{"Signatur": "SZ_KG_999", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-11-30", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_999_GPR-2018-19_2018-11-30.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "42915fff9e9e4be00f7f93070a58c65b"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_999_GPR-2018-19_2018-11-30.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/GPR_2018_19_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2dd067121580dbad271e89527ea1d7bbfc4745fdcd70e673f35f6a8d707b955faaffcbf4931684a4e018bb11111376174ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2dd067121580dbad271e89527ea1d7bbfc4745fdcd70e673f35f6a8d707b955faaffcbf4931684a4e018bb11111376174ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=GPR_2018_19", "Checksum": "87e559d26c2cb9d991c91a41041a5ece"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["GPR 2018 19"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Sonstiges 30.11.2018 GPR 2018 19"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Sonstiges"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Sonstiges"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Sonstiges"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Präsidial"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Einstellung, Kostenauflage | Wirtschaftl. Nebenfolgen max. Fr. 5\\x27000.00"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:27:24", "Checksum": "573984f846bb32b3e308273eb9967eab", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Sonstiges 30.11.2018 GPR 2018 19\nRegeste:\nEinstellung, Kostenauflage | Wirtschaftl. Nebenfolgen max. Fr. 5\\x27000.00\n\n3. Zusammenfassend ist die Beschwerde gutzuheissen. Die Dispositivziffern 2 und 4 der angefochtenen Verfügung sind aufzuheben und es ist von\neiner Auflage der Verfahrenskosten an den Beschwerdeführer im Betrag von\nFr. 1‘539.25 abzusehen. Die Dispositivziffer 3, wonach dem Beschwerdeführer\nweder eine Entschädigung noch eine Genugtuung zugesprochen wurde, blieb\nim Rechtsmittelverfahren unangefochten, weshalb die erstinstanzliche Entschädigungsregelung nicht neu beurteilt werden kann.\n\nAusgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens von\nFr. 1‘000.00 auf die Kantonsgerichtskasse zu nehmen (Art. 428 Abs. 1 StPO).\nDer Kostenentscheid präjudiziert die Entschädigungsfrage (Wehrenberg/Frank, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, 2. A. 2014, N 7a zu Art. 429 StPO). Demgemäss\nsteht dem Beschwerdeführer als beschuldigte Person nach Art. 429 Abs. 1\nKantonsgericht Schwyz 7\n\nlit. a i.V.m. Art. 436 Abs. 1 StPO für das Beschwerdeverfahren grundsätzlich\neine Entschädigung für die angemessene Ausübung seiner Verfahrensrechte\nzu. Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer weder vor Vorinstanz\nnoch im Beschwerdeverfahren anwaltlich vertreten war und im Rechtsmittelverfahren lediglich die vorinstanzliche Regelung der Verfahrenskosten angefochten war, ist ihm für das Beschwerdeverfahren mangels erheblicher Aufwendungen keine Entschädigung zuzusprechen (Art. 430 Abs. 1 lit. c i.V.m.\nArt. 436 Abs. 1 StPO). Im Übrigen wäre eine amtliche Verteidigung vorliegend\nausgeschlossen, da dem Beschwerdeführer aufgrund der rechtskräftigen Einstellung des Verfahrens wegen Führens eines Motorfahrzeugs in fahrunfähigem Zustand im Rechtsmittelverfahren keine Sanktion drohte, es sich mithin\num einen Bagatellfall handelt, der eine amtliche Verteidigung ausschliesst\n(Art. 132 Abs. 2 i.V.m. Art. 131 Abs. 1 lit. b StPO; vgl. Urteil des Bundestrafgerichts BB.2013.12 und BP.2013.68 vom 3. Dezember 2013, E. 2.2);-\nKantonsgericht Schwyz 8\n\nverfügt:\n\n1. In Gutheissung der Beschwerde werden die Dispositivziffern 2 und 4 der\nEinstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln vom\n25. Mai 2018 aufgehoben und die Verfahrenskosten von Fr. 1‘539.25\nstattdessen auf die Kasse des zuständigen Bezirks genommen.\n\n2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1‘000.00 werden auf die\nKantonsgerichtskasse genommen.\n\n3. Dem Beschwerdeführer wird für das Rechtsmittelverfahren keine Entschädigung ausgerichtet.\n\n4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach\nArt. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.\n\n5. Zufertigung an A.________ (1/R), die Oberstaatsanwaltschaft (1/R), die\nStaatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln (1/R, mit den Akten)\nund an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).\n\nDer Kantonsgerichtsvizepräsident\n\nDie Gerichtsschreiberin\n\nVersand 30. November 2018 kau\n"}