgt Fr.\n65'316.00 (5'443 m2 à Fr. 12.00).\n\nB. Gegen diesen am 27. April 2010 versandten Gemeinderatsbeschluss liess\nA.________ rechtzeitig am 17. Mai 2010 beim Regierungsrat Beschwerde\nerheben mit den folgenden Anträgen:\n1. Es seien die Ziffern 5, 6, 7, 8 und 9 des angefochtenen Beschlusses\nvollumfänglich aufzuheben.\n2. Es sei Ziffer 11 des angefochtenen Beschlusses im Sinne der Anträge gemäss\nZiffer 1 anzupassen.\n3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des\nBeschwerdegegners.\n\nC. Mit Verfügung vom 25. Mai 2010 überwies der Regierungsrat die\nBeschwerde gestützt auf § 52 der Verordnung über die Verwaltungsrechtspflege\n(VRP, SRSZ 234.110) zum Entscheid an das Verwaltungsgericht.\n\nD. Mit Vernehmlassung vom 19. August 2010 beantragte der Gemeinderat\nTuggen, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf\n\n2\neinzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des\nBeschwerdeführers.\n\nE. Mit Replik vom 30. November 2010 hielt A.________ an seinen\nRechtsbegehren gemäss der Beschwerde vom 17. Mai 2010 fest.\n\nDie Duplik des Gemeinderates Tuggen (mit den Anträgen gemäss der\nVernehmlassung) folgte innert erstreckter Frist am 17. Januar 2011.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n"}