{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-03-20", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-99_2017-03-20.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "cecc4b2d3cd5afc7b7b1937cf4527e34"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-99_2017-03-20.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2016_99_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2abe23923788d0672b03596612190091148a76053d088c70adc40c6d57a1f6b444a2f9c5def8b1b4d5d98bc7a129dac71d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2abe23923788d0672b03596612190091148a76053d088c70adc40c6d57a1f6b444a2f9c5def8b1b4d5d98bc7a129dac71d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2016_99", "Checksum": "813965dfe1f80d2ef5b576637bf7aacb"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2016 99"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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Kammer 20.03.2017 III 2016 99\nRegeste:\nPlanungs- und Baurecht (Baubewilligung; Grenzabstandsverlegung) | Planungs- und Baurecht\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer III\n\nIII 2016 99\n\nEntscheid vom 20. März 2017\n\nBesetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident\nRuth Mikšovic-Waldis, Richterin\nDr.oec. Andreas Risi, Richter\nMLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch H.________\n\ngegen\n\n1. Gemeinderat J.________,\n2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,\nPostfach 1186, 6431 Schwyz,\n3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,\nPostfach 1260, 6431 Schwyz,\nVorinstanzen,\n4. B.________,\nBeschwerdegegner,\nvertreten durch I.________,\n\nGegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung; Grenzabstandsverlegung)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ ist Alleineigentümer des in der Wohnzone für drei Geschosse\n(W3) gelegenen, unüberbauten Grundstückes KTN C.________ J.________ im\nHalte von 598 m2; K.________ ist Alleineigentümer des westlich angrenzenden,\nüberbauten Grundstückes KTN D.________ im Halte von 652 m2. Die beiden\nGrundstücke befinden sich heute in der Wohnzone W3, vormals in der\nWohnzone W2.\n\nAm 23. September 2014 ersuchte A.________ den Gemeinderat J.________ um\ndie Bewilligung für den Neubau eines Mehrfamilienhauses (mit drei 3 ½-Zimmer-\nWohnungen) mit Luft-Wärmepumpe auf dem Grundstück KTN C.________. Das\nBaugesuch wurde im Amtsblatt L.________ publiziert und öffentlich aufgelegt.\nHiergegen erhoben neben anderen auch B.________ am 4. November 2014\nEinsprache.\n\nMit Gesamtentscheid vom 17. April 2015 erteilte das kantonale Amt für\nRaumentwicklung (ARE) die kantonale Baubewilligung (ohne Luft-Wärmepumpe)\nunter Auflagen und Nebenbestimmungen. Auf die beiden Einsprachen wurde,\nsoweit keine kantonale Zuständigkeit bestand, nicht eingetreten. Die\nBaubewilligung der Gemeinde wurde vorbehalten.\n\nDer Gemeinderat J.________ wies mit Beschluss (GRB) Nr. 540-2014/54 vom\n11. Mai 2015 die Einsprachen ab und erteilte die Baubewilligung unter\nBedingungen und Auflagen sowie bei gleichzeitiger Eröffnung des\nGesamtentscheides des ARE.\n\nB. Gegen diesen Gemeinderatsbeschluss erhoben B.________ mit Eingabe\nvom 24. Mai 2015 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons\nSchwyz mit den folgenden Anträgen:\n1 Die vom Gemeinderat J.________ erteilte M.________ datiert vom 11. Mai\n2015 ist vom Regierungsrat des Kt. Schwyz aufzuheben.\n2 Das notariell eingetragene Näherbaurecht z.G. von GB/Kat N.________ muss\nin jedem Fall respektiert und eingehalten werden. Der eigene Grenzabstand\nab der Baurechtslinie zur fiktiven Grenzlinie auf GB/KatO.________ ist dabei\nmit maximal 6 m zu berücksichtigen (gemäss Baureglement Art. 48).\n3. Der grosse Grenzabstand von 6 m muss von der Bauherrschaft von\nGB/KatO.________ grundsätzlich auf der ganzen Westseite, d.h. auch gegenüber der fiktiven Grenzlinie zu GB/Kat. N.________, eingehalten werden\n(gemäss Baureglement Art. 25. Abs. 2 und Art. 37, Abs. 1 und 2).\n4. Der gemäss Baureglement der Gemeinde J.________ notwendige Grenzabstand von mindestens 12 m ist dabei entlang der gemeinsamen Ost-/ Westgrenze, ab der Baurechtslinie auf der vereinbarten Länge von 22 m, einzuhalten.\n2\n5. Sämtliche Kosten dieses Verfahrens gehen zu Lasten der Baubehörde, respektive zu Lasten der Gemeinde J.________.\n\nC. Mit Beschluss (RRB) Nr. 324/2016 vom 12. April 2016 hiess der\nRegierungsrat die Beschwerde gut und hob die Baubewilligung des\nGemeinderates J.________ vom 11. Mai 2015 sowie den Gesamtentscheid des\nARE vom 17. April 2015 auf (Disp.-Ziff. 1). Die Verfahrenskosten von insgesamt\nFr. 1'500.-- wurden je zur Hälfte der Gemeinde J.________ und A.________\nauferlegt (Disp.-Ziff. 2). A.________ und die Gemeinde J.________ hatten\nüberdies K.________ und P.________ eine Parteientschädigung von je Fr. 350.--\n, insgesamt Fr. 700.--, zu bezahlen (Disp.-Ziff. 3).\n\nD. Gegen diesen RRB Nr. 324/2016 vom 12. April 2016 (versendet am\n19.4.2016) erhebt A.________ mit Eingabe vom 10. Mai 2016 (Postaufgabe am\ngleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons\nSchwyz mit den folgenden Anträgen:\n1. Der Beschwerdeentscheid RRB Nr. 324/2016 vom 12. April 2016 sei aufzuheben und es sei die nachgesuchte Baubewilligung in Bestätigung des Gemeinderatsbeschlusses Nr. 540-2014/54 vom 11. Mai 2015 und des Gesamtentscheids ARE vom 17. April 2015 zu erteilen.\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8 % MWST) zulasten der\nBeschwerdegegner und der Vorinstanz 3.\n\nZudem werden folgende Verfahrensanträge gestellt:\n\n1. Es sei eine mündliche Verhandlung durchzuführen.\n\n2. Anlässlich der mündlichen Verhandlung sei der Beschwerdeführer zum Sinn\nund Zweck der Dienstbarkeit vom 20. Februar 1986 zu befragen.\n\n"}