{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2017-04-25", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2016-32_2017-04-25.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "ae88b9da66ec69d36328b6a9459a20c5"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2016-32_2017-04-25.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2016_32_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d27cfd0ac97f42afe62615bc6eb92b889b63dd6a129186c150e1a2370e00b160bd45a05dfa7286b4ef01b3ca9ccb01e2d6ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d27cfd0ac97f42afe62615bc6eb92b889b63dd6a129186c150e1a2370e00b160bd45a05dfa7286b4ef01b3ca9ccb01e2d6ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2016_32", "Checksum": "bd1e0a017f10b04085f4a7db0ed1c736"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2016 32"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 25.04.2017 STK 2016 32"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB) | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:33:22", "Checksum": "893fb1c6a1a6a7f3f0e92ac2419a51dc", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 25.04.2017 STK 2016 32\nRegeste:\nBeschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB) | Strafgesetzbuch\n\n Kantonsgericht Schwyz\n\nUrteil vom 25. April 2017\nSTK 2016 32\n\nMitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner,\nKantonsrichter Reto Fedrizzi, Bettina Krienbühl,\nDr. Stephan Zurfluh und Pius Schuler,\nGerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler.\n\nIn Sachen A.________,\nBeschuldigter und Berufungsführer,\nerbeten verteidigt durch Rechtsanwalt B.________,\n\ngegen\n\n1. C.________,\nPrivatkläger und Berufungsgegner,\nvertreten durch Rechtsanwältin D.________,\n2. Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln,\nPostfach 128, Bahnhofstrasse 4, 8832 Wollerau,\nAnklagebehörde und Berufungsgegnerin,\nvertreten durch Staatsanwältin E.________,\n\nbetreffend Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB)\n(Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe\nvom 7. Juni 2016, SEO 2015 30);-\n\nhat die Strafkammer,\nKantonsgericht Schwyz 2\n\nnachdem sich ergeben:\n\nA. Die Anklagebehörde sprach den Beschuldigten mit Strafbefehl vom\n23. Oktober 2015 der Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB\nschuldig (U-act. 14.1.01). Am 6. November 2015 überwies sie den Strafbefehl\ninfolge Einsprache (U-act. 14.1.03) dem Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe\n(Vi-act. 1). Dieser sprach den Beschuldigten mit Urteil vom 7. Juni 2016 ebenfalls der Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB schuldig (Dispositivziffer 1). Er bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 8 Tagessätzen zu\nFr. 310.00 (total Fr. 2‘480.00) und einer Busse von Fr. 620.00, als Zusatzstrafe zu der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom\n17. Juli 2015 ausgefällten Strafe. Der Vollzug der Geldstrafe wurde aufgeschoben bei einer Probezeit von 2 Jahren (Dispositivziffer 2). Für den Fall der\nschuldhaften Nichtbezahlung der Busse wurde eine Ersatzfreiheitsstrafe von 2\nTagen verhängt (Dispositivziffer 3). Die Verfahrenskosten von Fr. 5‘063.40\ngingen zulasten des Beschuldigten (Dispositivziffer 4). Er wurde zudem verpflichtet, den Privatkläger mit Fr. 2‘268.40 zu entschädigen (Dispositivziffer 5).\n\nB. Mit rechtzeitig angemeldeter und erklärter Berufung beantragt der Beschuldigte dem Kantonsgericht was folgt (KG-act. 3):\n\n1. Das Urteil des Bezirksgerichtes Höfe vom 7. Juni 2016, SEO 2015\n30, sei vollumfänglich aufzuheben.\n\n2. Auf die Anklage sei mangels gültigem Strafantrag nicht einzutreten.\n\n3. Sollte auf die Anklage eingetreten werden, so sei der Beschuldigte\nvom Vorwurf der Beschimpfung im Sinne von Art. 177 Abs. 1 StGB\nfreizusprechen.\n\n4. Eventualiter sei der Beschuldigte gestützt auf Art. 177 Abs. 2 StGB\nvon der Strafe zu befreien.\n\n5. Dem Beschuldigten sei sowohl für das vorinstanzliche Verfahren, inklusive Untersuchungsverfahren als auch für das Berufungsverfahren\neine Entschädigung im Sinne von Art. 429 StPO zuzusprechen.\nKantonsgericht Schwyz 3\n\n6. Die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens, inklusive dem Untersuchungsverfahren und des Berufungsverfahrens seien auf die Staatskasse zu nehmen.\n\nC. Weder die Anklagebehörde noch der Privatkläger erhoben Anschlussberufung (KG-act. 5). Mit Vorladung vom 13. Januar 2017 wurden der Privatkläger und dessen Rechtsvertreterin antragsgemäss von der persönlichen Teilnahme an der Berufungsverhandlung dispensiert und der Anklagebehörde die\npersönliche Vertretung der Anklage vor Gericht freigestellt (KG-act. 7-9).\n\nD. Anlässlich der Berufungsverhandlung vom 25. April 2017 stellte der Beschuldigte folgende Anträge (KG-act. 13 Beilage 1):\n\n1. Das Urteil vom 7. Juni 2016 des Bezirksgerichts Höfe, Einzelrichter,\n(SEO 2015 30) sei aufzuheben.\n\n2. Auf die Anklage sei mangels Strafantrag nicht einzutreten.\n\n3. Eventualiter sei der Beschuldigtes vom Vorwurf der Beschimpfung im\nSinne von Art. 177 Abs. 1 StGB freizusprechen.\n\n4. Subeventualiter sei der Beschuldigte gestützt auf Art. 177 Abs. 2\nStGB von der Strafe zu befreien.\n\n5. Die Kosten des Verfahrens seien auf die Staatskasse zu nehmen.\n\n6. Es sei dem Beschuldigten eine Entschädigung im Sinne von Art. 429\nAbs. 1 lit. a StPO zuzusprechen.\n\nE. Das Urteil des Kantonsgerichts vom 25. April 2017 wurde den Parteien\nschriftlich eröffnet (KG-act. 10).\n\nAuf die Vorbringen der Parteien wird – soweit erforderlich – in den Erwägungen Bezug genommen;-\nKantonsgericht Schwyz 4\n\nin Erwägung:\n\n1. Der Beschuldigte macht zunächst geltend, es sei auf die Anklage mangels (gültigen) Strafantrags nicht einzutreten.\n\n"}