{"Signatur": "SZ_VG_001", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2014-05-22", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2014-11_2014-05-22.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "e9a15b7457edd348b4083e9d2aeeb1e5"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2014-11_2014-05-22.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/III_2014_11_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c9af34da3d6b786a386d5fe7eba79080cbc249bc1346d425f337078a27caaefb5aa35eca0e860aee992bb689d294c71ad7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c9af34da3d6b786a386d5fe7eba79080cbc249bc1346d425f337078a27caaefb5aa35eca0e860aee992bb689d294c71ad7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=III_2014_11", "Checksum": "645f93656d4ec9e5894cf87755df5536"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["III 2014 11"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 3. 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Kammer 22.05.2014 III 2014 11\nRegeste:\nPlanungs- und Baurecht (nachträgliche Baubewilligung) | Planungs- und Baurecht\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer III\n\nIII 2014 11\n\nEntscheid vom 22. Mai 2014\n\nBesetzung Dr.iur. Josef Hensler, Präsident\nRuth Mikšovic-Waldis und Monica Huber-Landolt, Richterinnen\nlic.iur. Achilles Humbel, Gerichtsschreiber\n\nParteien 1. A.________\n2. B.________\n3. C.________\nBeschwerdeführer,\nalle vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. H.,\n\ngegen\n\n1. Gemeinderat Lachen, Alter Schulhausplatz 1, Postfach 263,\n8853 Lachen,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. F.________\n2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,\nPostfach 1260, 6431 Schwyz,\nVorinstanzen,\n3. G.________\n\nGegenstand Planungs- und Baurecht (nachträgliche Baubewilligung)\nSachverhalt:\n\nA. A. und B.________ sowie C.________ sind Gesamteigentümer der\nLiegenschaft KTN H.________, D.________ , Lachen. G.________ ist\nEigentümerin der benachbarten Liegenschaft KTN I.________, D.________ 06,\nLachen. Am 6. April 2010 liessen A. und B.________ sowie C.________ dem\nGemeinderat Lachen unter anderem mitteilen, am nie bewilligten Vordach über\ndem Wohnungseingang zu KTN I.________ sei mittlerweile auch ein\nWasserspeier montiert worden. Zudem seien auf der südseitigen Terrasse über\ndem Erdgeschoss von KTN I.________ teils Balkonverglasungen, teils\nSichtschutzwände aus Holz ebenfalls ohne Bewilligung angebracht worden.\n\nAm 17. Dezember 2010 fasste der Gemeinderat Lachen den folgenden\nBeschluss (GRB Nr. 410):\n\n1. G., D.________ 06, 8853 Lachen, wird als\nEigentümerin der Liegenschaft D.________ 06, GB Nr. XY, Lachen,\nverpflichtet, dem Gemeinderat Lachen innert 30 Tagen seit Eintritt der\nRechtskraft dieses Beschlusses folgende Bewilligungsgesuche zusammen\nmit den erforderlichen Projektunterlagen einzureichen:\n\na) Bewilligungsgesuch für den Wasserspeier bei der Wohnungstüre der\nLiegenschaft D.________ 06, GB Nr. XY, Lachen, und für das Ableiten\ndes Niederschlagswassers in die Ortskanalisation.\nb) Bewilligungsgesuch für die Verglasung und die Sichtschutzwände aus\nHolz auf dem südlichen Balkon der Liegenschaft D.________ 06, GB\nNr. XY, Lachen. Da sich die Liegenschaft D.________ 06, Lachen, im\nKantonalen Inventar geschützter und schützenswerter Bauten (KIGBO)\nbefindet, wird G. empfohlen, diesbezüglich mit dem Amt für Kultur,\nKantonale Denkmalpflege, Kollegiumstrasse 30, Postfach 2201, 6431\nSchwyz, frühzeitig in Kontakt zu treten.\n\n(…).\n\nGegen diesen GRB Nr. 410 erhob G.________ mit Schreiben vom 18. Januar\n2011 Beschwerde beim Regierungsrat, der mit Beschluss (RRB) Nr. 854/2011\nvom 30. August 2011 wie folgt entschied:\n\n1. (...). Auch wird die Beschwerde insoweit gutgeheissen, als dass Ziff. 1a) des\nBeschlusses Nr. 410 des Gemeinderates Lachen vom 17. Dezember 2010\naufgehoben wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.\n(…).\n\nGegen diesen RRB Nr. 854/2011 erhoben sowohl G.________ (Verfahren III\n2011 155) einerseits als auch A. und B.________ sowie C.________ (Verfahren\nIII 2011 151) anderseits mit Schreiben je vom 26. September 2011 Beschwerde\n\n2\nbeim Verwaltungsgericht. Dieses vereinigte die beiden Verfahren und entschied\nmit VGE III 2011 151 + 155 vom 18. Januar 2012 wie folgt:\n\n1. Die Beschwerde im Verfahren III 2011 151 wird, soweit darauf einzutreten ist,\ninsoweit teilweise gutgeheissen, als (….) die Beschwerdeführerin II\n(Beschwerdegegnerin im Verfahren III 2011 151) verpflichtet wird, für die\nAbleitung des Meteorwassers über den Wasserspeier ein nachträgliches\nBewilligungsgesuch einzureichen. Im Übrigen wird die Beschwerde im Sinne\nder Erwägungen abgewiesen.\n\n(…).\n\nDieser Entscheid wurde nicht ans Bundesgericht weitergezogen.\n\nB. Mit Schreiben vom 22. Juni 2012 (RR-act. II/02/2) reichte G.________ bei\nder Gemeinde Lachen ein nachträgliches Baubewilligungsgesuch \"für den\nWasserspeier des Vordachs beim Hauseingang der Liegenschaft D.________ 06\nGB Nr. XY, 8853 Lachen und das Ableiten des Niederschlagswassers in die\nOrtskanalisation\" sowie \"für die seit mehr als 24 Jahren bestehenden\nHolzstellwände und (Holz/Glas) auf dem Balkon bzw. Terrasse D.________ 06\nLachen\" ein (Baugesuch Nr. 2012-0037). Mit Schreiben vom 20. Juli 2012 reichte\nsie ergänzende Unterlagen ein (RR-act. II/02/5). Das Baugesuch wurde im\nAmtsblatt publiziert und öffentlich aufgelegt. Am XY. August 2012 liessen A. und\nB.________ sowie C.________ öffentlich-rechtliche Baueinsprache erheben mit\n(u.a.) dem Antrag, das publizierte Bauprojekt sei nicht zu bewilligen, soweit\nüberhaupt auf das Baugesuch einzutreten sei (RR-act. II/02/10). Mit GRB Nr. 138\nvom 11. Juni 2013 beschloss der Gemeinderat Lachen was folgt:\n\n"}