{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-01-23", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-12_2018-01-23.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "27f14b8cfd7486c1726b0e274bc23066"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2017-12_2018-01-23.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2017_12_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d25a9811e2da01eda44f3b673d73bf730e96aef8e6fec762d6e6f00538458cd12ea32352b893ea62a8edd956922d513020ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d25a9811e2da01eda44f3b673d73bf730e96aef8e6fec762d6e6f00538458cd12ea32352b893ea62a8edd956922d513020ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2017_12", "Checksum": "383f45917678bcb7fee2ab351b29bc86"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2017 12"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 23.01.2018 STK 2017 12"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Nötigung, versuchte Nötigung, üble Nachrede | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:29:31", "Checksum": "11e34dbf3696ea3f29bbaae70f532d8b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 23.01.2018 STK 2017 12\nRegeste:\nNötigung, versuchte Nötigung, üble Nachrede | Strafgesetzbuch\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nUrteil vom 23. Januar 2018\nSTK 2017 12 und 13\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner,\nKantonsrichter lic. iur. Walter Züger, Reto Fedrizzi,\nBettina Krienbühl und Dr. Stephan Zurfluh,\nGerichtsschreiber MLaw Patrick Neidhart.\n\nIn Sachen STK 2017 12\nA.________\nPrivatkläger und Berufungsführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt B.________\n\nsowie\n\nSTK 2017 13\nC.________\nPrivatkläger und Berufungsführer,\n\ngegen\n\nD.________\nBeschuldigter und Berufungsgegner,\nerbeten verteidigt durch Rechtsanwalt E.________\n\nsowie\n\nStaatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln, Postfach 128, Bahnhofstrasse 4,\n8832 Wollerau,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nAnklagebehörde,\nvertreten durch Staatsanwältin F.________,\n\nbetreffend Nötigung, versuchte Nötigung, üble Nachrede\n(Berufungen gegen das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 14. Dezember\n2016, SGO 2016 5);-\n\nhat die Strafkammer,\nKantonsgericht Schwyz 3\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Am 9. Juni 2016 erhob die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln beim\nBezirksgericht Höfe Anklage gegen D.________ (nachfolgend Beschuldigter)\nwegen Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB (Anklageziffer 1), versuchter\nNötigung im Sinne von Art. 181 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 2) sowie übler Nachrede im Sinne von Art. 173 Ziff. 1 StGB (Anklageziffer 3). Gemäss Anklageschrift wird dem Beschuldigten Folgendes vorgeworfen (Vi-act. 1):\nD.________ wird angeklagt\n1. der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB,\nbegangen dadurch, dass er jemanden durch Gewalt oder Androhung\nernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfähigkeit nötigte, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden,\nbei folgendem Sachverhalt:\nAm 20. September 2013 sagte D.________ nachmittags im Restaurant\n\"CHA CHA\" an der Bürgenstrasse 3 in Luzern LU wütend und mit lauter\nStimme sinngemäss zu A.________, wenn er die Geschäftspartner kontaktieren würde, würde er dies nicht überleben. Kurze Zeit später sagte\nD.________ am gleichen Ort zu A.________ und C.________ sinngemäss, wenn sie noch weiter nachforschen bzw. gewisse Schritte unternehmen und gewisse Personen oder Geschäftspartner kontaktieren\nwürden, dann würden beide beim Frühstück oder beim Znüni fehlen. Weiter sagte er zu A.________ und C.________ sinngemäss, dass sie sehr\ngefährlich leben würden, wenn sie die Geschäftspartner kontaktieren\nwürden. A.________ und C.________ kontaktierten in der Folge die Geschäftspartner nicht. Durch diese Äusserungen versetzte D.________\nA.________ und C.________ in Angst und Schrecken. Sie fühlten sich\ndadurch bedroht und befürchteten, dass D.________ jemanden beauftragen könnte, sie zu töten. D.________ machte diese Aussagen bzw.\nDrohungen wissentlich und willentlich gegenüber A.________ und\nC.________ in der Absicht, diese damit einzuschüchtern und dazu zu\nbringen, die Geschäftspartner bzw. andere Personen nicht zu kontaktieren und keine weiteren Nachforschungen über die Geschäfte anzustellen.\nEr nahm es zumindest in Kauf, dass sie die angedrohten Nachteile ernst\nnahmen und dadurch in Angst und Schrecken versetzt wurden.\n\n2. der versuchten Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB i.V.m.\nArt. 22 Abs. 1 StGB,\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n"}