{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-05-15", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-37_2018-05-15.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "30993f89978d5072d4a4bfc5511fe079"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-37_2018-05-15.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2017_37_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2e05f56b6d47721b0d5255f8ca158d85050043d00c0e44d66aa38f1053beff3eca9f299948fdb37bed3befe592e265232ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2e05f56b6d47721b0d5255f8ca158d85050043d00c0e44d66aa38f1053beff3eca9f299948fdb37bed3befe592e265232ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2017_37", "Checksum": "2796318d05f9749ea795a5acefc71143"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2017 37"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 15.05.2018 STK 2017 37"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Nötigung, üble Nachrede | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:27:52", "Checksum": "cd5022eb25d624e950526651cf3505ac", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 15.05.2018 STK 2017 37\nRegeste:\nNötigung, üble Nachrede | Strafgesetzbuch\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nUrteil vom 15. Mai 2018\nSTK 2017 37\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner,\nKantonsrichter Bettina Krienbühl, Walter Christen,\nPius Schuler und Clara Betschart,\nGerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler.\n\nIn Sachen A.________,\nBeschuldigter und Berufungsführer,\nerbeten verteidigt durch Rechtsanwalt B.________,\n\ngegen\n\n1. C.________,\nPrivatkläger und Berufungsgegner,\nvertreten durch Rechtsanwalt D.________,\n2. Staatsanwaltschaft March, Postfach 162, Rathausplatz 1, 8853 Lachen,\nAnklagebehörde und Berufungsgegnerin,\nvertreten durch Staatsanwältin E.________,\n\nbetreffend Nötigung, üble Nachrede\n(Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht March\nvom 2. Mai 2017, SEO 2016 19);-\n\nhat die Strafkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben\n\nA. Die Anklagebehörde sprach den Beschuldigten mit Strafbefehl vom\n22. Februar 2016 der mehrfachen Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB sowie\nder üblen Nachrede im Sinne von Art. 173 Ziff. 1 StGB schuldig\n(U-act. 14.1.01). Am 14. Juli 2016 überwies sie den Strafbefehl infolge Einsprache dem Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe (U-act. 14.1.03 und\n14.1.22; vgl. auch Vi-act. 18). Dieser verurteilte den Beschuldigten am 2. Mai\n2017 wegen mehrfacher Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB und übler\nNachrede im Sinne von Art. 173 Ziff. 1 StGB (Dispositivziffer 1) und bestrafte\nihn mit einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 320.00, unter\nAnsetzung einer zweijährigen Probezeit, sowie mit einer Busse von\nFr. 4‘000.00 (ersatzweise 13 Tage Freiheitsstrafe; Dispositivziffer 2 und 3).\nDie Zivilansprüche verwies der Vorderrichter auf den Zivilweg (Dispositivziffer\n4), auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 5‘500.00 dem Beschuldigten und\nverpflichtete ihn, die Privatkläger mit Fr. 9‘800.00 (inkl. MWST) zu entschädigen (Dispositivziffern 5 und 6).\n\nB. Mit rechtzeitig angemeldeter und erklärter Berufung beantragte der Beschuldigte dem Kantonsgericht was folgt (KG-act. 3):\n\n1. Der Beschuldigte sei vom Vorwurf der mehrfachen Nötigung im Sinne\nvon Art. 181 StGB und der üblen Nachrede im Sinne von Art. 173\nZiff. 1 StGB freizusprechen.\n2. Die geltend gemachten Entschädigungen der Privatkläger seien abzuweisen.\n3. Die Zivilforderungen der Privatkläger seien abzuweisen, eventualiter\nauf den Zivilweg zu verweisen.\n4. Die Verfahrenskosten beider Instanzen seien von den Privatklägern\nund vom Staat zu tragen.\n5. Dem Beschuldigten sei in Anwendung von Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO\neine angemessene Entschädigung seiner Aufwendungen für die\nAusübung der Verfahrensrechte auszurichten.\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nGleichzeitig ersuchte er um 23 Zeugenbefragungen.\n\nC. Weder die Anklagebehörde noch die Privatkläger erhoben Anschlussberufung (KG-act. 5). Mit Vorladung vom 29. März 2018 lehnte die Gerichtsleitung die Befragung der 23 offerierten Zeugen einstweilen ab (KG-act. 8).\n\nD. Anlässlich der Berufungsverhandlung vom 15. Mai 2018 hielt der Beschuldigte an seinen Berufungsanträgen fest (vgl. KG-act. 10, Beilage 1) und\nbeantragte die Befragung von (noch) 15 Zeugen (KG-act. 10, Beilage 2).\n\nDie Privatkläger ersuchten in Abweisung der Berufung um Bestätigung der\nvorinstanzlichen Schuldsprüche und angemessene Bestrafung des Beschuldigten sowie Bestätigung des erstinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsspruchs. Ferner beantragten sie, die Kosten des Berufungsverfahrens dem\nBeschuldigten aufzuerlegen und diesen zu verpflichten, die Privatkläger für\ndas zweitinstanzliche Verfahren mit Fr. 3‘000.00 (inkl. MWST) zu entschädigen (KG-act. 10, Beilage 3).\n\nDie Staatsanwaltschaft liess sich für die Berufungsverhandlung entschuldigen.\nDavon abgesehen war ihr das persönliche Erscheinen freigestellt.\n\nDas Urteil des Kantonsgerichts wurde den Parteien schriftlich im Dispositiv\neröffnet (KG-act. 9).\n\nAuf die Vorbringen der Parteien wird – soweit erforderlich – in den Erwägungen Bezug genommen;-\nKantonsgericht Schwyz 4\n\nin Erwägung:\n\n"}