Die Kantone legen den Gewässerraum gemäss Art. 41a und 41b der Gewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201) vom 28. Oktober 1998 bis zum 31. Dezember 2018 fest. Bis der Gewässerraum festgelegt ist, gelten die strengeren Übergangsbestimmungen (Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 4. Mai 2011 Abs. 1 und 2 GSchV). Der Gewässerraum beträgt gemäss Art. 41a Abs. 2 lit. a und Abs. 3 GSchV für Fliessgewässer mit einer Gerinnesohle von weniger als 2 m natürlicher Breite mindestens 11 m. Die Einhaltung dieser strengeren Bestimmungen kann in diesem Fall im Baubewilligungsverfahren geprüft werden (Bundesgerichtsurteil 1C_164/2012 vom 30.1.2013 Erw. 7.2; vgl. VGE III 2014 152 vom 4.12.2014 Erw.