{"Signatur": "SZ_KG_004", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-10-27", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-41_2017-10-27.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "9ef928a558bf920b76b25de95753eeb0"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-41_2017-10-27.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/BEK_2017_41_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d249c9394360252d2f033cd5ad6b087a5b06f7d2baf53fa1bf5a4c808894c4b0333cbe0606e0fa8996999e98f33466ba7dea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d249c9394360252d2f033cd5ad6b087a5b06f7d2baf53fa1bf5a4c808894c4b0333cbe0606e0fa8996999e98f33466ba7dea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BEK_2017_41", "Checksum": "d1d28ea0ffd09c1d0a9b70831144c276"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BEK 2017 41"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 27.10.2017 BEK 2017 41"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Beschwerdekammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Arresteinsprache | Arrest"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:31:25", "Checksum": "d85be5eaad1eece6bc3d96dcc811d8dc", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 27.10.2017 BEK 2017 41\nRegeste:\nArresteinsprache | Arrest\n\n (1) Disputes between a national or company of one Contracting Party and\nthe other Contracting Party concerning an obligation of the latter under\nthis Agreement in relation to an investment of the former which have not\nbeen amicably settled shall, after a period of three months from written\nnotification to a claim, be submitted to international arbitration if the national or company concerned so wishes.\n\n(2) Where the dispute is referred to international arbitration, the national\nor company and the Contracting Party concerned in the dispute may\nagree to refer the disput either to:\n\n(a) the International Centre for the Settlement of Investment Disputes\n(having regard to the provisions, where applicable, of the Convention on the Settlement of Investment Disputes between States and\nNationals of other States, opened for signature at Washington DC\non 18 March 1965 and the Additional Facility for the Administration\nof Conciliation, Arbitration and Fact Finding Proceedings); or\n\n(b) the Court of Arbitration of the International Chamber of Commerce;\nor\n\n(c) an international arbitrator or ad hoc arbitration tribunal to be appointed by a special agreement or established under the Arbitration\nRules of the United Nations Commission on International Trade\nLaw.\n\n(…).\n\nIn der von der Gesuchstellerin vorgelegten, von der Gesuchsgegnerin unbestritten gebliebenen deutschen Übersetzung lauten die genannten Bestimmungen folgendermassen (Vi-KB 6):\nKantonsgericht Schwyz 10\n\nArtikel 3\n\nInländerbehandlung und Meistbegünstigungsklausel\n\n(1) Jede Vertragspartei behandelt in ihrem Staatsgebiet die Investitionen\nund Erträge der Staatsangehörigen und Unternehmen der anderen Vertragspartei nicht weniger günstig als die Investitionen und Erträge ihrer\neigenen Staatsangehörigen oder Unternehmen oder die Investitionen und\nErträge der Staatsangehörigen oder Unternehmen jeglicher Drittstaaten.\n\n(2) Jede Vertragspartei behandelt in ihrem Staatsgebiet die Staatsangehörigen oder Unternehmen der anderen Vertragspartei in Bezug auf\ndie Verwaltung, die Erhaltung, den Gebrauch, die Nutzung oder die Auflösung ihrer Investitionen nicht weniger günstig als ihre eigenen Staatsangehörigen oder Unternehmen oder die Staatsangehörigen oder Unternehmen jeglicher Drittstaaten.\n\n(3) Die in diesem Artikel in Absatz 1 und 2 gewährte Behandlung bezieht\nsich auf die Artikel 1 bis 11 dieses Abkommens.\n\nArtikel 8\n\nBeilegung von Streitigkeiten zwischen dem Investor und dem Gaststaat\n\n(1) Streitigkeiten zwischen einem Staatsangehörigen oder Unternehmen\neiner Vertragspartei und der anderen Vertragspartei, die nicht gütlich beigelegt werden konnten und die eine Verpflichtung letzterer aus diesem\nAbkommen betreffen, in Bezug auf eine Investition der erstgenannten,\nsind auf Verlangen des Staatsangehörigen oder des Unternehmens innerhalb von 3 Monaten nach schriftlicher Mitteilung des Anspruches einem internationalen Schiedsgericht zu unterbreiten.\n\n(2) Wird die Streitigkeit einem internationalen Schiedsgericht unterbreitet,\nkönnen die in der Streitigkeit betroffenen Staatsangehörigen oder Unternehmen und die Vertragspartei die Streitigkeit einem der folgenden unterbreiten:\n\n(a) Dem internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten („ICSID“) (unter Hinweis auf die Bestimmungen des Übereinkommens zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen\nStaaten und Angehörigen anderer Staaten, abgeschlossen in Washington am 18. März 1965 und den Regeln der „Additional Facility\nfor the Administration of Conciliation, Arbitration and Fact Finding\nProceedings”); oder\n\n(b) Dem internationalen Schiedsgerichtshof der ICC (“International\nChamber of Commerce“); oder\nKantonsgericht Schwyz 11\n\n(c) Einem internationalen Schiedsrichter oder Schiedsgericht, die in\neiner gesonderten Vereinbarung gewählt oder nach den Regeln\nder Kommission der Vereinten Nationen über internationales Handelsrecht („UNCITRAL Regeln“) konstituiert wurden.\n\n(…).\n\nSodann bestimmt Art. 9 Abs. 5 des CH/UZB-Investitionsschutzabkommens\nFolgendes:\n\n(5) Die am Streit beteiligte Vertragspartei kann in keiner Phase des\nStreitbeilegungsverfahrens oder der Durchsetzung des Urteils den Einwand ihrer Immunität geltend machen oder vorbringen, der Investor habe\naufgrund eines Versicherungsvertrages eine Entschädigung für die Gesamtheit oder einen Teil des entstandenen Schadens oder Verlustes erhalten.\n\n"}