{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2016-11-23", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-156_2016-11-23.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "c84dbd9775a3905a2771b9f57ab837f7"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-156_2016-11-23.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2016_156_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f277c29f9f05eb9fcb5a8f3de3415b89f171d20f892f1152628b8b6936f8d0bd89d38762046bf0f7c9665e5da4fdc84b06d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f277c29f9f05eb9fcb5a8f3de3415b89f171d20f892f1152628b8b6936f8d0bd89d38762046bf0f7c9665e5da4fdc84b06d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2016_156", "Checksum": "6086c6e5dea6c70bb19810b8cf932306"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2016 156"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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Kammer 23.11.2016 III 2016 156\nRegeste:\nZGB (Art. 301a Abs. 2 ZGB, Aufenthaltsort des Kindes) | Kindes- und Erwachsenenschutzrecht\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer III\n\nIII 2016 156\n\nEntscheid vom 23. November 2016\n\nBesetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident\nRuth Mikšovic-Waldis, Richterin\nMonica Huber-Landolt, Richterin\nMLaw Svetlana Vasic, a.o. Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführerin,\nvertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,\n\ngegen\n\n1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)\nInnerschwyz, Postfach 1240, 6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n2. C.________,\nBeschwerdegegner,\nvertreten durch Rechtsanwältin MLaw D.________,\n\nGegenstand ZGB (Art. 301a Abs. 2 ZGB, Aufenthaltsort des Kindes)\nSachverhalt:\n\nA. E.________ (Jg 2011) ist der gemeinsame Sohn von A.________ (Jg\n1982) und C.________ (Jg 1965). Am 7. Juni 2012 unterzeichneten die damals\nim gleichen Haushalt lebenden, nicht miteinander verheirateten Eltern einen\nVertrag, welcher den Unterhalt und die gemeinsame elterliche Sorge beinhaltete.\nFür den Fall, dass die Hausgemeinschaft aufgelöst werde, wurde die Obhut über\ndas Kind der Mutter zugewiesen. Gleichzeitig wurde festgehalten, dass die\nAufteilung der Betreuung unter Berücksichtigung der tatsächlichen\nLebensverhältnisse der beiden Eltern im Zeitpunkt der Auflösung des\ngemeinsamen Haushaltes vereinbart werde. Dieser Vertrag wurde von der\ndamaligen Vormundschaftsbehörde L.____ SZ am 29. Juni 2012 genehmigt.\n\nB. Nach der Aktenlage ist A.________ im August 2012 in eine eigene\nWohnung an der F.____-strasse in H.______ SZ gezogen. Hinsichtlich der\nBetreuung des Kindes konnten sich die Eltern nach der Darstellung in der\nvorliegenden Beschwerde (S. 4) mehrheitlich einvernehmlich einigen, wobei seit\nFebruar 2014 für die Betreuung von E.________ durch den Vater weitgehend\nfolgende Regelung Anwendung fand (siehe auch Vernehmlassung vom\n29.9.2016, S. 5 unten):\nDonnerstagabend (18.00 Uhr) bis Samstag (9.00 bzw. 9.30 Uhr) bzw. jedes zweite\nWochenende bis Montagabend (i.d.R. 18.00 Uhr).\n\nNachdem die Kindsmutter angekündigt hatte, voraussichtlich im Jahre 2016 nach\nG.________ SG umzuziehen, stellte der Kindsvater in einer Eingabe an die\nKESB Innerschwyz vom 13. Juli 2015 Anträge, welche v.a. auf eine Beibehaltung\neiner alternierenden Betreuung des Kindes (für beide Eltern zu je rund 50%)\nausgerichtet waren. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Zustimmung\nzum Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes nach Art. 301a Abs. 2 ZGB fehle.\n\nC. Nach diversen Abklärungen (mit u.a. einer gemeinsamen Besprechung\nvom 27. Juli 2015, einem Mediationsversuch, einer separaten Anhörung der\nEltern am 8. bzw. 11. März 2016 und einer Anhörung des Kindes am 5. April\n2016) und Gewährung des rechtlichen Gehörs hat die KESB Innerschwyz mit\nBeschluss Nr. IIA/002/23/2016 vom 14. Juni 2016 im Dispositiv was folgt\nfestgehalten:\n1. A.________ wird gestützt auf Art. 301a Abs. 2 ZGB die Zustimmung verwehrt,\nden Aufenthaltsort von E.________ nach G.________ SG zu verlegen.\n\n2. Die Eltern C.________ und A.________ behalten weiterhin die gemeinsame\nelterliche Sorge.\n\n2\n3. Die Ziffern 1.2.1 und 1.2.2 des Unterhaltsvertrags vom 07. Juni 2012 werden\naufgehoben.\n\n4. E.________ wird unter, die bereits gelebte, alternierende Obhut der beiden\nEltern gestellt.\n\n5. Die Aufteilung der Betreuung wird an die tatsächlichen Lebensverhältnisse,\ndas 50/50-Betreuungsmodell, angepasst.\n\n6. Bei einer Wohnsitznahme von A.________ in G.________ SG wird\nE.________ unter die Obhut des Vaters C.________ gestellt.\n\n7. Bei einer Wohnsitznahme von A.________ in G.________ SG wird sie\nberechtigt, ihren Sohn E.________ wie folgt unbegleitet zu sich auf Besuch zu\nnehmen:\na. Jedes zweite, dritte und vierte Wochenende im Monat von Freitag\n18.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr;\nb. Sofern E.________ am Nachmittag schulfrei hat, in den ungeraden\nKalenderwochen am Mittwoch, von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr;\nc. In jedem geraden Kalenderjahr jeweils von Karfreitag 10.00 Uhr bis\nOstermontag 18.00 Uhr und über Weihnachten vom 25. Dezember\n12.00 Uhr bis 26. Dezember 18.00 Uhr;\nIn jedem ungeraden Kalenderjahr jeweils vom Pfingstsamstag 10.00\nUhr bis Pfingstmontag 18.00 Uhr, vom 24. Dezember 18.00 Uhr bis 25.\nDezember 12.00 Uhr und vom 31. Dezember (Silvester) 10.00 Uhr bis\n2. Januar 18.00 Uhr.\nd. Während sechs Wochen Ferien pro Kalenderjahr; die Ferienwünsche\nsind drei Monate im Voraus schriftlich anzukündigen.\ne. Weitergehende Besuchszeiten und -tage können in gegenseitigem\nEinverständnis vereinbart werden.\n\n8. Verfahrenskosten: (…) Die Verfahrenskosten von Fr. 2'900.-- werden beiden\nEltern hälftig auferlegt.\n\n9. (Rechtsmittelbelehrung)\n\nD. Gegen diesen am 20. Juni 2016 eingegangenen Beschluss liess\nA.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach § 157\nJustizgesetz i.V.m. § 4 Verwaltungsrechtspflegegesetz) rechtzeitig am 2. August\n2016 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen mit den folgenden\nRechtsbegehren:\n1. Die Ziffern 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 des Beschlusses Nr. IIA/002/23/2016 der\nKindes- und Erwachsenenschutzbehörde Innerschwyz vom 14.6.2016 seien\naufzuheben und in Gutheissung der Beschwerde sei wie folgt zu entscheiden:\n\n"}