{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-03-06", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-18_2018-03-06.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8a74d9051f461e03fbbe058947f33afe"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-18_2018-03-06.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2017_18_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2621c87e38294edf74d8ac4710a63faca476f1db2aabc02e2ab4c23bcc5878e70f422ff525fe7af284731f70bd32e8a90ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2621c87e38294edf74d8ac4710a63faca476f1db2aabc02e2ab4c23bcc5878e70f422ff525fe7af284731f70bd32e8a90ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2017_18", "Checksum": "2d07262697cce54d182e7b2cb4d33989"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2017 18"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 06.03.2018 STK 2017 18"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Drohung, Beschimpfung | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:29:06", "Checksum": "bafae48eec4d5fe5adce460dac41a3a2", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 06.03.2018 STK 2017 18\nRegeste:\nDrohung, Beschimpfung | Strafgesetzbuch\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nUrteil vom 6. März 2018\nSTK 2017 18\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner,\nKantonsrichter lic. iur. Walter Züger, Reto Fedrizzi,\nDr. Veronika Bürgler Trutmann und Pius Schuler,\nGerichtsschreiber MLaw Patrick Neidhart.\n\nIn Sachen A.________,\nBeschuldigter, Berufungsführer und Anschlussberufungsgegner,\nerbeten verteidigt durch Rechtsanwalt B.________,\n\ngegen\n\nC.________,\nPrivatkläger, Berufungsgegner und Anschlussberufungsführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt D.________,\n\nsowie\n\nKantonale Staatsanwaltschaft, Postfach 75, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, 8836 Bennau,\nAnklagebehörde,\nvertreten durch Staatsanwalt E.________,\n\nbetreffend Drohung, Beschimpfung\n(Berufung und Anschlussberufung gegen das Urteil des Strafgerichts Schwyz\nvom 13. Dezember 2016, SGO 2016 30);-\n\nhat die Strafkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. a) Die kantonale Staatsanwaltschaft eröffnete am 5. Dezember 2014\ngegen C.________ eine Strafuntersuchung betreffend versuchte vorsätzliche\nTötung, begangen am 4. Dezember 2014 in Altendorf zum Nachteil von\nA.________ (U-act. 9.0.01). Am 22. Dezember 2014 eröffnete sie zudem eine\nStrafuntersuchung gegen A.________ betreffend mehrfache Körperverletzung, Tätlichkeiten, Drohung und Beschimpfung zum Nachteil von\nC.________ (U-act. 9.0.02). Sodann verfügte die kantonale Staatsanwaltschaft am 27. Januar 2015 die Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung\ngegen A.________ betreffend Gefährdung des Lebens zum Nachteil von\nC.________ (U-act. 0.0.01) und am 15. Juli 2015 die teilweise Einstellung des\nStrafverfahrens gegen A.________ in Bezug auf die Vorwürfe der einfachen\nKörperverletzung und der Tätlichkeiten (U-act. 0.0.23). Gegen diese Verfügungen erhob C.________ am 12. März 2015 (U-act. 0.0.06) bzw. am 6. August 2015 (U-act. 0.0.28) je Beschwerde, welche die Beschwerdekammer des\nKantonsgerichts mit Beschluss BEK 2015 29 und 114 vom 15. Dezember\n2015 abwies (U-act. 0.0.41).\n\nb) Am 15. Juli 2015 erliess die kantonale Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl gegen A.________ und sprach ihn wegen Drohung und Beschimpfung\nschuldig (U-act. 0.0.24). Gegen diesen Strafbefehl erhoben sowohl\nC.________ als auch A.________ Einsprache (U-act. 0.0.25 und 0.0.26).\n\nc) Am 17. August 2016 erhob die kantonale Staatsanwaltschaft beim Strafgericht Schwyz Anklage gegen C.________ wegen versuchter vorsätzlicher\nTötung im Sinne von Art. 111 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, evtl. Gefährdung des Lebens im Sinne von Art. 129 StGB, mehrfache vorsätzliche einfache Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 StGB, versuchter einfacher\nKörperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB sowie Drohung im Sinne von Art. 180 StGB (Vi-act. 1; Verfahren SGO 2016 21).\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nIm Strafverfahren gegen A.________ überwies die kantonale Staatsanwaltschaft am 3. November 2016 den Strafbefehl an das Strafgericht (Vi-act. 17,\nVerfahren SGO 2016 30), welches das Verfahren mit demjenigen gegen\nC.________ (SGO 2016 21) mit Beschluss vom 17. November 2016 vereinigte (Vi-act. 24).\n\nd) Am 13. Dezember 2016 fand die Hauptverhandlung statt (Vi-act. 29).\n\naa) Gemäss dem als Anklageschrift überwiesenen Strafbefehl wird\nA.________ Folgendes vorgeworfen (Vi-act. 17a):\n\nA.________ machte sich strafbar\n1. der Drohung im Sinne von Art. 180 Abs. 1 StGB,\nbegangen dadurch, dass er\njemanden durch schwere Drohung in Schrecken oder Angst versetzte,\n2. der Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB,\nbegangen dadurch, dass er\njemanden in anderer Weise durch Wort, Schrift, Bild, Gebärde oder\nTätlichkeit in seiner Ehre angriff,\nbei folgendem Sachverhalt:\nAm Donnerstag, 4. Dezember 2014, gegen 19.30 Uhr, kam es in der\nWohnung von G.________ an der F.________strasse zz in 8852 Altendorf SZ, wo nebst dem Beschuldigten und dem Opfer weitere 4 Personen\nanwesend waren, zwischen dem Beschuldigten und C.________ zu einer\nverbalen Auseinandersetzung. ln deren Verlauf betitelte der Beschuldigte\nC.________ unter anderem mit \"fette Sau\" und \"Hurensohn\" und drohte\nihm, ihn umzubringen resp. erklärte, genug Leute zu kennen, die\nC.________ zu Tode schlagen würden, wodurch er C.________ in Angst\nund Schrecken versetzte.\n\nbb) Die Staatsanwaltschaft stellte an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung im Verfahren gegen A.________ folgende Anträge (Vi-act. 29):\n1. Der Beschuldigte sei im Sinne der Anklageschrift (Strafbefehl vom\n15. Juli 2015) schuldig zu sprechen.\n2. Der Beschuldigte sei mit einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu\nCHF 30.00, total CHF 1‘200.00, und einer Busse von CHF 300.00\nzu bestrafen.\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n3. Der Vollzug der Geldstrafe sei aufzuschieben bei einer Probezeit\nvon 2 Jahren.\n4. Unter Kostenfolge zulasten des Beschuldigten.\n\n"}