{"Signatur": "SZ_KG_004", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-03-07", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2016-142_2017-03-07.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "0f1c044a13ad4da4448a192bc14f19fe"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2016-142_2017-03-07.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/BEK_2016_142_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2040b20bb320007d214965901344ceb6aaf023819cabebebf21981e03768c82e2e6e9755aae3463dc7d959e31ff3f704aea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2040b20bb320007d214965901344ceb6aaf023819cabebebf21981e03768c82e2e6e9755aae3463dc7d959e31ff3f704aea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=BEK_2016_142", "Checksum": "fd113eeda18ae30eaf713525e3b13f3d"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["BEK 2016 142"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 07.03.2017 BEK 2016 142"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Beschwerdekammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Beschwerdekammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "provisorische Rechtsöffnung | Rechtsöffnung provisorische"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:31:46", "Checksum": "5410ad9607d39b37f301b7aaeaa2be1b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 07.03.2017 BEK 2016 142\nRegeste:\nprovisorische Rechtsöffnung | Rechtsöffnung provisorische\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nBeschluss vom 7. März 2017\nBEK 2016 142\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,\nKantonsrichter Clara Betschart und Pius Schuler,\nGerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.\n\nIn Sachen A.________,\nGesuchsgegner und Beschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt B.________,\n\ngegen\n\nC.________,\nGesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,\n\nbetreffend provisorische Rechtsöffnung\n(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe\nvom 22. September 2016, ZES 2016 356);-\n\nhat die Beschwerdekammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben und in Erwägung:\n\n1. a) Mit Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Höfe vom 31. Mai 2016,\nBetreibung Nr. xxx, betrieb C.________ A.________ für einen Betrag von\nFr. 39‘500.00, beinhaltend die geschuldeten, aber noch nicht bezahlten Zinsen\nund Verzugszinsen für die Jahre 2015 und 2016, wogegen A.________ am\n6. Juni 2016 fristgerecht Rechtsvorschlag erhob (Vi-KB 1).\n\nAm 20. Juni 2016 ersuchte C.________ (nachfolgend: Gesuchstellerin) den\nEinzelrichter am Bezirksgericht Höfe um provisorische Rechtsöffnung für den\nbetriebenen Betrag unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der\nGegenpartei (Vi-act. A/I). Mit Gesuchsantwort vom 16. August 2016 trug\nA.________ (nachfolgend: Gesuchsgegner) auf Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens an (Vi-act. A/II). Mit Eingaben vom 29. August 2016 und\n15. September 2016 hielten die Parteien an ihren Rechtsbegehren fest (Viact. A/III und A/IV).\n\nMit Verfügung vom 22. September 2016 erteilte die Vorinstanz der Gesuchstellerin in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Höfe vom 19. Juni\n2016 die provisorische Rechtsöffnung für den Betrag von Fr. 31‘500.00 (angef. Verfügung, Dispositivziff. 1). Im Mehrbetrag wies die Vorinstanz das\nRechtsöffnungsgesuch ab. Die Gerichtskosten von Fr. 500.00 wurden dem\nGesuchsgegner auferlegt (angef. Verfügung, Dispositivziff. 2).\n\nb) Gegen diese Verfügung reichte der Gesuchsgegner mit Eingabe vom\n3. Oktober 2016 beim Kantonsgericht rechtzeitig Beschwerde ein mit dem\nRechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung vom 22. September\n2016 aufzuheben, soweit Rechtsöffnung erteilt worden sei, unter Kosten- und\nEntschädigungsfolgen zulasten der Gesuchstellerin (KG-act. 1). Die Gesuchstellerin reichte in der Folge keine Beschwerdeantwort ein.\nKantonsgericht Schwyz 3\n\n2. Der Gesuchsgegner legt in seiner Beschwerde dar, weshalb seiner Auffassung nach gemäss klarem Wortlaut der Zusatzvereinbarung vom 29. Oktober 2015 die Fristverlängerung „inkl. Zins“ gewährt worden sei (KG-act.1, S. 2\nZiff. 3 f.).\n\na) Mit Rechtsöffnungsgesuch vom 19. Juni 2016 stützte die Gesuchstellerin ihre Zinsforderung von Fr. 39‘500.00 auf den Darlehensvertrag vom 10. Januar 2015 (Vi-act. A/I, Ziff. 5 und 6). Der Gesuchsgegner wendete mit Gesuchsantwort vom 16. August 2016 ein, die Gesuchstellerin habe ihm mit Zusatzvereinbarung vom 29. Oktober 2015 auch für die Zinszahlungen eine\nFristverlängerung bis zum 30. Dezember 2017 gewährt (Vi-act. A/II). Die Gesuchstellerin äusserte sich in ihrer Stellungnahme vom 28./29. August 2016\nnicht zu diesem Punkt (Vi-act. A/III). Damit blieb der Einwand des Gesuchsgegners betreffend die Fristverlängerung auch für die Zinszahlungen unbestritten. Wird in den Tatsachenbehauptungen der mündlichen oder schriftlichen Wissenserklärungen auf Urkunden verwiesen, die dem Gericht vorgelegt\nwerden, werden sie zum Prozessstoff, so dass die darin enthaltenen Tatsachen vom Gericht berücksichtigt werden dürfen (Guldener, Schweizerisches\nZivilprozessrecht, 1979, S. 160 Fn 4). Die Vorinstanz führte bezüglich der Zusatzvereinbarung der Parteien vom 29. Oktober 2015 und dem vorgängigem\nDarlehensvertrag vom 10. Januar 2015 (Vi-KB 2 und 3) aus, die Fristverlängerung bis 30. Dezember 2017 beziehe sich einzig auf die Rückzahlung des\nDarlehensvertrages; hinsichtlich der Zinszahlungen sei keine Fristverlängerung vereinbart worden (angef. Verfügung, E. 5 S. 3).\n\nb) Die von den Parteien am 29. Oktober 2015 hinsichtlich des Darlehensvertrags vom 10. Januar 2015 (Vi-KB 2) geschlossene Zusatzvereinbarung\nhat folgenden Inhalt (Vi-KB 3, kursiv = handschriftlich):\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n„Der Darlehensgeber gewährt hiermit dem Darlehensnehmer eine Fristverlängerung zur Rückzahlung des Darlehensbetrages bis am 30. Dezember 2017\ninkl. Zins.“\n\naa) Auf diesen Wortlaut, auch auf den handschriftlichen Eintrag „30. Dezember 2017 inkl. Zins“ ist abzustellen, da er von keiner Partei bestritten wird.\n\nbb) Laut Art. 82 Abs. 1 SchKG kann der Gläubiger u.a. dann provisorische\nRechtsöffnung verlangen, wenn die Forderung auf einer durch Unterschrift\nbekräftigten Schuldanerkennung beruht; der Richter hat dieselbe auszusprechen, sofern der Betriebene nicht Einwendungen, welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft macht (Abs. 2 der genannten Bestimmung).\n\n"}