Das Einstellungsverfahren vor dem Vollstreckungsgericht richtet sich sinngemäss nach Art. 341 ZPO, allerdings mit vertauschten Rollen. Die unterlegene Partei ist mithin Gesuchstellerin und die obsiegende Partei ist Gesuchsgegnerin (Huber, a.a.O., Rn. 309). Der berechtigten Partei ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, weil das Vollstreckungsverfahren kontradiktorisch ist (Art. 341 Abs. 2 ZPO; Huber, a.a.O., Rn. 313; Droese, a.a.O., Art. 337 ZPO N 27).