{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2016-10-26", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2015-109_2016-10-26.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "34f787039307f867996ff02048905656"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2015-109_2016-10-26.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2015_109_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f269677e486cbd0bc8bfa6ca2ef1701bccca104c5eb1e88781c3fe12e23bf8777620ab6ece83a494f08bf4c39ed2cea874d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f269677e486cbd0bc8bfa6ca2ef1701bccca104c5eb1e88781c3fe12e23bf8777620ab6ece83a494f08bf4c39ed2cea874d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2015_109", "Checksum": "ae04ab89343ae8f63d66946e5fb70757"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2015 109"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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Kammer 26.10.2016 III 2015 109\nRegeste:\nPersonal- und Besoldungsrecht (Dienstjahre/Lohneinreihung) | Personal- und Besoldungsrecht\n\n 7\n2 Tätigkeiten im Sinne von Buchst. a und b werden als ganzes Dienstjahr angerechnet, wenn sie 18 oder mehr Unterrichtswochen im Kalenderjahr gedauert haben.\n\n3 Tätigkeiten im Sinne von Buchst. c werden angerechnet, soweit sie nach Vollendung des 23. Altersjahres ausgeübt worden sind. Die maximale Anrechnung beträgt sechs Dienstjahre.\n\n4 Ergeben die anrechenbaren Dienstjahre zusammen keine ganze Zahl, wird auf die\nnächste ganze Zahl aufgerundet.\n\n3. Nach der Aktenlage hat der Kläger das Lehrdiplom der PH E.________ als\nStufenlehrkraft für die Sekundarstufe I am 20. Februar 2012 erhalten (= BB 3).\nDemnach wäre die Unterrichtstätigkeit seit Erlangung dieses ordentlichen\nAusbildungsabschlusses per 20. Februar 2012 im Jahre 2012 nach Massgabe\nvon § 13 Abs. 1 lit. a PVL i.V.m. § 13 Abs. 2 PVL als erstes Dienstjahr\nanzurechnen sowie dementsprechend 2013 grundsätzlich als 2. Dienstjahr und\n2014 als 3. Dienstjahr. Demgegenüber nahm der Schulträger im Arbeitsvertrag\nvom 16. Juni 2014 (= KB 12) folgende Berechnung vor (siehe auch Klageschrift,\nS. 7, Ziff. 9):\n\nDienstjahre von/bis Ort Jahre\n01.01.2007-31.12.2007 in Ausbildung Bezirk C.________, Team Sek I 0.33\nC.________ G.________\n01.01.2008-31.12.2011 in Ausbildung Bezirk C.________, Team Sek I 1.32\nC.________, G.________\n01.01.2012-31.07.2014 Unterrichtstätigkeit Bezirk C.________, Team Sek I 3.0\nC.________, G.________\n01.08.2014- Unterrichtstätigkeit (aktuelles Dienstjahr 1) Bezirk 0\nC.________ Team Sek I C.________, G.________\nTotal Dienstjahre (aufgerundet) 5\n\n4. Die sinngemässe Argumentation des Klägers, dass er bereits zu Beginn\ndes Schuljahres 2007/2008 über hinreichende Diplome verfügt habe, damit seine\nUnterrichtstätigkeit von August 2007 bis 31. Dezember 2007 als 1. Dienstjahr\nanzurechnen sei, ist aus den nachfolgenden Gründen nicht zu hören. Anzufügen\nist, dass der Kläger in der Replik ausdrücklich anerkennt, dass er bei der\nAnstellung zu Beginn des Schuljahres 2007/2008 \"das Lehrerdiplom noch nicht\nbesitzt\" (vgl. Replik, S. 3 Mitte).\n\n4.1.1 Aus dem Wortlaut von § 13 Abs. 1 lit. a PVL ergibt sich\nunmissverständlich, dass der Gesetzgeber die Anrechnung von Dienstjahren\nvom Vorliegen des betreffenden Ausbildungsabschlusses bzw. einer definitiven\nLehrbewilligung für die jeweilige Schulstufe abhängig gemacht hat. Es geht dabei\num die definitive Lehramtsbewilligung und nicht um eine provisorische Zulassung\n\n8\nzu einer (befristeten) Unterrichtstätigkeit. In diesem Sinne reicht die Absolvierung\ngewisser Prüfungen im Jahre 2007 (noch ohne Diplomerteilung) grundsätzlich\nnicht aus, um die Anforderungen von § 13 Abs. 1 lit. a PVL zu erfüllen. Entgegen\nder Argumentation in der Klageschrift (S. 12 oben) hat der Kläger seine\nAusbildung zur Lehrperson an der Oberstufe nicht mit einzelnen (notabene in\nden vom Kläger eingereichten Unterlagen nicht substantiiert dargelegten)\nPrüfungen Mitte 2007, sondern erst mit dem Lehrdiplom vom 20. Februar 2012\nabgeschlossen. Im Übrigen reicht das Maturitätszeugnis − entgegen der\nArgumentation in der Replik (S. 7 unten, S. 8 unten) − grundsätzlich nicht aus,\num die Anforderungen von § 13 Abs. 1 lit. a PVL zu erfüllen. Es ist denn auch\noffenkundig nicht haltbar, für die Besoldung von Lehrpersonen in der Oberstufe\ndie gleiche Lohn- und Dienstaltersberechnung anzuwenden ungeachtet dessen,\nob die eingesetzte Lehrkraft lediglich über ein Maturitätszeugnis (ohne\nLehrdiplom für die Sekundarstufe I) oder über ein ordentliches Lehrdiplom für die\nSekundarstufe I (inkl. Maturitätszeugnis) verfügt.\n\n"}