{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-12-12", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-28_2017-12-12.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "6346b6df886c040888981faf122442dc"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-28_2017-12-12.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2017_28_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d209dc35ac7b9157d051795ae8c0f5bf4757dfe31ec426857110eef73f580793f97a5a8dd41caced6c7b964b09966ae9c8ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d209dc35ac7b9157d051795ae8c0f5bf4757dfe31ec426857110eef73f580793f97a5a8dd41caced6c7b964b09966ae9c8ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2017_28", "Checksum": "cefc96769d90ad3bddd2c6f4a7482c7d"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2017 28"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 12.12.2017 STK 2017 28"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verletzung des Berufsgeheimnisses | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:31:05", "Checksum": "eb54986f96d7aa15b6e9b35d173a33dd", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 12.12.2017 STK 2017 28\nRegeste:\nVerletzung des Berufsgeheimnisses | Strafgesetzbuch\n\n- dass die Privatklägerschaft nach Art. 436 Abs. 1 i.V.m. Art. 433 Abs. 1\nStPO Anspruch auf angemessene Entschädigung für notwendige Aufwendungen im Verfahren hat, wenn sie obsiegt, wobei sie ihre Entschädigungsforderung zu beantragen, zu beziffern und zu belegen hat, und die Honorarnote des\nVertreters der Privatkläger als angemessen erscheint;-\nKantonsgericht Schwyz 6\n\nerkannt:\n\nDie Berufung wird teilweise gutgeheissen, das angefochtene Urteil aufgehoben und stattdessen folgendes Urteil gefällt:\n\n1. Der Beschuldigte wird schuldig gesprochen der Verletzung des Berufsgeheimnisses im Sinne von Art. 321 Ziff. 1 StGB.\n\n2. Für das Vergehen gemäss Ziff. 1 wird der Beschuldigte bestraft mit einer\nGeldstrafe von 10 Tagessätzen zu Fr. 170.00.\n\n3. Der Vollzug der Geldstrafe wird gestützt auf Art. 42 StGB aufgeschoben.\nDie Probezeit wird auf 2 Jahre bestimmt (Art. 44 Abs. 1 StGB).\n\n4. Die erstinstanzlichen Verfahrenskosten, bestehend aus\n\na) den Untersuchungs- und Anklagekosten von Fr. 1‘400.00,\n\nb) den Gerichtskosten von Fr. 2‘000.00 (inkl. Kosten, Gebühren und\nAuslagen für Redaktion, Ausfertigung und Versand des begründeten\nEntscheids)\nwerden dem Beschuldigten auferlegt (Art. 426 Abs. 1 StPO).\n\nRechnung und Inkasso erfolgen nach Eintritt der Rechtskraft durch die\nBezirksgerichtskasse Schwyz.\n\n5. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den Privatklägern für das Untersuchungsverfahren und das erstinstanzliche Gerichtsverfahren eine Parteientschädigung von total Fr. 2‘875.30 (inkl. Auslagen und MWST) zu\nbezahlen.\n\n6. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 3‘500.00 werden dem Beschuldigten auferlegt. Im Falle eines Verzichts sämtlicher Parteien auf\nKantonsgericht Schwyz 7\n\neine ausführlichere Begründung reduzieren sich die Kosten auf\nFr. 2‘500.00.\n\n7. Der Beschuldigte hat die Privatkläger mit Fr. 1'438.25 (inkl. MWST und\nAuslagen) für ihre notwendigen Aufwendungen im Berufungsverfahren\nzu entschädigen (Art. 436 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 433 Abs. 1 StPO).\n\n8. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), Rechtsanwalt\nF.________ (3/R) und die Oberstaatsanwaltschaft (1/R) je mit Formular\nRechtsmittelverzicht, an die Staatsanwaltschaft (1/A) und die Vorinstanz\n(1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter\nRückgabe der Akten), das Amt für Justizvollzug (1/R, inkl. Dispositiv des\nangefochtenen Entscheids zum Inkasso und Vollzug), die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv) und mit Formular an die KOST.\n\nNamens der Strafkammer\nDer Kantonsgerichtspräsident\n\nDie Gerichtsschreiberin\n\nVersand 14. Dezember 2017 kau\n"}