{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-06-28", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-172_2017-06-28.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "aa33c179a30283fca1ba0caad6565ed9"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-172_2017-06-28.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2016_172_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2213174fcd4d9621959d7ca6f24732ecba35f5c431badae1c96fe53638a3e88ce9ed6ab433b398102e82e3b1769aa9480d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2213174fcd4d9621959d7ca6f24732ecba35f5c431badae1c96fe53638a3e88ce9ed6ab433b398102e82e3b1769aa9480d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2016_172", "Checksum": "9a3dc443c093e88841f49893ea27abfe"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2016 172"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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Kammer 28.06.2017 III 2016 172\nRegeste:\nPlanungs- und Baurecht (Baubewilligung; Ortsbild, Wohnhygiene) | Planungs- und Baurecht\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer III\n\nIII 2016 172\n\nEntscheid vom 28. Juni 2017\n\nBesetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident\nRuth Mikšovic-Waldis, Richterin\nDr.oec. Andreas Risi, Richter\nlic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nseit 19. Februar 2017:\nErbengemeinschaft A.________, bestehend aus:\n1. _________\n2. _________\n3. _________\n4. _________\n5. _________\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch B.________\n\ngegen\n\n1. Bezirksrat L.________, Hauptstrasse 78, Postfach 161,\n8840 L.________,\n2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,\nPostfach 1186, 6431 Schwyz,\n3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,\nPostfach 1260, 6431 Schwyz,\nVorinstanzen,\n4. C.________,\nBeschwerdegegner,\nvertreten durch J.________\n\nGegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung; Ortsbild, Wohnhygiene)\nSachverhalt:\n\nA. C.________ ist Eigentümer der in der Dorfkernzone (D) gelegenen Liegenschaft KTN D.________, K.________ 12 in L.________. Er beabsichtigt den\nUmbau des darauf bestehenden Wohnhauses. Am 1. Dezember 2014 reichte\nC.________ ein erstes Baugesuch ein, welches im Amtsblatt Nr. E.________,\npubliziert und öffentlich aufgelegt wurde (Vi-act. III-01 Bel. 6). A.________ erhob\ndagegen am 22. Dezember 2014 öffentlich-rechtliche Einsprache (Vi-act. III-01\nBel. 9). Am 10. Februar 2015 reichte C.________ eine Projektänderung ein, mit\nVerzicht auf den Anbau an der Ostfassade, woraufhin A.________ am 11. Februar 2015 ihre Einsprache vom 22. Dezember 2014 zurückzog (Vi-act. III-01\nBel. 11 und 12). Nach Abschreibung des Einspracheverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit am 19. Februar 2015 (rektifiziert am 10. März 2015) (Vi-act. III-01\nBel. 4 und 13) erteilte der Bezirksrat L.________ C.________ mit Beschluss Nr.\n033 vom 2. März 2015 die Baubewilligung für den Umbau des bestehenden\nWohnhauses gemäss der Projektänderung vom 10. Februar 2015 (Vi-act. III-01\nBel. 1).\n\nAm 12. Mai 2015 reichte C.________ ein weiteres - mit dem ursprünglichen vom\n1. Dezember 2014 identisches - Baugesuch mit Anbau \"Abstellraum und Balkone\" an der Süd- und Ostfassade ein, das im Amtsblatt Nr. F.________, publiziert\nund öffentlich aufgelegt wurde (Vi-act. II-02, Bel. in Baumappe). A.________ erhob dagegen am 9. Juni 2015 wiederum öffentlich-rechtliche Einsprache (Vi-act.\nI-01 Bel. 3). C.________ liess sich am 25. Juni 2015 dazu vernehmen (Vi-act. II-\n02, Bel. in Baumappe).\n\nB. Mit Beschluss (BRB) Nr. 131/15.3 vom 26. August 2015 (versandt am\n28. August 2015) wies der Bezirksrat L.________ die Einsprache ab und erteilte\ndie Baubewilligung unter Bedingungen und Auflagen (Vi-act. I-01 Bel. 2).\n\nC. Gegen diesen Bezirksrats-Beschluss vom 26. August 2015 erhob\nA.________ mit Eingabe vom 21. September 2015 Beschwerde beim\nRegierungsrat (Bf-act. 3).\n\nD. Der Regierungsrat entschied mit Beschluss (RRB) Nr. 684/2016 am\n17. August 2016 (versandt am 23. August 2016) wie folgt (Bf-act. 2):\n1. Die Beschwerde wird abgewiesen.\n2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.--\nwerden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit deren Kostenvorschuss\n(Fr. 1500.--) verrechnet.\n3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.\n4.-6. (Rechtsmittelbelehrung, Zustellung).\n2\nE. Dagegen liess A.________ fristgerecht am 14. September 2016 (Datum\nPostaufgabe) Beschwerde beim Verwaltungsgericht einreichen und folgende\nAnträge stellen:\n1. Die Parteien seien zur Verhandlung aufzubieten.\n2. Der Beschluss Nr. 684/2016 vom 17.08.2016 sei zur Neubeurteilung\nzurückzuweisen.\n3. Der Kostenvorschuss sei der Einsprecherin/Beschwerdeführerin zurück zu\nerstatten.\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nF. Mit Schreiben vom 16. September 2016 verzichtete das Amt für Raumentwicklung (ARE) auf die Einreichung einer Vernehmlassung. Der Bezirksrat\nersuchte am 19. September 2016 um Abweisung der Beschwerde. Das\ninstruierende Sicherheitsdepartement beantragte am 30. September 2016 die\nAbweisung der Beschwerde unter Kostenfolge. Der Beschwerdegegner liess mit\nBeschwerdeantwort vom 12. Dezember 2016 beantragen, die Beschwerde sei\nabzuweisen und der Baubewilligungsbeschluss zu bestätigen; unter Kosten- und\nEntschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin. Am 18. Februar 2016\nliess die Beschwerdeführerin Verzicht auf eine Verhandlung erklären.\n\n"}