{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2014-05-22", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2014-11_2014-05-22.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "e9a15b7457edd348b4083e9d2aeeb1e5"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2014-11_2014-05-22.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2014_11_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c9af34da3d6b786a386d5fe7eba79080cbc249bc1346d425f337078a27caaefb5aa35eca0e860aee992bb689d294c71ad7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c9af34da3d6b786a386d5fe7eba79080cbc249bc1346d425f337078a27caaefb5aa35eca0e860aee992bb689d294c71ad7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2014_11", "Checksum": "645f93656d4ec9e5894cf87755df5536"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2014 11"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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Der\nangefochtene RRB Nr. 1253/2013 vom 17. Dezember 2013 wird im Sinne der\nErwägungen insoweit aufgehoben, als der Regierungsrat \"den angefochtene(n)\nBeschluss Nr. 138 vom 11. Juni 2013 in Bezug auf die Balkonverglasungen und -\nsichtschutzwände aus Holz am südseitigen Balkon der Liegenschaft D.________\n06 (KTN I.________) aufgehoben\", diese baulichen Massnahmen mithin für\n\n19\nbewilligungsfähig erklärt und den Gemeinderat angewiesen hat, \"diese\nBalkonwände nachträglich zu bewilligen\".\n\n7.1 Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind auch die Kosten des\nregierungsrätlichen Verfahrens neu zu verlegen. Die Verfahrenskosten von\ninsgesamt Fr. 1'200.-- werden neu vollumfänglich der Beschwerdegegnerin\n(Beschwerdeführerin im regierungsrätlichen Verfahren) auferlegt. Sie hat zudem\nden beanwalteten Beschwerdegegnern im regierungsrätlichen Verfahren (=\nBeschwerdeführer im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren) sowie der\nbeanwalteten Gemeinde eine Parteientschädigung von insgesamt je Fr. 1'800.--\n(inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.\n\n7.2 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr,\nKanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'500.-- sind je zur Hälfte (je\nFr. 1'250.--) dem Kanton Schwyz und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen\n(§ 72 Abs. 2 VRP).\n\nDer Kanton Schwyz und die Beschwerdegegnerin haben den beanwalteten\nBeschwerdeführern sowie der beanwalteten Gemeinde zudem je eine\nParteientschädigung auszurichten.\n\nDiese Parteientschädigung wird im Falle der beanwalteten Beschwerdeführer in\nBeachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebT; SRSZ\n280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis\nFr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung\ndes pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt 1'800.-- (inkl. Barauslagen und\nMwSt) festgelegt, wovon je Fr. 900.-- zu Lasten des Kantons Schwyz und der\nBeschwerdegegnerin gehen. Die Parteientschädigung zu Gunsten der\nbeanwalteten Gemeinde wird in Beachtung derselben Kriterien auf insgesamt\nFr. 1'500.-- festgelegt, wovon je Fr. 750.-- zu Lasten des Kantons Schwyz und\nder Beschwerdegegnerin gehen.\n\n20\nDemnach erkennt das Verwaltungsgericht:\n\n1.1 Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der angefochtene RRB Nr. 1253/2013\nvom 17. Dezember 2013 wird insoweit im Sinne der Erwägungen\naufgehoben, als der Regierungsrat den angefochtenen Beschluss Nr. 138\ndes Gemeinderates Lachen vom 11. Juni 2013 in Bezug auf die\nBalkonverglasungen und -sichtschutzwände aus Holz am südseitigen\nBalkon der Liegenschaft D.________ 06 (KTN I.________) aufgehoben\nund den Gemeinderat angewiesen hat, diese bestehenden Balkonwände\nnachträglich zu bewilligen.\n\n1.2 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens (inklusive Kanzleikosten)\nvon insgesamt Fr. 1'200.-- werden neu vollumfänglich der Beschwerdegegnerin auferlegt.\n\n1.3 Die Beschwerdegegnerin hat den beanwalteten Beschwerdeführern sowie\nder beanwalteten Gemeinde für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von jeweils Fr. 1'800.-- (inklusive\nBarauslagen und MwSt) zu bezahlen.\n\n2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen)\nvon insgesamt Fr. 2'500.-- werden je zur Hälfte (Fr. 1'250.--) der\nBeschwerdegegnerin und dem Kanton Schwyz auferlegt. Die\nBeschwerdeführer haben am 21. Januar 2014 einen Kostenvorschuss von\nFr. 2'500.-- bezahlt, der ihnen zurückzuerstatten ist (vgl. Dispositiv-Ziff. 4).\nDie Beschwerdegegnerin hat ihr Betreffnis von Fr. 1'250.-- innerhalb 30\nTagen seit Zustellung dieses Entscheides auf das PC-Konto L.________\ndes Verwaltungsgerichts einzubezahlen.\n\n3. Der Kanton Schwyz sowie die Beschwerdegegnerin haben den beanwalteten Beschwerdeführern eine Parteientschädigung von je Fr. 900.-- (inkl.\nBarauslagen und MwSt) und der beanwalteten Gemeinde von je Fr. 750.--\n(inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.\n\n4. Die kantonale Finanzverwaltung hat den Beschwerdeführern (Auszahlung\nan den Rechtsvertreter) folgende Beträge zu bezahlen:\n\nRückerstattung Kostenvorschuss (Disp.-Ziff. 2) Fr. 2'500.--\nParteientschädigung Fr. 900.--\n\nTotal Fr. 3'400.--\n\n21\n5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*\nin öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das\nBundesgericht, BGG, SR 173.110).\n\nSoweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht\nzulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre\nVerfassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von\nverfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).\n\n"}