{"Signatur": "SZ_KG_004", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-08-29", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2016-189_2017-08-29.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "2c26d24ab39c270404a44b332085e520"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2016-189_2017-08-29.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/BEK_2016_189_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d222fcbc2ac0b2f16673e4d7482ba0b42f5fcf5c1174307ad6a4fb49b014b9925fffd8b7b8f398e34c29167ef59f7a9359ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d222fcbc2ac0b2f16673e4d7482ba0b42f5fcf5c1174307ad6a4fb49b014b9925fffd8b7b8f398e34c29167ef59f7a9359ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BEK_2016_189", "Checksum": "366ce1bebee7c2cde4b491bd52288732"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BEK 2016 189"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 29.08.2017 BEK 2016 189"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Beschwerdekammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Fahrlässiges Nichtbeherrschen des Fahrzeuges, Überschreiten der signalisierten Höchstgeschwindigkeit ausserorts, etc. | Strassenverkehrsrecht"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:30:30", "Checksum": "9589e19da0c0b71327ce7041cb42607f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 29.08.2017 BEK 2016 189\nRegeste:\nFahrlässiges Nichtbeherrschen des Fahrzeuges, Überschreiten der signalisierten Höchstgeschwindigkeit ausserorts, etc. | Strassenverkehrsrecht\n\n Der Beschuldigte hätte bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit die Veränderung am Auspuff bemerken müssen und hätte das Fahrzeug in diesem\nZustand nicht lenken dürfen.\n\nAnlässlich der Hauptverhandlung vom 21. April 2016 beantragte der Beschuldigte, er sei vom Vorwurf des fahrlässigen Nichtbeherrschens des Fahrzeuges\nfreizusprechen und für die fahrlässige Überschreitung der signalisierten\nHöchstgeschwindigkeit ausserorts sowie für das fahrlässige Führen eines Motorfahrzeuges in nicht vorschriftsgemässem Zustand angemessen zu bestrafen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Staatskasse (Beilage zu Vi-act. 10). Gleichentags erkannte die Einzelrichterin am Bezirksgericht Schwyz Folgendes (Vi-act. 8):\n\n1. Der Beschuldigte wird schuldig gesprochen\n\na) des fahrlässigen Nichtbeherrschens des Fahrzeuges\ngemäss Art. 90 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 31 Abs. 1 SVG i.V.m.\nArt. 100 Ziff. 1 SVG;\nb) des vorsätzlichen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit ausserorts gemäss Art. 90 Abs. 1 SVG\ni.V.m. Art. 32 SVG und Art. 4a Abs. 1 lit. b VRV;\nc) des vorsätzlichen Führens eines Motorfahrzeuges in nicht\nvorschriftsgemässem Zustand gemäss Art. 93 Abs. 2 lit. a\nSVG i.V.m. Art. 29 SVG, Art. 57 VRV, Art. 53 VTS, Art. 219\nAbs. 1 VTS.\n\n2. Für die Übertretungen gemäss Ziff. 1 lit. a-c wir der Beschuldigte\nbestraft mit einer Busse von Fr. 600.00. Die Ersatzfreiheitsstrafe\nbei schuldhafter Nichtbezahlung der Busse wird auf 6 Tage festgesetzt (Art. 106 StGB).\n\n3. Die Verfahrenskosten, bestehend aus\n\na) den Untersuchungs- und Anklagekosten von Fr. 1‘886.60;\nb) den Gerichtskosten von Fr. 2‘000.00 (inkl. Kosten, Gebühren\nund Auslagen für Redaktion, Ausfertigung und Versand des\nbegründeten Entscheids);\n\nwerden dem Beschuldigten auferlegt.\n\n(Rechnung und Inkasso).\n\n4. (Rechtsmittel).\nKantonsgericht Schwyz 5\n\n5. (Zustellung).\n\nC. Der Beschuldigte meldete am 28. April 2016 fristgerecht Berufung an\n(Vi-act. 11) und stellte mit rechtzeitiger Berufungserklärung vom 29. Dezember 2016 folgende Anträge (KG-act. 5):\n\n1. In Gutheissung der Berufung sei der Beschuldigte vom Vorwurf\ndes fahrlässigen Nichtbeherrschens des Fahrzeuges gemäss\nArt. 90 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 31 Abs. 1 SVG und Art. 100 Ziff. 1\nSVG freizusprechen (Abänderung Dispositiv Ziff. 1.a).\n\n2. In Gutheissung der Berufung sei der Beschuldigte vom Vorwurf\ndes vorsätzlichen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit ausserorts gemäss Art. 90 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 32\nSVG und Art. 4.a Abs. 1 lit. b VRV freizusprechen und der fahrlässigen Tatbegehung schuldig zu sprechen (Abänderung Dispositiv\nZiff. 1.b).\n\n3. In Gutheissung der Berufung sei der Beschuldigte vom Vorwurf\ndes vorsätzlichen Führens eines Motorfahrzeuges in nicht vorschriftsgemässem Zustand gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a SVG i.V.m.\nArt. 29 SVG, Art. 57 VRV, Art. 53 VTS und Art. 219 Abs. 1 VTS\nfreizusprechen und der fahrlässigen Tatbegehung schuldig zu\nsprechen (Abänderung Dispositiv Ziff. 1.c).\n\n4. Für das fahrlässige Überschreiten der signalisierten Höchstgeschwindigkeit ausserorts und das fahrlässige Führen eines Motorfahrzeuges in nicht vorschriftsgemässem Zustand sei der Beschuldigte angemessen mit einer Busse von maximal CHF 300.-- zu bestrafen (Abänderung Dispositiv Ziff. 2).\n\n5. Die Untersuchungs-, Verfahrens- und Gerichtskosten seien nach\nMassgabe des Obsiegens im Berufungsverfahren zu verlegen\n(Abänderung Dispositiv Ziff. 3.a + b).\n\n6. Dem Beschuldigten sei eine Anwaltskostenentschädigung für das\nerstinstanzliche Verfahren gemäss Kostennote vom 21. April 2016\n(act. 9) und eine Anwaltskostenentschädigung für das Berufungsverfahren (zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer) zuzusprechen.\n\nDarüber hinaus stellte der Beschuldigte den Beweisantrag, es sei zum vorschriftsgemässen, richtigen Bremsen eines Motorrades eine Expertise einzuholen, evtl. an der Berufungsverhandlung ein Experte als Zeuge zu befragen\n(vgl. auch KG-act. 13).\nKantonsgericht Schwyz 6\n\nAnlässlich der Berufungsverhandlung vom 29. August 2017 anerkannte der\nBeschuldigte den Vorwurf des vorsätzlichen Führens eines Fahrzeuges in\nnicht vorschriftsgemässem Zustand (Art. 93 Abs. 2 lit. a SVG i.V.m. Art. 29\nSVG, Art. 57 VRV, Art. 53 VTS und Art. 219 Abs. 1 VTS) und hielt im Übrigen\nan seinen Berufungsanträgen fest (Beilage zu Vi-act. 15).\n\nAuf die Vorbringen der Parteien wird – soweit für die Berufung notwendig – in\nden Erwägungen Bezug genommen;-\n\nin Erwägung:\n\n1. Der Beschuldigte anerkannte anlässlich der Berufungsverhandlung den\nvorinstanzlichen Schuldspruch wegen vorsätzlichen Führens eines Motorfahrzeuges in nicht vorschriftsgemässem Zustand im Sinne von Art. 93 Abs. 2\nlit. a i.V.m. Art. 29 SVG, Art. 57 VRV, Art. 53 und Art. 219 Abs. 1 VTS (KGact. 15, S. 17). Im Übrigen blieb das vorinstanzliche Urteil angefochten.\n\n"}