{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-05-09", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-204_2017-05-09.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "6e3688598e1939cd4b71f247e81dfdd2"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-204_2017-05-09.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2016_204_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f281302af4124628294bddd77e1aed12029f82bd0e70ba1e4d761eef43283eb64553a3a8e2aba9dd0c015a3146b7bf2e25d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f281302af4124628294bddd77e1aed12029f82bd0e70ba1e4d761eef43283eb64553a3a8e2aba9dd0c015a3146b7bf2e25d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2016_204", "Checksum": "636b9da857e469a2f453108e214602e7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2016 204"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 09.05.2017 III 2016 204"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Verwaltungsgericht 3. Kammer 09.05.2017 III 2016 204"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Verwaltungsgericht 3. Kammer 09.05.2017 III 2016 204"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz Verwaltungsgericht 3. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto Verwaltungsgericht 3. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Planungs- und Baurecht (Baubewilligung; Abbruch / Neubau) | Planungs- und Baurecht"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:28", "Checksum": "bfb4c94ee3a91c8ff43757af3129a3c9", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 09.05.2017 III 2016 204\nRegeste:\nPlanungs- und Baurecht (Baubewilligung; Abbruch / Neubau) | Planungs- und Baurecht\n\nDie Einfahrtsbewilligung könne unter Auflagen erteilt werden (Gesamtentscheid\nS. 4 ff. II.2). Die für den Ausnahmetatbestand gemäss § 42 des Strassengesetzes (StraG; SRSZ 442.110) vom 15. September 1999 kumulativ notwendigen\nVoraussetzungen zur Unterschreitung des gesetzlichen Strassenabstandes von\n6.00 m (§ 41 Abs. 1 lit. a erstes Alinea StraG) seien erfüllt. Die Verkehrssicherheit werde durch das Näherbaurecht nicht gefährdet. Gestützt auf die gegebene\nSituation lägen besondere Verhältnisse vor. Ein Wegrücken Richtung See sei\nwegen des schmalen Grundstückes nicht möglich. Der minimale Strassenabstand des bestehenden wie auch des geplanten Gebäudes betrage rund 3.65 m.\nIn der Regel würden keine Rückwärtseinfahrten in die Kantonsstrasse bewilligt.\nVorliegend könne dies als Ausnahme zugestanden werden. Die Bauherrschaft\nhabe mit der Vorabklärung B2014-0933 eine gute Lösung vorgeschlagen, die jedoch ämterübergreifend als nicht bewilligungsfähig beurteilt worden sei und so\nzum Gesuch im Sinne eines bestandesrechtlichen Wiederaufbaus geführt habe.\nDa die Nutzfläche bzw. überbaute Landfläche des Grundstücks KTN F.________\n\n5\nnicht vergrössert werde, entfalle eine Vorteilsabgabe sowohl in Bezug auf die alleinige Zufahrt wie auch die Unterschreitung des Strassenabstandes. Als Auflage\nwurde verlangt, dass die in den Gesuchsunterlagen ausgewiesenen Sichtfelder\nder Einfahrt im Rahmen der Möglichkeiten der Bauherrschaft dauernd freizuhalten sind. Innerhalb der Sichtfelder dürften keine Fahrzeuge, Bäume, Sträucher,\nHecken, Hagungen, Treppengeländer, Briefkastenanlage oder andere Hindernisse, welche höher als 0.6 m seien, die notwendige Sichtweite behindern.\n\nAufgrund der gewässerschutzrechtlichen Bestandesgarantie Art. 41c Abs. 2 der\nGewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201) vom 28. Oktober 1998 wurde\ndas Bauvorhaben ebenfalls (unter Auflagen) als bewilligungsfähig erachtet (Gesamtentscheid S. 7 f. Ziff. 3).\n\n1.2.2 Der Gemeinderat schloss sich der Beurteilung des ARE an. Zudem führte\ner aus, auch die Anbauten im Grenzabstand zu KTN G.________ (Garagenanbau; Öltankraum) fielen unter die Bestandesgarantie. Aufgrund der detaillierten\nAngaben in den Plänen sei eine Kontrolle der Gebäudehöhen gut möglich; diese\nseien gewahrt.\n\n"}