{"Signatur": "SZ_KG_004", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-06-19", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-34_2017-06-19.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "94b36df5da84b350f2c0eba38e180879"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-34_2017-06-19.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/BEK_2017_34_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2f26ea32d161850eb686a0543d594a13b25f1f0b9cd6f827cbcd738c345d7d83464843668830abda884c6b24548746e46ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2f26ea32d161850eb686a0543d594a13b25f1f0b9cd6f827cbcd738c345d7d83464843668830abda884c6b24548746e46ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BEK_2017_34", "Checksum": "660ea10ef7e030bc0ee8e83cd69d628f"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BEK 2017 34"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 19.06.2017 BEK 2017 34"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Beschwerdekammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung definitive"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:32:40", "Checksum": "bf2aac8d1b27a046251e7b28f62300be", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 19.06.2017 BEK 2017 34\nRegeste:\ndefinitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung definitive\n\n7. Die erstinstanzlichen Kosten von Fr. 150.00 (ZES 2016 642), Fr. 100.00\n(ES 2016 643) und Fr. 200.00 (ZES 2016 645) sind neu ausgangsgemäss\ndem Beschwerdegegner aufzuerlegen. Die Kosten des\nBeschwerdeverfahrens, welche auf Fr. 350.00 (bestehend aus Fr. 100.00\n[BEK 2017 34], Fr. 100.00 [BEK 2017 35] und Fr. 150.00 [BEK 2017 37]) festzulegen sind, sind dem Beschwerdegegner aufzuerlegen, auch wenn er keine\nBeschwerdeantwort einreichte. Der Erfolg eines Rechtsmittels misst sich\nnämlich einzig am Rechtsbegehren der beschwerdeführenden Partei.\nMassgebend ist, ob und in welchem Umfang diese eine Änderung des\nvorinstanzlichen Entscheids zu bewirken vermag. Verzichtet die Gegenpartei\nauf eine Vernehmlassung, verliert sie dadurch ihre Parteistellung nicht und\nträgt bis zum Abschluss des Verfahrens das Prozess- und Kostenrisiko (BGE\nKantonsgericht Schwyz 11\n\n123 V 156 E. 3b; Viktor Rüegg, in: Basler Kommentar zur ZPO, 2. Aufl., Basel\n2013, N 5 zu Art. 106 ZPO; Urwyler/Grütter, in: Brunner/Gasser/Schwander,\nKommentar zur ZPO, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2016, N 5 zu Art. 106 ZPO;\nBeschluss des Kantonsgerichts Schwyz vom 7. März 2017, BEK 2016 142, E.\n5).\n\nDer nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer beantragt überdies eine\nParteientschädigung. Gemäss Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO kann einer nicht berufsmässig vertretenen Partei in begründeten Fällen eine angemessene Umtriebsentschädigung zugesprochen werden. Zu entschädigende Kosten und\nUmtriebe gemäss Art. 95 Abs. 3 lit. a und c ZPO sind somit je nach Art der\nAuslage näher zu plausibilisieren, d.h., zu substantiieren und gegebenenfalls\nzu belegen (Suter/von Holzen, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger,\nKommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl.,\nZürich/Basel/Genf 2013, N 30 zu Art. 95 ZPO). Vorliegend belegt der Beschwerdeführer weder die notwendigen Auslagen noch die entstandenen Umtriebe, weshalb keine Parteientschädigung zuzusprechen ist;-\nKantonsgericht Schwyz 12\n\nbeschlossen:\n\n1. In Gutheissung der Beschwerden werden die Verfügungen des Einzelrichters am Bezirksgericht Schwyz vom 23. Januar 2017 in den Verfahren ZES 2016 642, ZES 2016 643 und ZES 2016 645 aufgehoben und\ndie Rechtsöffnungsgesuche des Gesuchstellers in den Betreibungen\nNr. X4, Nr. X5 und Nr. X6 des Betreibungsamtes Arth abgewiesen.\n\n2. Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens von Fr. 150.00 (ZES 2016\n642), Fr. 100.00 (ZES 2016 643) und Fr. 200.00 (ZES 2016 645) werden\ndem Gesuchsteller auferlegt.\n\n3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von insgesamt Fr. 350.00 werden dem Beschwerdegegner auferlegt.\n\nDem Beschwerdeführer werden die geleisteten Kostenvorschüsse von\ninsgesamt Fr. 350.00 von der Kantonsgerichtskasse zurückerstattet.\n\n4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach\nArt. 113 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Verfassungsbeschwerde\nbeim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; vorbehalten bleibt\ndie Geltendmachung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung\nmit Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG, die in der gleichen Rechtsschrift bzw. bei alleiniger Einlegung innert derselben Frist\neinzureichen ist. Die Beschwerdeschrift muss Art. 42 BGG entsprechen.\nDer Streitwert beträgt in Folge Vereinigung der Verfahren Fr. 2‘264.85\n(bestehend aus Fr. 1‘082.65 [BEK 2017 37], Fr. 735.05 [BEK 2017 34],\nFr. 447.15 [BEK 2017 35]).\n\n5. Zufertigung an A.________ (1/R), an das Kantonale Steueramt Zürich\n(1/R) und an die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an\nKantonsgericht Schwyz 13\n\ndie Vorinstanz (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse\n(1/ü, im Dispositiv).\n\nNamens der Beschwerdekammer\nDie Kantonsgerichtsvizepräsidentin\n\nDie Gerichtsschreiberin\n\nVersand\n"}