geschäftlichen Ruf untergraben, kommt Art. 23 UWG i.V.m. dem „wirtschaftliche Ehrenschutz“ nach Art. 3 Abs. 1 lit. a UWG in Betracht (vgl. Blattmann bzw. Heimgartner in Heizmann/Loacker, Kommentar, 2018, Art. 3 Abs. 1 lit. a UWG N 117 ff. bzw. Art. 23 UWG N 21). Dabei hat der Beschuldigte im Unterschied zu den Ehrverletzungsdelikten (Art. 173 Ziff. 2 StGB) nicht die Möglichkeit, die Wahrheit seiner an sich ehrverletzenden Äusserung zu beweisen, um der Strafbarkeit zu entgehen.