Die Verletzung kann sowohl durch Tatsachenbehauptung (Informationen), Werturteile (Meinungsäusserungen, Kommentare, Kritiken) oder durch gemischte Werturteile (Tatsachenkern mit Wertungen) erfolgen (BGer Urteil 5A_975/2015 vom 4. Juli 2016 E. 5.1; Handelsgericht Zürich, Urteil HE190244-O vom 14. August 2019 E. 4.a). Die Verbreitung wahrer Tatsachen ist grundsätzlich nicht persönlichkeitsverletzend, es sei denn, sie geschehen ohne sachlichen Grund (z.B. Aufgreifen länger zurückliegender Vorstrafen oder die Ausbreitung intimer Details oder sonderbarer Vorlieben und Neigungen; Meili, a.a.O., Art. 28 ZGB N 43).