{"Signatur": "SZ_KG_003", "Spider": "SZ_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2016-11-29", "HTML": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2016-19_2016-11-29.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "758a687e2de2fa8cf0402b146a81f337"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2016-19_2016-11-29.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/tribunavtplus/ServletDownload/STK_2016_19_eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2533e8d0087b9a0aab7cdae3b987ad4818dd3c224ad303afd95d9c169a2b972047f6ce15968c1104fb68a1fde7e60bd43ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b?path=eb9cb516b72ea9d822b390383b5bf9d2533e8d0087b9a0aab7cdae3b987ad4818dd3c224ad303afd95d9c169a2b972047f6ce15968c1104fb68a1fde7e60bd43ea2e94432a3f2899a2ba69cf3333726b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=STK_2016_19", "Checksum": "5c13a9ada8201b79e3a0e8239436f134"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STK 2016 19"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 29.11.2016 STK 2016 19"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Kantonsgericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Veruntreuung, qualifizierte Geldwäscherei, Urkundenfälschung | Strafgesetzbuch"}], "ScrapyJob": "446973/54/2069", "Zeit UTC": "22.01.2026 22:11:52", "Checksum": "ec19bebfb6b043d9f499b6c240ea9732", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 29.11.2016 STK 2016 19\nRegeste:\nVeruntreuung, qualifizierte Geldwäscherei, Urkundenfälschung | Strafgesetzbuch\n\nMit Urteil vom 25. Februar 2016 erkannte das Strafgericht des Kantons\nSchwyz was folgt (Vi-act. 32):\n1. A.________ wird schuldig gesprochen\na) der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1\nAbs. 2 i.V.m. Ziff. 2 StGB gemäss Anklageziffer 1;\nb) der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251\nZiff. 1 StGB gemäss Anklageziffer 3.\n2. Im Übrigen wird A.________ freigesprochen.\n3. A.________ wird mit einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren bestraft.\n4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 18 Monaten\naufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (18 Monate) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.\n5. Zivilforderungen:\n(…)\n6. Beschlagnahmen:\n(…)\n7. Sperren Lebensversicherungen:\n(…)\n8. Kontosperren:\n(…)\n9. (Verteilschlüssel)\n10. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus:\nden Untersuchungs- und Anklagekosten Fr. 33'479.00\nden Gerichtskosten (inkl. Gerichtsgebühr) Fr. 7'903.20\nden Kosten der amtlichen Verteidigung Fr. 18'821.60\nTotal Fr. 60'203.80\nwerden A.________ zu 80 % auferlegt und im Übrigen auf die\nStaatskasse genommen.\n11. Entschädigung:\n(…)\nKantonsgericht Schwyz 4\n\n12. Amtliche Verteidigung:\n(…)\n13. (Zufertigung)\n14. (Rechtsmittel)\n\nC. Gegen dieses Urteil meldete der Beschuldigte am 4. März 2016 Berufung an (KG-act. 1). Mit Berufungserklärung vom 11. Mai 2016 stellte er folgende Rechtsbegehren (KG-act. 3):\n1. Das Urteil des Strafgerichtes Schwyz vom 25. Februar 2016 im\nVerfahren SGO 2015 12 sei\na) in Dispositivziffer 1a vollumfänglich aufzuheben,\nb) in Dispositivziffer 3 vollumfänglich aufzuheben,\nc) in Dispositivziffer 4 vollumfänglich aufzuheben,\nd) in Dispositivziffer 10 vollumfänglich aufzuheben.\n2. Der Beschuldigte sei (neben der [nicht angefochtenen] mehrfachen\nUrkundenfälschung gemäss Urteilsdispositivziffer 1b des angefochtenen Urteils) der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von\nArt. 138 Ziffer 1 Abs. 2 StGB schuldig zu sprechen und (insgesamt) mit einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als 2 Jahren zu bestrafen, wobei der Vollzug der Freiheitsstrafe aufzuschieben sei mit\neiner Probezeit von 2 Jahren.\nDie Verfahrenskosten gemäss Urteilsdispositivziffer 10 des angefochtenen Urteils seien zu 50 % dem Beschuldigten aufzuerlegen\nund zu 50 % auf die Staatskasse zu nehmen.\n3. Eventuell sei das Urteil des Strafgerichtes Schwyz vom 25. Februar 2016 im Verfahren SGO 2015 12\ne) in Dispositivziffer 1a vollumfänglich aufzuheben,\nf) in Dispositivziffer 3 vollumfänglich aufzuheben,\ng) in Dispositivziffer 4 vollumfänglich aufzuheben,\nh) in Dispositivziffer 10 vollumfänglich aufzuheben,\nund die Sache zur Neufestsetzung des Strafmasses und des Verfahrenskostenanteils an die Vorinstanz zurückzuweisen.\n4. Der amtliche Verteidiger sei für das Berufungsverfahren aus der\nStaatskasse zu entschädigen.\n5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons\nSchwyz.\n\nAm 25. Mai 2016 erhob die kantonale Staatsanwaltschaft Anschlussberufung\nund beantragte, den Beschuldigten zusätzlich wegen qualifizierter Geldwäscherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 und 2 lit. c StGB schuldig zu sprechen,\nKantonsgericht Schwyz 5\n\nentsprechend auch mit einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu\nFr. 70.00 zu bestrafen und die Verfahrenskosten zu 100 % dem Beschuldigten\naufzuerlegen (KG-act. 6). Mit Eingaben vom 31. Mai 2016 (D.________) und\n2. Juni 2016 (Verein F.________ und Gewerbeverein H.________) erhoben\nauch die Privatkläger Anschlussberufung und beantragten ebenfalls, den Beschuldigten zusätzlich wegen qualifizierter Geldwäscherei schuldig zu sprechen und angemessen zu bestrafen (KG-act. 8, 10 und 11). Am 29. November\n2016 fand die Berufungsverhandlung statt (KG-act. 15).\n\nD. Auf die einzelnen Vorbringen wird – soweit für die Berufung und die Anschlussberufungen notwendig – in den Erwägungen Bezug genommen;-\n\nin Erwägung:\n\n1. Die Dispositivziffern 1b (Schuldspruch wegen mehrfacher Urkundenfälschung), 5 (Zivilforderungen), 6 (Beschlagnahmen), 7 (Sperren Lebensversicherungen), 8 (Kontosperren), 9 (Verteilschlüssel), 11 (Entschädigung) und\n12a (Entschädigungshöhe amtliche Verteidigung für das erstinstanzliche Verfahren) des vorinstanzlichen Urteils wurden weder durch die Berufung noch\ndurch die Anschlussberufungen angefochten und bilden somit nicht Gegenstand des Berufungsverfahrens. Gemäss Art. 408 StPO fällt das Berufungsgericht ein neues Urteil, welches das erstinstanzliche Urteil ersetzt, weshalb die\nunangefochten gebliebenen Dispositivziffern trotzdem in das Urteil aufzunehmen sind.\n\n"}