{"Signatur": "SZ_KG_004", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-06-25", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-125_2018-06-25.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "98673a590a0e47384caf922a638a6ae0"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-125_2018-06-25.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/BEK_2017_125_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d219f190219f5390f50592e4b525c544ebbe788926d16d3c6cd2a9f108731ec803d68629a7a2c4ada6076ed5726c39874eea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d219f190219f5390f50592e4b525c544ebbe788926d16d3c6cd2a9f108731ec803d68629a7a2c4ada6076ed5726c39874eea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BEK_2017_125", "Checksum": "e01e0b3472b5db55e25e0ce766b9f783"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BEK 2017 125"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 25.06.2018 BEK 2017 125"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Beschwerdekammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "(teilweise) Nichtanhandnahme (versuchte Nötigung [evtl. versuchte Erpressung] Missbrauch einer Fernmeldeanlage (EGV-SZ 2018 A 5.4) | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:28:57", "Checksum": "14c0d87ec4d69a705e8ed9a9a18580a5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 25.06.2018 BEK 2017 125\nRegeste:\n(teilweise) Nichtanhandnahme (versuchte Nötigung [evtl. versuchte Erpressung] Missbrauch einer Fernmeldeanlage (EGV-SZ 2018 A 5.4) | Strafgesetzbuch\n\nPrivatkläger, wonach die Drohung der Bekanntmachung einer ausserehelichen Beziehung einen ernstlichen Nachteil darstelle, nicht von vornherein von\nder Hand zu weisen, weshalb die angefochtene Verfügung den Anforderungen\nan die Begründungsdichte nicht zu genügen vermag.\n\n4. Zusammenfassend ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene\nVerfügung aufzuheben und die Sache im Sinne der vorstehenden Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ausgangsgemäss sind die Kosten des\nBeschwerdeverfahrens dem Kanton aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 4 StPO). Die\nPrivatkläger und Beschwerdeführer sind vom Kanton für ihre Aufwendungen\nim Rechtsmittelverfahren angemessen zu entschädigen (Art. 429 StPO i.V.m.\nArt. 436 Abs. 3 StPO; Wehrenberg/Frank, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.],\nBasler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, Bd. II, 2. A., 2014,\nN 14 zu Art. 436 StPO). Für das Beschwerdeverfahren sieht der Gebührentarif\nfür Rechtsanwälte (GebTRA) ein Honorar von Fr. 180.00 bis Fr. 5‘000.00\n(§ 13 lit. d GebTRA) vor. Innerhalb dieses Tarifrahmens bestimmt sich die\nHöhe des Honorars nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit,\ndem Umfang und der Art der Arbeitsleistung sowie dem notwendigen Zeitaufwand (§ 2 Abs. 1 GebTRA). Wird die Vergütung pauschal zugesprochen, gilt\ndie Mehrwertsteuer als in diesem Betrag enthalten (§ 2 Abs. 2 GebTRA). Für\ndas Beschwerdeverfahren wurde keine Honorarnote eingereicht. Das Gericht\nhat deshalb das Honorar gestützt auf § 6 Abs. 1 GebTRA ermessensweise\nfestzusetzen. Der Aufwand des Rechtsvertreters der Privatkläger bestand im\nWesentlichen in der Erstellung der zehnseitigen Beschwerdeschrift. In\nBerücksichtigung der genannten Kriterien erscheint eine Entschädigung von\npauschal Fr. 1‘300.00 (inkl. Auslagen und 8 % MWST) angemessen (vgl. § 2\nGebTRA). Die beiden Privatkläger sind folglich mit je Fr. 650.00 aus der Kantonsgerichtskasse zu entschädigen;-\nKantonsgericht Schwyz 10\n\nbeschlossen:\n\n1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Staatsanwaltschaft March vom 24. Juli 2017 aufgehoben und die Sache im Sinne der\nErwägungen an die Staatsanwaltschaft March zurückgewiesen.\n\n2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1‘200.00 gehen zu Lasten des Staates und die in der Höhe von je Fr. 600.00 geleisteten Sicherheiten sind den Beschwerdeführern aus der Kantonsgerichtskasse\nzurückzuzahlen.\n\n3. Die Beschwerdeführer werden für das Beschwerdeverfahren je mit\nFr. 650.00 (inkl. Auslagen und MWST) aus der Kantonsgerichtskasse\nentschädigt.\n\n4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach\nArt. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.\nKantonsgericht Schwyz 11\n\n5. Zufertigung an Rechtsanwalt C.________ (3/R), Rechtsanwältin\nF.________ (2/R), die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz\n(1/R), die Staatsanwaltschaft March (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Staatsanwaltschaft March (1/R, mit den Akten) und an die\nKantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).\n\nNamens der Beschwerdekammer\nDer Kantonsgerichtspräsident\n\nDer Gerichtsschreiber\n\nVersand 26. Juni 2018 kau\n"}