muss das widerrechtliche und schuldhafte Verhalten adäquat kausal für die Einleitung oder die Erschwerung des Verfahrens gewesen sein (BGE 116 Ia 162, E. 2c; Griesser, a.a.O., N 14 zu Art. 426 StPO). Folglich dürfen dem Beschuldigten die Verfahrenskosten nur in dem Umfang übertragen werden, indem das ihm vorgeworfene Verhalten Kosten verursachende behördliche Handlungen veranlasste (Domeisen, a.a.O., N 32 zu Art. 426 StPO). In tatsächlicher Hinsicht darf sich die Kostenauflage nur auf unbestrittene oder klar nachgewiesene Umstände stützen (BGE 112 Ia 371, E. 2a; BGer 1B_12/2012 vom 20. Februar 2012, E. 2.2; Domeisen, a.a.O., N 37 zu Art. 426 StPO; Griesser, a.a.O., N 10 zu Art.