{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2016-11-23", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-186_2016-11-23.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "ccf7f298385d223091a3b1be06dea443"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-186_2016-11-23.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2016_186_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f25e5bbeb3bdb4e1b95baee56b9fba1b18ca0bfb2a618780eaeb1c028edf49fc6b52dc1b8725f13dd9a14d744432d4845fd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f25e5bbeb3bdb4e1b95baee56b9fba1b18ca0bfb2a618780eaeb1c028edf49fc6b52dc1b8725f13dd9a14d744432d4845fd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2016_186", "Checksum": "96a2cccd2876e3fab6fda8b01a71a6a8"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2016 186"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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Kammer 23.11.2016 III 2016 186\nRegeste:\nSozialhilfe (Rechtsverzögerung; wirtschaftliche Hilfe) | Sozialhilfe\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer III\n\nIII 2016 186\nIII 2016 168\n\nEntscheid vom 23. November 2016\n\nBesetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident\nRuth Mikšovic-Waldis, Richterin\nMonica Huber-Landolt, Richterin\nMLaw Svetlana Vasic, a.o. Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________, c/o Alters- und Pflegeheim F.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,\n,\n\ngegen\n\n1. C.________,\n2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,\nB.________ 1260, 6431 Schwyz,\nVorinstanzen,\n3. D.________,\nBeigeladene,\n\nGegenstand Sozialhilfe (Rechtsverweigerung/ Rechtsverzögerung)\nSachverhalt:\n\nA. Das Ehepaar G.________ (geb. …1927) und G.________ (geb. …1930)\nlebt seit dem 10. Januar 2014 im Alters- und Pflegeheim F.________ und ist\nnicht mehr in der Lage, die anfallenden Pflegeheimkosten aus den ihnen zustehenden Einkünften (inkl. Kostenvergütungen) und dem verbliebenen Vermögen\nhinreichend zu finanzieren. Zur Vorgeschichte wird auf den Verwaltungsgerichtsentscheid (VGE) III 2016 7+21 vom 21. April 2016 verwiesen. In Dispositiv-Ziffer\n1 dieses VGE hat das Verwaltungsgericht was folgt festgehalten:\n1. Die Beschwerden III 2016 7 und III 2016 21 werden im Sinne der Erwägungen\ngutgeheissen. Die Beschlüsse der C.________ vom 23. September 2015 und\nvom 16. Dezember 2015 sowie der RRB Nr. 1161/2015 vom 1. Dezember 2015\nwerden aufgehoben. Die Sache wird an die C.________ zurückgewiesen, damit\nsie im Sinne der Erwägungen die Unterstützungsleistungen für die Beschwerdeführer ermitteln und gewähren sowie die Ausstände beim Alters- und Pflegeheim F.________ begleichen kann.\n\nB. Mit Beschlüssen vom 4. Mai 2016 hat die D.________ für A.________ je\nE.________ als Vertretungsbeistand ernannt (mit einem detaillierten Aufgabenkatalog, welcher u.a. die geeignete Unterbringung, die Erledigung administrativer\nAufgaben, insbesondere auch im Verkehr mit Behörden und Ämtern sowie die\nVerwaltung der gesamten Einkommens- und Vermögenswerte umfasst).\n\nC. Mit Beschlüssen Nr. 2016-0022 und 2016-0023 vom 19. Juli 2016 hat die\nC.________ dem Ehepaar G.________ für den Zeitraum vom 9. Dezember 2014\nbis zum 30. September 2016 wirtschaftliche Sozialhilfe gewährt (unter Verrechnung der bereits geleisteten Zahlungen, siehe Dispositiv-Ziffer 1 der genannten\nBeschlüsse). Zudem wurden in der Dispositiv-Ziffer 3 dieser Beschlüsse die monatlichen Unterstützungsleistungen für den Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis zum\n30. September 2016 beziffert mit dem Hinweis, wonach sinngemäss über die\nLeistungen für den Zeitraum ab 1. Oktober 2016 nach der Abwicklung des (bereits früher thematisierten) Garagenverkaufs befunden werde. Diese Beschlüsse\nwurden dem von der KESB für das Ehepaar eingesetzten Beistand zugestellt mit\ndem Vermerk „3-fach inkl. Kopie für Mandant und seinen Anwalt“ (bzw. für die\nMandantin und ihren Anwalt).\n\nD. Mit Schreiben vom 21. Juli 2016 an die C.________ beantragte Rechtsanwalt Dr.iur. B.________ u.a., dass für die Ehegatten G.________ je ein monatlicher Betrag zur freien Verfügung von mindestens Fr. 500.-- zu gewähren sei. Zudem beantragte er, es sei ein Vermögensfreibetrag von Fr. 8‘000.-- dem Ehepaar\nzur freien Verfügung zu überlassen. Sodann drohte er an, „dass ich eine Rechts-\nverweigerungs- und Rechtsverzögerungsbeschwerde zu Beginn des Monats Au-\n2\ngust 2016 erheben werde, sollte mir zu jenem Zeitpunkt keine rechtsmittelfähige\nVerfügung über die Fürsorge seit Gesuchseinreichung bzgl. A.________ vorliegen“ (Dossier VB 1987/2016, erstinstanzl. Akten, act. M).\nAm 2. August 2016 ging bei der Gemeindeverwaltung C.________ die Mitteilung\nvon Rechtsanwalt Dr.iur. B.________ ein, wonach sinngemäss ihm bislang keine\nVerfügung der Fürsorgebehörde hinsichtlich der Unterstützungsleistungen für\ndas Ehepaar G.________ zugegangen sei, weshalb er beabsichtige, Rechtsverzögerungsbeschwerde zu erheben (Dossier VB 187/2016, erstinstanzl. Akten,\nact. N).\nAm 3. August 2016 reichte Rechtsanwalt Dr.iur. B.________ für das Ehepaar\nG.________ beim Regierungsrat eine Rechtsverweigerungsbeschwerde ein mit\nden Hauptbegehren, dass der Regierungsrat die Unterstützungsleistungen für\ndas Ehepaar zu ermitteln und zu gewähren habe und zudem dem Ehepaar der\nUnterzeichnende als unentgeltlicher Rechtsvertreter beizugeben sei.\n\nE. Mit Zwischenbescheid Nr. 731/2016 vom 30. August 2016 hat der Regierungsrat das Gesuch des Ehepaars um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung abgewiesen. Dagegen hat Dr.iur. B.________ für das Ehepaar\nrechtzeitig am 8. September 2016 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben\nmit den folgenden Rechtsbegehren (Verfahren III 2016 168):\n1. Der Zwischenbescheid gemäss Beschluss Nr. 731/2016 des Regierungsrates\ndes Kantons Schwyz vom 30. August 2016 sei aufzuheben und den Beschwerdeführern sei die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und ihnen\nDr. B.________ (…) als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das Verfahren vor\ndem Regierungsrat des Kantons Schwyz beizugeben;\n2. Für das Verfahren vor Verwaltungsgericht sei die unentgeltliche Rechtspflege\nzu gewähren und Dr. B.________, vorgenannt, als unentgeltlicher Rechtsvertreter den Beschwerdeführern beizugeben;\n\nalles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin,\neventualiter des Kantons Schwyz.\n\n"}