Eine durch gegenseitige Zugeständnisse zustande gekommene vertragliche Beseitigung eines Streits oder einer Ungewissheit über ein bestehendes Rechtsverhältnis ist nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung und der herrschenden Lehre als Vergleich zu qualifizieren (BGE 95 II 43, E 2b; BGE 132 III 740, E. 1.3; Gauch/Schluep/Schmid/Emmenegger, OR AT, 10. Auflage, Zürich 2014, N 750; Platz, Der Vergleich im schweizerischen Recht, Diss. St. Gallen, Zürich/St. Gallen 2014, S. 7 f.; Gauch, in: Innominatverträge, Festgabe Walter R. Schluep, Zürich 1988, S. 3 f.; Huguenin, Obligationenrecht AT und BT, Zürich 2012, N 4038).