Ergibt eine antizipierte Beweiswürdigung, dass ein Beweis nicht dazu geeignet ist, das Beweisergebnis zu verändern oder den zu treffenden Entscheid zu beeinflussen (weil er z.B. keine wesentlichen Klärungen erwarten lässt), so kann von der Beweisabnahme abgesehen werden. Eine Pflicht zur Durchführung eines Augenscheins besteht nur dann, wenn sich die Verhältnisse anders nicht schlüssig klären lassen (Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Art. 18 Rz 10 m.H.; Plüss in: Kommentar VRG, § 7 Rz 79 m.H.; VGE III 2013 66 und 67 vom 25.9.2013 Erw. 3.1.1; VGE III 2012 51 vom 23.5.2012 Erw. 3.2; VGE III 2010 122 vom 21.9.2010 Erw.