Fällt der Ort, an dem effektiv gehandelt wurde, mit dem Ort zusammen, an dem die schädigenden Konsequenzen dieser Handlungen eintraten (sog. Platzdelikt), gestaltet sich die Bestimmung des Ortes, an dem das schädigende Ereignis eintrat, einfach (Hofmann/Kunz, a.a.O., Art. 5 LugÜ N 552). Bei Distanzdelikten, also bei einem Auseinanderfallen von Handlungs- und Erfolgsort, eröffnet Art. 5 Ziff. 3 LugÜ dem Kläger die Wahl zwischen Handlungs- und Erfolgsort. Der Kläger kann somit sowohl am Ort des ursächlichen Geschehens als auch am Ort klagen, an dem sich der Schadenserfolg verwirklichte (Hofmann/Kunz, a.a.O., Art. 5 LugÜ N 553).