3.1 Die Nichtverlängerung bzw. die Nichterteilung der Bewilligung ist bei Vorliegen eines Widerrufsgrundes nicht automatische Rechtsfolge, sondern kommt nur in Frage, wenn dies bei sorgfältiger Ausübung des Ermessens verhältnismässig erscheint. Die zuständigen Behörden berücksichtigen bei der Ermessensausübung dabei die öffentlichen Interessen der Schweiz sowie die persönlichen Verhältnisse und den Grad der Integration der Ausländerinnen und Ausländer (Art. 96 Abs. 2 AuG; vgl. VGE III 2012 7 vom 8.3.2012 Erw. 3.1; VGE III 2010 128 vom 28.10.2010 Erw. 2.1; VGE III 2010 114 vom 18.8.2010 Erw.