{"Signatur": "SZ_KG_004", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-04-28", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-21_2017-04-28.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "b4ffbe8ad6ed98cee570f5bfbdc5b6b6"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-21_2017-04-28.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/BEK_2017_21_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d29f4878273e804e0dfc46a6dc646f4f2da5613644322eefffb4d70c9044ccc330f5118c76eb1b46c48b495aed05d310e2ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d29f4878273e804e0dfc46a6dc646f4f2da5613644322eefffb4d70c9044ccc330f5118c76eb1b46c48b495aed05d310e2ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BEK_2017_21", "Checksum": "3f6723c6e79003dba933381ad6c0862a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BEK 2017 21"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 28.04.2017 BEK 2017 21"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Beschwerdekammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "SchKG-Beschwerde (Zustellung Zahlungsbefehl) | SchKG-Beschwerde"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:31:55", "Checksum": "60324aa2f0e52d0d77c439b4efbcdaa6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 28.04.2017 BEK 2017 21\nRegeste:\nSchKG-Beschwerde (Zustellung Zahlungsbefehl) | SchKG-Beschwerde\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nBeschluss vom 28. April 2017\nBEK 2017 21\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner,\nKantonsrichter Clara Betschart und Josef Reichlin,\nGerichtsschreiberin MLaw Annika Flattich.\n\nIn Sachen A.________,\nBeschwerdeführerin,\n\ngegen\n\nBetreibungsamt Höfe, Roosstrasse 3, 8832 Wollerau,\nBeschwerdegegnerin,\n\nbetreffend SchKG-Beschwerde (Zustellung Zahlungsbefehl)\n(Beschwerde gegen die Verfügung des Vizegerichtspräsidenten des Bezirksgerichts Höfe vom 30. Dezember 2016, APD 2016 92);-\n\nhat die Beschwerdekammer\nals obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben und in Erwägung:\n\n1. a) Aufgrund unbestrittener Parteibehauptungen, Angaben des Domizilhalters der A.________ und dem im Beschwerdeverfahren vor dem Kantonsgericht als obere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs nachgereichten Zahlungsbefehl vom 22. Juli 2016 ist erstellt, dass das Betreibungsamt Höfe der A.________ in der Betreibung Nr. xxx den Zahlungsbefehl zustellte. Entgegengenommen wurde der Zahlungsbefehl am 31. August 2016\nvon B.________, dem Domizilhalter der A.________ (Vi-act. A. II; Vi-act. III.a;\nVi-act. A.III.b; vgl. auch KG-act. 1/2). Mit Verfügung vom 28. Oktober 2016\ndrohte das Betreibungsamt Höfe der A.________ in der Betreibung Nr. xxx\nden Konkurs an (Vi-act. B, KB 2). Die Konkursandrohung wurde am\n3. November 2016 B.________ zugestellt (Vi-act. B, KB 2).\n\nb) Gegen die Konkursandrohung erhob C.________ am 4. Oktober 2016\n[recte: 4. November 2016] Beschwerde beim Bezirksgericht Höfe (Vi-act. A. I).\nEr beantragte sinngemäss die Aufhebung der Konkursandrohung resp. die\nAufhebung des Zahlungsbefehl Nr. xxx. Der Vizegerichtspräsident des Bezirksgerichts Höfe wies als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und\nKonkurs die Beschwerde mit Verfügung vom 30. Dezember 2016 ab (KGact. 1/1). Dagegen erhob die A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführerin)\nam 20. Januar 2017 rechtzeitig Beschwerde beim Kantonsgericht als obere\nkantonale Aufsichtsbehörde (KG-act. 1; Vi-act. E.8). Sinngemäss beantragte\nsie in Aufhebung der angefochtenen Verfügung die Aufhebung der Konkursandrohung bzw. des Zahlungsbefehls in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Höfe.\n\n2. a) Soweit Art. 20a SchKG keine Verfahrensbestimmungen für die betreibungsrechtliche Beschwerde vorsieht, haben die Kantone das Verfahren zu\nregeln (Art. 20a Abs. 3 SchKG). Im Kanton Schwyz sind für das Verfahren der\nbetreibungsrechtlichen Beschwerde die Schweizerische Zivilprozessordnung\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nsowie das Justizgesetz zu beachten (§ 18 EGzSchKG). Dementsprechend\nhaben die untere und die obere Aufsichtsbehörde von Amtes wegen zu prüfen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 60 ZPO). Die Erhebung eines Rechtsmittels setzt unter anderem voraus, dass der Rechtsmittelkläger ein schutzwürdiges Interesse hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), insbesondere durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist (Kunz, in: Kunz/\nHoffmann-Nowotny/Stauber [Hrsg.], ZPO-Rechtsmittel, Berufung und Beschwerde, Basel 2013, Vor Art. 308 ff. N 41 und 46). Konkret muss der\nRechtsmittelkläger ein besonderes Interesse daran haben, dass der angefochtene Entscheid geändert oder aufgehoben wird (Kunz, a.a.O, Vor Art. 308 ff.\nN 47). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Bundesgerichtsgesetz ist in der Regel kumulativ sowohl eine formelle als auch eine materielle\nBeschwer erforderlich (Kunz, a.a.O., Vor Art. 308 ff. N 48). Eine materielle\nBeschwer ist zu bejahen, wenn der Rechtsmittelkläger an der Abänderung des\nEntscheids ein konkretes Interesse hat, weil der angefochtene Entscheid ihn\nin seiner Rechtsstellung trifft und für ihn eine rechtlich nachteilige Wirkung\nentfaltet. Der Rechtsmittelkläger muss durch den Entscheid in einer rechtlich\nrelevanten Weise tangiert sein (Kunz, a.a.O., Vor Art. 308 ff. N 51). Das Interesse an der Aufhebung und Korrektur muss sodann grundsätzlich ein aktuelles sein (Kunz, a.a.O., Vor Art. 308 ff. N 52; zum Ganzen auch: BEK 2015 169\nvom 23. Dezember 2015, E. 2.b.aa).\n\nDarüber hinaus ist vorausgesetzt, dass der Rechtsmittelkläger zur Ergreifung\ndes Rechtsmittels legitimiert ist (Kunz, a.a.O., Vor Art. 308 ff. N 41). Dies ist\nstets bei Parteien der Fall, welche am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen haben. Dabei genügt es, dass eine Person formell als Verfahrenspartei behandelt wurde (vgl. Kunz, a.a.O., Vor Art. 308 ff. N 63). Bezüglich der\nBeschwerdelegitimation Dritter ist jeweils im Einzelfall zu prüfen, ob dem Dritten ein schützenswertes Interesse an der konkret beantragten Rechtsfolge\nzukommt (vgl. Kunz, a.a.O., Vor Art. 308 ff. N 75; zum Ganzen auch:\nBEK 2015 169 vom 23. Dezember 2015, E. 2.b.aa).\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n"}