Gemäss Lehre und Rechtsprechung kann der Arbeitnehmer im Rahmen eines Vergleichs jedoch auf Forderungen, die sich aus unabdingbaren Bestimmungen des Arbeitsrechts ergeben, verzichten, sofern eindeutig beide Seiten auf Ansprüche verzichtet haben (BGE 118 II 58, E. 2b = Pra 82 Nr. 142; BGer 4A_ 25/2014 vom 7. April 2014, E. 6.2; Geiser/Müller, Arbeitsrecht in der Schweiz, 3. Auflage, 2015, N 687; Rehbinder/Stöckli, Berner Kommentar, 2014, N 18 zu Art. 341 OR; Streif/von Kaenel/Rudolph, Arbeitsvertrag Praxiskommentar, 7. Auflage, 2002, N 5, lit.