{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-07-09", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-40_2018-07-09.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "e4a7b699a09938491b3f79e977ea18ee"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-40_2018-07-09.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2017_40_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d252ddfdc477a4c67ab1770514d984b99aadb4dcb63d8b1929baac0b716820081113abc36b8570d67bee53f7264d7bb482ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d252ddfdc477a4c67ab1770514d984b99aadb4dcb63d8b1929baac0b716820081113abc36b8570d67bee53f7264d7bb482ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2017_40", "Checksum": "c32e6bb261d91878274b1fdfa7413b83"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2017 40"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 09.07.2018 STK 2017 40"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "üble Nachrede (Art. 173 Ziff. 1 StGB) | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:28:27", "Checksum": "c8f870eae4b404d2be3163e69925f1cf", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 09.07.2018 STK 2017 40\nRegeste:\nüble Nachrede (Art. 173 Ziff. 1 StGB) | Strafgesetzbuch\n\nDas Strafverfahren SUM 2011 786 hatte den Vorwurf gegen eine Drittperson\nwegen Gebührenüberforderung (Art. 313 StGB) zum Gegenstand und wurde\nam 13. Januar 2014 eingestellt. Der Berufungsführer war in diesem Verfahren\nBerufungsgegner (U-act. 0.1.01 [SUM 2011 786 IF]). Ein Aktenverzeichnis mit\neinem Auszug von Aktenkopien des Verfahrens SUM 2011 786 liegt dem\nDossier SUO 2014 3 bei, da die Berufungsgegnerin diese in letztgenanntem\nVerfahren zugezogen hatte (vgl. KG-act. 18 [SUO 2014 3]). Das Dossier\nSUO 2014 3 hatte die Berufungsgegnerin wiederum für das Verfahren\nSUO 2014 6 beigezogen, welches dem Verfahren des hier zu beurteilenden\nStraftatbestands der üblen Nachrede zugrunde liegt (U-act. 9.1.12 [SUO 2014\n6]). Die Originalakten des Verfahrens SUO 2014 6 stellte die Berufungsgegnerin dem Berufungsführer am 12. April 2016 zu (U-act. 2.1.06 [SUO 2014 6]).\nEbenso übermittelte die Vorinstanz mit Verfügung vom 2. Dezember 2016\ndem Berufungsführer die U-act. 1−17 und Vi-act. 18 aus dem Verfahren\nSUO 2014 6 zur Akteneinsicht (U-act. 20 [SUO 2014 6]).\n\ncc) Im Gegensatz hierzu liegen weder die Untersuchungsakten aus den\nVerfahren VV 08 85 & 09 436 und VV 08 86 bzw. SUM 2008 86 noch die vorinstanzlichen Akten zum Hauptverfahren BS 2010 4 bei den Akten im erstinstanzlichen Verfahren SEO 16 31. Die Vorinstanz nennt jedoch diese Verfahren, in welchen der Berufungsführer Partei war, explizit in ihrem angefochtenen Urteil SEO 16 31 vom 19. Juni 2017 (E. 1.3). Dasselbe gilt für das vor-\nKantonsgericht Schwyz 16\n\ninstanzliche Zivilverfahren ZES 12 334, wobei hier das Zeugeneinvernahme-\nProtokoll vom 30. Oktober 2012 in den Akten (U-act. 10.1.01a [SUO 2014 6])\nliegt. Des Weiteren nennt die Vorinstanz das von ihr durchgeführte Zivilverfahren ZGO 13 10. Zu letztgenanntem Verfahren liegen die Klageschrift vom\n26. Juni 2013 (KG-act. 7.1 bzw. Vi-act. 39 Anhang 1 [SEO 16 31]) und die\nKlageantwort vom 8. September 2013 (U-act. 3.1.02 [SUO 2014 6]) bei den\nvorinstanzlichen Akten. Der Berufungsführer reichte die dem Verfahren\nZGO 13 10 zugrunde liegende Klageschrift vom 26. Juni 2013 an der vorinstanzlichen Hauptverhandlung ein und äusserte sich hierzu wie auch zu einem „fraglichen“ Strafverfahren (vgl. zum Ganzen Vi-act. 39 Anhang 1\n[SEO 16 31], S. 1 ff.).\n\nIm Rahmen des vorliegenden Berufungsverfahrens holte das Kantonsgericht\nSchwyz die Akten VV 08 85 & 09 436 und VV 08 86 bzw. SUM 2008 86\n(BS 10 4) und erneut die Klageschrift im Verfahren ZGO 2013 10 ein\n(KG-act. 6−8). Die Rechtsmittelinstanz stellte dem Berufungsführer die Klageschrift vom 26. Juni 2013 im Verfahren ZGO 13 10, die Akten aus den Verfahren VV 08 85 & 436 samt derjenigen aus dem Strafverfahren VV 08 86\nbzw. SUM 2008 86 und die Gerichtsakten aus dem Verfahren BS 10 4 zur\nEinsicht zu (KG-act. 9). Ausserdem erhielt der Berufungsführer im Rahmen\nder Berufungsbegründung die Gelegenheit, sich vor einer Gerichtsinstanz mit\nvoller Kognition insbesondere zu diesen beigezogenen Akten zu äussern.\n\nUm den Gesamtzusammenhang, in welchem die Äusserungen des Berufungsführers erfolgt sind, zu erfassen, genügen diese der Berufungsinstanz\nvorgelegten Beweise, welche die entscheidwesentlichen Tatsachen umschreiben (vgl. Urteil 6B_82/2015 des Bundesgerichts vom 26. März 2015 E. 1.1).\nDer verfahrensrelevante Sachverhalt ist aufgrund dieser Akten erstellt\n(vgl. Art. 194 StPO). Der Beizug weiterer Akten namentlich aus den Verfahren\nZES 12 334 oder ZGO 13 10 erscheint nicht notwendig, da die eingeholten\nAkten für die Beurteilung der Vorgeschichte, welche zu den Äusserungen des\nKantonsgericht Schwyz 17\n\nBerufungsführers führten, ausreichen. Aufgrund des Gesagten ist die Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt zu betrachten.\n\n3. Die Vorinstanz sprach den Berufungsführer der üblen Nachrede im Sinne von Art. 173 Ziff. 1 StGB schuldig (angefochtenes Urteil SEO 16 31 der\nVorinstanz vom 19. Juni 2017 Dispositivziffer 1). Die Anträge des Berufungsführers wenden sich nicht gegen die ehrverletzenden Äusserungen an sich,\nsondern er verlangt vielmehr einen Freispruch aufgrund des Vorliegens einer\nEinwilligung (Hauptantrag 2; KG-act. 3, S. 3 f.; KG-act. 11, S. 2 und 4 ff.) resp. eines Entlastungsbeweises gestützt auf Art. 173 Ziff. 2 StGB (Hauptantrag\n3; KG-act. 3, S. 3 f., KG-act. 11, S. 2 und 8 ff.).\n\n"}