{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-09-27", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-131_2017-09-27.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "ebb1c2195935a724e1f414d6da63c1a0"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-131_2017-09-27.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2017_131_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2b0a97bba3a3f31132b099c8d03630e257c812b5e5a9fd1b6ea788d58a2671d9441780028cd6709fb57f4192bba6482e2d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2b0a97bba3a3f31132b099c8d03630e257c812b5e5a9fd1b6ea788d58a2671d9441780028cd6709fb57f4192bba6482e2d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2017_131", "Checksum": "2359182654cd7c9a329e32f2a91ce635"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2017 131"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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September 2017\n\nBesetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident\nRuth Mikšovic-Waldis, Richterin\nMonica Huber-Landolt, Richterin\nMLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführerin,\nverbeiständet durch B.________ bzw. G.________, ,\n\ngegen\n\n1. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,\nPostfach 1260, 6431 Schwyz,\n2. Fürsorgebehörde D.________,\nVorinstanzen,\n3. C.________,\nBeigeladener,\n\nGegenstand Kostenbeteiligung des Gemeinwesens bei der Unterbringung einer\nzur IV-Abklärung angemeldeten Person, welche nach monatelanger\nfürsorgerischer Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik (Art.\n426 ZGB) in ein betreutes Wohnheim (IVSE-Einrichtung) eingewiesen wurde\nSachverhalt:\n\nA. A.________ (geb. am A.________1965, mit gesetzlichem Wohnsitz in der\nGemeinde D.________) wurde am 21. Mai 2015 aufgrund einer akuten reaktiven\ndepressiven Symptomatik mit Suizidalität bei schwerer chronischer psychosozialer Belastungssituation im familiären Zusammenleben per ärztlicher fürsorgerischer Unterbringung in die Psychiatrische Klinik Zugersee in Oberwil (PKZ) eingewiesen. Dagegen beschwerte sich A.________ beim Verwaltungsgericht, welches mit Entscheid VGE IV 2015 26 vom 1. Juni 2015 dem Entlassungsbegehren\nnicht vorbehaltlos zustimmte, sondern den Fachpersonen der Klinik noch einige\nTage einräumte, um im Rahmen einer Austrittsplanung eine neue Unterkunftsmöglichkeit und den Aufbau eines Unterstützungsnetzwerkes zu organisieren.\n\nB. Am 26. Oktober 2015 wurde A.________ erneut per ärztliche fürsorgerische Unterbringung in die PKZ eingewiesen, wo sie bis am 4. Mai 2016 hospitalisiert war. Während des Klinikaufenthaltes wurde mit Beschluss der KESB Innerschwyz vom 5. Januar 2017 eine Beistandschaft für A.________ errichtet und\nE.________ als Beiständin eingesetzt (RR-act. VB 21/2017 II/03/3).\n\nC. Mit Beschluss Nr. IA/018/17/2016 vom 3. Mai 2016 hat die KESB Innerschwyz auf Antrag der PKZ mittels behördlicher fürsorgerischer Unterbringung\nnach Art. 426 ZGB A.________ in das Wohnheim Rufin Seeblick der Stiftung\nPhönix in Oberwil bei Zug eingewiesen (RR-act. VB 21/2017 II/03/4).\n\nD. Am 9. Mai 2016 stellte die Verbindungsstelle der Interkantonalen Vereinbarung für Soziale Einrichtungen (IVSE) des Kantons Zug ein Gesuch um Kostenübernahmegarantie (KÜG) an das Amt für Gesundheit und Soziales (Interkantonale Verbindungsstelle IVSE) des Kantons Schwyz für die Leistung \"Wohnen mit\nTagesstruktur ohne Lohn\" im Wohnheim Rufin Seeblick der Stiftung Phönix in\nOberwil (ZG). Das Amt für Gesundheit und Soziales leitete das Gesuch am\n19. Mai 2016 an die Fürsorgebehörde D.________ weiter. Aufgrund der Dringlichkeit hat der Präsident der Fürsorgebehörde am 2. Juni 2016 die IVSE-Kosten-\nübernahmegarantie in der Höhe von einer Tagestaxe von Fr. 270.30 (täglicher\nverrechenbarer Aufwand nach IVSE von Fr. 381.30 abzüglich Selbstzahlerbeitrag\nvon Fr. 111.--) für den Zeitraum vom 4. Mai 2016 bis 31. Dezember 2017 unter\ndem Vorbehalt des Vorliegens einer rechtskräftigen Rentenverfügung der Invalidenversicherung präsidial unterzeichnet (RR-act. VB 21/2017 II/03/5).\n\nE. Mit Beschluss Nr. 92 vom 20. Juni 2016 hat die Fürsorgebehörde\nD.________ die präsidial erteilte Kostengutsprache nachträglich genehmigt unter\n\n2\ndem Vorbehalt des Vorliegens einer rechtskräftigen Rentenverfügung der Invalidenversicherung (vgl. RR-act. VB 21/2017 II/03/10).\n\nF. Mit Beschluss Nr. IA/013/29/2016 vom 26. Juli 2016 hat die KESB Innerschwyz die fürsorgerische Unterbringung von A.________ im Wohnheim Rufin\nSeeblick der Stiftung Phönix in Oberwil (ZG) aufgehoben, woraufhin A.________\nsich weiterhin freiwillig im Wohnheim aufhielt (die Fachpersonen erachteten eine\nFortsetzung des Heimaufenthaltes als notwendig; vgl. RR-act. VB 21/2017\nII/03/11 S. 2 Ziff. 3.4 und Dispositiv).\n\n"}