{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-07-09", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-40_2018-07-09.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "e4a7b699a09938491b3f79e977ea18ee"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-40_2018-07-09.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2017_40_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d252ddfdc477a4c67ab1770514d984b99aadb4dcb63d8b1929baac0b716820081113abc36b8570d67bee53f7264d7bb482ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d252ddfdc477a4c67ab1770514d984b99aadb4dcb63d8b1929baac0b716820081113abc36b8570d67bee53f7264d7bb482ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2017_40", "Checksum": "c32e6bb261d91878274b1fdfa7413b83"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2017 40"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 09.07.2018 STK 2017 40"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "üble Nachrede (Art. 173 Ziff. 1 StGB) | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:28:27", "Checksum": "c8f870eae4b404d2be3163e69925f1cf", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 09.07.2018 STK 2017 40\nRegeste:\nüble Nachrede (Art. 173 Ziff. 1 StGB) | Strafgesetzbuch\n\naa) Am 15. Dezember 2016 liess der Berufungsführer durch seinen Rechtsvertreter vor der Vorinstanz den Antrag um Beizug der Akten aus dem Verfahren ZGO 13 10 wiederholen. Ausserdem beantragte er sinngemäss den Beizug der Akten „ein[es] Strafverfahren[s], das vom Antragssteller durchgeführt\nwurde“. Je nach dem Inhalt dieser Akten verlangte der Berufungsführer zudem\ndie Einvernahme des Antragsstellers (Berufungsgegners) als Auskunftsperson\nüber die Motive seiner seinerzeitigen Untersuchungsführung (vgl. zum Ganzen Vi-act. 22 [SEO 16 31]). Mit Schreiben vom 16. Februar 2017 forderte der\nBerufungsführer erneut den Beizug der „Akten aller drei Verfahren“, wobei er\ndie Verfahren jedoch nicht ausdrücklich bezeichnete (Vi-act. 30 [SEO 16 31],\nS. 2 f.). Mit Verfügung vom 8. März 2017 lehnte die Vorinstanz im Verfahren\nSEO 16 31 die Beweisanträge des Berufungsführers um Beizug der Akten aus\ndem Verfahren ZGO 13 10 sowie dem vom „Strafantragssteller“ geführten\nStrafverfahren, in welchem der Berufungsführer Zeugen benannt habe, die\nnicht gehört worden seien, ab (Vi-act. 32 [SEO 16 31]; angefochtenes Urteil\nSEO 16 31 der Vorinstanz vom 19. Juni 2017, Sachverhaltsdarstellung C). Am\n11. April 2017 stellte die Vorinstanz dem Rechtsvertreter des Berufungsführers die Akten des Verfahrens ZGO 13 10 indessen zu (Vi-act. 37\n[SEO 16 31]). Dies geschah noch vor der Durchführung der vorinstanzlichen\nHauptverhandlung am 19. Juni 2017. Während der Verhandlung im Verfahren\nSEO 16 31 liess der Berufungsführer den Antrag des Aktenbeizugs durch seinen Rechtsvertreter wiederholen − benannte die betreffenden Verfahren aber\nwiederum nicht ausdrücklich (Vi-act. 39 [SEO 16 31]; vgl. Art. 331 Abs. 3\nStPO). Im Berufungsverfahren beantragte er den Aktenbeizug gemäss dem\nBegehren vor der Vorinstanz (KG-act. 3 S. 2 und 4). Da er die Verfahren wiederum nicht konkret bezeichnet, ist unklar, auf welche Akten sich der Antrag\ndes Berufungsführers bezieht. Um dem Anspruch auf rechtliches Gehör gerecht zu werden, ist zugunsten des Berufungsführers davon auszugehen,\ndass er den Beizug der Akten aus dem vorinstanzlichen Verfahren ZGO 13 10\n(siehe Betreff der Klageantwort; U-act. 3.1.02 [SUO 2014 6]) und aus den\nStrafverfahren VV 08 85 & 09 436 und VV 08 86 bzw. SUM 2008 86\nKantonsgericht Schwyz 14\n\n(BS 10 4) beantragt. Diese Annahme gründet auf den Ausführungen des Berufungsführers im vorinstanzlichen Verfahren aber auch in der Klageantwort\nvom 8. September 2013 zur fehlenden Einvernahme einer Zeugin.\n\nbb) Der Berufungsführer und die Vorinstanz weisen darauf hin, dass im\nStrafbefehl ein falsches Verfahren genannt wurde. Demnach hätte das Verfahren VV 08 85 & 09 436 statt SUM 2011 786 genannt werden sollen\n(U-act. 0.0.01 [SUO 2014 6]; KG-act. 3, Ziff. 2).\n\nDie Strafuntersuchung VV 08 86 bzw. SUM 2008 86 führte der Berufungsgegner gegen eine Drittperson wegen Tätlichkeit, Drohung, Hausfriedensbruch und Amtsanmassung zu Lasten des Berufungsführers. Er stellte sie\nschliesslich am 18. Juli 2011 (Einstellungsverfügung aufgehoben durch Urteil 1B_604/2011 des Bundesgerichts vom 7. Februar 2012; vgl. KG-act. 7/1\nbzw. Vi-act. 39 Anhang 1 [SEO 16 31], Ziff. 16) resp. am 10. Dezember 2012\nein (U-act. 11-1, 12-13 und 14-1 [VV 08 85 & 09 436 und VV 08 86\nbzw. SUM 2008 86]). In diesem Verfahren VV 08 86 bzw. SUM 2008 86 beantragte der Berufungsführer die Einvernahme seiner Tochter (U-act. 12-12\n[VV 08 85 & 09 436 und VV 08 86 bzw. SUM 2008 86]). Mit diesem Beweisantrag der Einvernahme der Tochter des Berufungsführers hatte sich das Kantonsgericht Schwyz bereits im Verfahren BEK 2012 190 und 200 auseinanderzusetzen und stellte fest, dass hinreichende Gründe vorliegen, um auf zusätzliche Befragungen der Töchter zu verzichten (U-act. 14-15 [VV 08 85 & 09\n436 und VV 08 86 bzw. SUM 2008 86], E. 3c/cc und 3c/dd).\n\nDas Verfahren VV 08 86 bzw. SUM 2008 86 ist wiederum Bestandteil des\nDossiers VV 08 85 & 09 436. Die Vorinstanz verweist in E. 1.3 ihres Urteils\nSEO 16 31 vom 16. Juni 2017 auf dieses Strafverfahren VV 08 85 & 09 436,\nworauf sich die zu überprüfenden Äusserungen des Beschuldigten [im Verfahren ZGO 16 31] beziehen sollen. Im letztgenannten Verfahren VV 08 85 &\n09 436 klagte der Berufungsgegner den Berufungsführer wegen falscher An-\nKantonsgericht Schwyz 15\n\nschuldigung im Sinne von Art. 303 Abs. 2 StGB, einfacher Körperverletzung\n(leichter Fall) im Sinne von Art. 123 Abs. 1 Ziff. 2 (eventuell der Tätlichkeiten\nim Sinne von Art. 126 Abs. 1 StGB), Gewalt und Drohung gegen Behörden\nund Beamte im Sinne von Art. 285 Abs. 1 StGB und versuchter Nötigung im\nSinne von Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB an (U-act. 9 und 09-10-1 [VV 08\n85 & 09 436 und VV 08 86 bzw. SUM 2008 86]). Die Vorinstanz sprach den\nBerufungsführer mit Urteil vom 22. November 2010 der drei zuletzt genannten\nDelikte für schuldig (Vi-act. 50 [BS 10 4]).\n\n"}