{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-08-14", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-33_2017-08-14.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "0f78676d064709130985152f202af05b"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-33_2017-08-14.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2017_33_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d293f180cb8dc8e2fcfe0c1e9ce31a6518a976c6b0fe94443174a3f5bdc0532ac83cd02f66ea6a85d436f2a939fa6909afea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d293f180cb8dc8e2fcfe0c1e9ce31a6518a976c6b0fe94443174a3f5bdc0532ac83cd02f66ea6a85d436f2a939fa6909afea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2017_33", "Checksum": "d91aa86227c3455c86eafd9319427f2b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2017 33"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 14.08.2017 STK 2017 33"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Präsidial"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ausländergesetz | Übriges Strafrecht"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:32:51", "Checksum": "e8a210010e38730d63c8fb1688293ccf", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 14.08.2017 STK 2017 33\nRegeste:\nAusländergesetz | Übriges Strafrecht\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nVerfügung vom 14. August 2017\nSTK 2017 33\n\nMitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin.\n\nIn Sachen A.________\namtlich verteidigt durch Rechtsanwalt B.________,\nBeschuldigter und Berufungsführer,\n\ngegen\n\nStaatsanwaltschaft Innerschwyz, Postfach 562, Schmiedgasse 21,\n6431 Schwyz,\nAnklagebehörde und Berufungsgegnerin,\nvertreten durch Staatsanwalt C.________,\n\nbetreffend Ausländergesetz\n(Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Küssnacht vom 29. Mai 2017,\nSGO 2017 1);-\n\nhat der Kantonsgerichtspräsident,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben und in Erwägung:\n\n- dass der Beschuldigte mit persönlichem Schreiben vom 6. Juni 2017\n(KG-act. 2) gegen das im Dispositiv eröffnete Urteil des Bezirksgerichts Küssnacht am Rigi vom 29. Juni 2017 fristgerecht Berufung angemeldet hat\n(Art. 399 Abs. 1 StPO);\n\n- dass das begründete Urteil am 23. Juni 2017 an die Parteien versandt\nund am 26. Juni 2017 dem amtlichen Verteidiger zugestellt worden ist (KGact. 1);\n\n- dass innert der zwanzigtägigen Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO, welche\nam 17. Juli 2017 endete, keine Berufungserklärung eingegangen ist;\n\n- dass die Befristungen für Berufungsanmeldung und -erklärung Gültigkeitsvorschriften sind, sodass zur gültigen Einlegung einer Berufung der diesbezügliche Wille zweimal zu erklären ist, abgesehen vom Fall, in welchem ein\nUrteil direkt begründet zugestellt wird (BGE 138 IV 157 , E. 2.1 f.; Luzius\nEugster, in: Basler Kommentar StPO, 2. Auflage, Art. 399 N 1 StPO; Markus Hug, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber, Kommentar zur Schweizerischen\nStrafprozessordnung, Art. 399 N 10 f.; a.M. Schmid StPO PK, Art. 399 N 10 f.\nund 403 N 4);\n\n- dass damit die Berufung zwar angemeldet, aber nicht erklärt worden ist,\nwas auf einen nachträglichen Verzicht hinausläuft, weshalb praxisgemäss\nnicht nach Art. 403 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 StPO zu verfahren, sondern die\nBerufung im Verfahren nach § 40 Abs. 2 JG präsidial abzuschreiben ist\n(Art. 386 StPO und STK 2012 22 vom 7. Mai 2012);\nKantonsgericht Schwyz 3\n\n- dass die Gerichtskosten der zweiten Instanz bei diesem Ausgang zu\nLasten des Staates gehen und Entschädigungen mangels Aufwands nicht zu\nsprechen sind;-\n\nverfügt:\n\n1. Die Berufung wird als durch Verzicht auf Berufungserklärung erledigt\nabgeschrieben.\n\n2. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 300.00 gehen zu Lasten\ndes Staates.\n\n3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach\nMassgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in\nStrafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die\nBeschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG\nentsprechen.\n\n4. Zufertigung an den amtlichen Verteidiger (1/R), den Beschuldigten persönlich (1/R), an die Oberstaatsanwaltschaft (1/R) und die Staatsanwaltschaft Innerschwyz (1/A) sowie an die Vorinstanz (1/R; zum Vollzug, unter Hinweis darauf, dass die vom Bezirksgericht angeordnete Sicherheitshaft am 25. August 2017 endet) und nach definitiver Erledigung an\ndie Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten; zur Erstattung der Meldungen an die KOST) sowie an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).\n\nDer Kantonsgerichtspräsident\n\nVersand 14. August 2017 lul\n"}