{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-04-25", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-152_2017-04-25.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "32de584e1a9ea74bd780b670922b7a03"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-152_2017-04-25.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2016_152_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f29e1cc944172c268e18ad5a4d5b2cbb0cfcc4e2c8c7596093e77461d279ff5b3097cebf3d5e6d5c9d16a461cefec5f87cd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f29e1cc944172c268e18ad5a4d5b2cbb0cfcc4e2c8c7596093e77461d279ff5b3097cebf3d5e6d5c9d16a461cefec5f87cd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2016_152", "Checksum": "d9852ec1242552f358d042ecf91a12bc"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2016 152"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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Der Gemeinderat O.________ reicht ebenfalls am 26. Juli 2016 gegen den\nRRB Nr. 581/2016 vom 28. Juni 2016 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein (Verfahren III 2016 151) mit den folgenden\nAnträgen:\n1. Der Beschwerdeentscheid des Regierungsrates des Kantons Schwyz\nNr. 581/2016 vom 28.6.2016 betreffend Baubewilligung sei aufzuheben und es\nsei dementsprechend der Einspracheentscheid des Gemeinderates\nO.________ vom 13.8.2015 (Baubewilligung zum Gesuch Nr. 15-024) und der\nzugehörige Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 4.8.2015\n(Baugesuch-Nr.: B2015-0654) zu bestätigen.\n2. Eventualiter sei der Beschwerdeentscheid des Regierungsrates des Kantons\nSchwyz Nr. 581/2016 vom 28.6.2016 betreffend Baubewilligung aufzuheben\nund es sei die Sache zur ergänzenden Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.\n\nI. Das ARE teilt mit Schreiben vom 29. Juli 2016 in beiden Verfahren seinen\nVerzicht auf eine umfangreiche Vernehmlassung und explizite Antragsstellung\n\n3\nmit. Die Beschwerdeführer Ziff. 1 beantragen am 5. August 2016 die Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Gemeinderates (Verfahren III\n2016 151) unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegner und des Kantons Schwyz. Der Gemeinderat beantragt am 12. August\n2016 für das Verfahren III 2016 152 die Gutheissung der Beschwerde unter Kos-\nten- und Entschädigungsfolgen. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 12. August 2016 die Verfahren III 2016 151 und III 2016 152\nzu vereinigen und die Beschwerden abzuweisen, soweit auf die Beschwerde im\nVerfahren III 2016 151 einzutreten sei. Die Beschwerdegegner beantragen am\n6. September 2016 die kostenfällige Abweisung beider Beschwerden, soweit\ndarauf eingetreten werden könne.\n\nJ. Mit Schreiben vom 19. September 2016 ersucht der Gemeinderat im Verfahren III 2016 151 um Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels und reicht\nam 7. Oktober 2016 die Replik ein.\n\nK. Am 12. Oktober 2016 lassen die Beschwerdeführer Ziff. 1 im Verfahren III\n2016 152 die Replik einreichen.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1. Im Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP; SRSZ 234.110) vom\n6. Juni 1974 wird die Verfahrensvereinigung nicht ausdrücklich erwähnt. Nach\nkonstanter Rechtsprechung können Beschwerden vereinigt werden, wenn das\nGericht für zwei oder mehrere Verfahren in der gleichen Verfahrensart zuständig\nist und sich die verschiedenen Beschwerden im Wesentlichen auf die gleichen\nTatsachen (Sachverhalt) und die gleichen Rechtsgründe (Rechtsfragen) stützen\n(statt vieler vgl. VGE III 2016 8+13 vom 23.11.2016 Erw. 1.1; VGE III 2011 151+\n155 vom 18.1.2012 Erw. 1; VGE 603+606/92 vom 23.9.1992 Erw. 1). Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall offensichtlich gegeben. Angefochten ist\nein und derselbe Regierungsratsbeschluss. Strittig sind im Kern die Ausnützung,\ndie Gebäudehöhe sowie die Erschliessungs- und Parkierungsverhältnisse. Die\nbeiden Beschwerdeverfahren sind folglich zu vereinigen.\n\n2.1 Das Sicherheitsdepartement stellt vernehmlassend die\nBeschwerdelegitimation des Gemeinderates in Frage.\n\n2.2.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die\nVoraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. die Rechtsmittelbefugnis (vgl. § 27 Abs. 1 lit. d VRP). Zur Einreichung eines Rechtsmittels\nist nach § 37 Abs. 1 VRP berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilge-\n4\nnommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den\nangefochtenen Entscheid oder die angefochtene Verfügung besonders berührt\nist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des\nEntscheides oder der Verfügung hat (lit. c). Ferner sind Gemeinden und andere\nöffentlich-rechtliche Körperschaften zur Einreichung eines Rechtsmittels berechtigt, wenn sie die Verletzung von Garantien rügen, die ihnen die Kantons- oder\nBundesverfassung gewährt, sowie Personen, Organisationen und Behörden,\nwenn sie dazu durch einen Rechtssatz ermächtigt sind (§ 37 Abs. 2 VRP). Ist eine der in § 27 Abs. 1 VRP aufgeführten Voraussetzungen nicht gegeben, trifft die\nBehörde eine Nichteintretensverfügung oder einen Nichteintretensentscheid\n(§ 27 Abs. 2 VRP).\n\n"}